Erneuter hinterhältiger und feiger Angriff auf jouwatch – dieses Mal vom Tagesspiegel!

(Foto: Durch lOvE lOvE/Shutterstock
Neulich in der Redaktion des "Tagesspiegels" (Achtung: Satire) (Foto: Durch lOvE lOvE/Shutterstock)

Dass jouwatch von immer mehr Menschen gelesen wird, ist den journalistischen Staatsschauspielern ein Dorn im Auge. Nach der „Zeit“ macht jetzt der „Tagesspiegel“ Stimmung gegen die unliebsame Konkurrenz

Von Volker Kleinophorst

Die Gemeinnützigkeit von Journalistenwatch.de kurz, Jouwatch, ist der linkspopulistischen Presse ein Dorn im Auge. Nach der „Zeit“ arbeitet sich jetzt auch noch der „Tagesspiegel“ daran ab: „Dem rechtspopulistischen Portal „Journalistenwatch“ droht der Entzug der Gemeinnützigkeit.

Was reine Spekulation ist und eigentlich vom „Tagesspiegel“ gefordert wird. Wie man zu der Behauptung kommt, muss nicht weiter begründet werden. Früher galt im Journalismus das zwei Quellen Prinzip beim „Tagesspiegel“ jetzt das Null-Quellen-Prinzip.

Aber um hier gleich am Anfang die Hosen runterzulassen: Natürlich ist Journalistenwatch ein rechtspopulistisches Internetportal.

Allerdings nur, wenn man sich die Definition zu eigen macht, Rechts ist, wer die aktuelle Politik kritisiert und der Lügenpresse, das muss man wahrlich nicht mehr in Anführungszeichen setzen, den Spiegel vorhält.

Wir selbst halten das, was wir tun, ernsthaft für Journalismus, betrachten jouwatch als journalistisches Portal, das „in diesen Zeiten“ bitter nötig ist, Propaganda richtig zu stellen, unterdrückte Meldungen zu veröffentlichen und immer wieder Lügen und Halbwahrheiten aufzudecken.

Das läuft von den Nutzungszahlen immer besser, die steigen an, weil immer mehr Menschen merken, die albernste Verschwörungstheorien unserer Zeit fangen an mit „Guten Abend meine Damen und Herren, ich begrüße Sie recht herzlich zur Tagesschau“ und nicht mit einem Klick auf jouwatch.

Und im Social Media Ranking liegt jouwatch vor dem Tagesspiegel allemal:

Screenshot: 1000Flies.de. Und der Dezember ist kein Top-Monat.

Nicht zuletzt, weil wir alle gestandene Journalisten sind, die noch wissen, wie man es macht. Gegendarstellungen mussten wir noch nicht bringen, auch die Fakenewsjäger sind bei uns noch nicht fündig geworden. Jouwatch bei ihnen schon. Und zwar immer wieder.

Das stinkt natürlich den Propagandisten des Mainstreams gewaltig, dass wir mit nur wenigen Leuten und noch weniger Kohle, ihnen, was die Glaubwürdigkeit angeht, immer mehr auf den Pelz rücken und ihnen ihre Lügen um die Ohren hauen.

Also wird erst mal gebetsmühlenartig wiederholt, wir wären rechtsextrem, -radikal, ja Adolfs Wiedergänger. Dagegen sprechen für mich, der noch nicht so lange für jouwatch schreibt, drei Dinge:

Erstens: Ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen, ich wäre ein Rechter. Ich wurde bis vor wenigen Jahren, einfach nur weil ich auch gerne mal den Mund aufmachte, als Linker beschimpft, womit ich mich auch nie identifizieren konnte. Ein Verlagsleiter meinte einmal, als ich darauf bestand, dass mein Team für die Sonntagsarbeit bezahlt wird: „Du bist ein Kommunist.“ Ich sehe mich selbst als Angehöriger der Minderheit der „Denkenden Menschen“. Sie ist vom Aussterben bedroht.

Zweites: Wir wissen doch durch unzählige Nazifilme: Die Rechten schwimmen im Geld, weil das böse Kapital es ihnen von vorne bis hinter reinbläst. Wenn das stimmt, dann ist jouwatch so was von nicht rechts. Und auch Putin und Trump lassen nichts rüberwachsen.

Drittens: Niemals hat mir irgendwer bei jouwatch erklärt, was wie zu schreiben wäre, wie ich bestimmte Themen hochschreiben solle, anderes verschweigen. Es gibt keine Vorgaben. Ich arbeite nun seit 40 Jahren als Journalist, aber einen Chef, der mir sagt „Ich bin zwar anderer Ansicht, aber ich bring deinen Text natürlich trotzdem“ hatte ich vor jouwatch noch nie.

Ganz im Gegensatz zu den Links-Hetzern, die üppig ausgestattet in ihren als „Kampf gegen Rechts“ bezeichneten grundgesetzwidrigen Kampf gegen die Meinungsfreiheit ziehen, um umfangreiche Anleitung haben, was wie zu schreiben ist:

Jouwatch kämpft genau dagegen, nämlich für die Wahrheit und die Meinungsfreiheit. Und wir haben begriffen, was Islam, Sozialismus, Gendergaga und Gesinnungsterror bedeuten. Mit „88“ hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Weil das so ist und man uns inhaltlich nicht beikommen kann, die Zugriffszahlen trotz Dauerdiffamierung steigen, versucht man uns und andere Portale wie Achse des Guten, philosophia perennis, Tichy Einblick, PI News etc. am Portemonnaie zu packen.

Da werden Werbekunden vertrieben mit Falschbehauptungen und Socialmedia-Druck.

Da werden Geschäfte durch Kündigung der Geschäftskonten, Hackerangriffe etc. behindert.

Da gibt es anonyme Anzeigen beim Finanzamt. Tagesspiegel:

Es sei selbstverständlich, dass Finanzämter auch bei konkreten anonymen Anzeigen die gegebenen Hinweise aufnehmen und einer entsprechenden Betrachtung unterziehen würden. Entsprechende Hinweise liegen dem Finanzamt Jena inzwischen offenbar vor.

Und eben wie jetzt bei jouwatch der Versuch, die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, weil damit steuerliche Vergünstigungen verbunden sind.

Das wird natürlich aufwendig medial begleitet, in diesem Fall von einem der linken Class-A-Schreiber des Tagesspiegel Matthias Meisner, der die Meise, die er unterm Pony hat, ja schon im Namen trägt.

Dabei könnte er ja eigentlich zufrieden sein. Als wohlsituierter „Star“ der Berliner Linkspresse hat er es im Anus der Macht sicher zu einer stattlichen Eigentumswohnung mit Stuck in einem besseren Viertel gebracht (Achtung Ironie). Solch ein Hetzer hat im Rot-Rot-Grünen Berlin genügend Fans, die ihm vorgaukeln, er wäre ein aufrechter antifaschistischer Kämpfer. (Zumindest sieht das im linksvertrollten Forum und bekanntlich auch stark zensierten Forum des Tagesspiegel so aus.)

Meises Pamphlet im einzelnen:

Nach dem üblichen Rechts, bla, bla… und der Diffamierung von Thomas Böhm immerhin die Erkenntnis, das jouwatch an Einfluss gewinnt. Wie gesagt, wir stehen vor dem Tagesspiegel im online Ranking.

„Dem rechtspopulistischen Portal „Journalistenwatch“ droht der Entzug der Gemeinnützigkeit. Der Sprecher des thüringischen Finanzministeriums, Uwe Büchner, wollte die Information unter Hinweis auf das Steuergeheimnis nicht bestätigen. Das Ergebnis der Prüfung wird im Februar erwartet.“

Kurz: Wir haben nichts. Noch nicht einmal ein Zitat. Behaupten kann man viel.

Das Portal wirbt um Spenden mit dem Hinweis: „Sie sparen mit jeder Spende Steuern und können so dem ,Merkel-Regime‘ noch zusätzlich eins auswischen.“

Verboten, Volksverhetzung, Merkel-Kritik ist Majestätsbeleidigung oder nur rechts?

Die inhaltliche Ausrichtung von „JouWatch“ ist sehr klar: Im Videokanal kommen überwiegend AfD-Politiker zu Wort.

Verboten? Überwiegend heißt: Es kommen eben nicht nur AfD-Politiker zu Wort. Und was soll das überhaupt, im „Tagesspiegel“ kommen überwiegend linke und grüne Politiker zu Wort. Irgendwo muss es doch einen Ausgleich geben, das Meinungsspektrum etwas erweitert werden.

Es erscheinen wohlmeinende Beiträge über die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall beobachtete „Identitäre Bewegung“.

Das der Verfassungsschutz auf dem linken Auge blind ist, ähnlich wie Herr Meisner ist kein Geheimnis. Mal zart formuliert. Jouwatch bewertet die Identitäre Bewegung anders als die Linkspostille Tagesspiegel. Das könnte man als Meinungsfreiheit verstehen. Was an der Identitären Bewegung rechtsextrem sein soll, erfährt man nicht.

Seenotrettung im Mittelmeer wird als „illegaler Menschenhandel“ gebrandmarkt. Stimmung gemacht wird gegen vermeintliche „Asylbetrüger“ und einen „Asyltsunami“. Überschriften aktueller Beiträge: „Die Wut der deutschen Frauen: Wir möchten nicht mehr abgestochen, geschlachtet und vergewaltigt werden“ oder „Deutschlands Zukunft ist islamisch“.

Was bitte schön ist daran sachlich unrichtig? Frage an Herrn Meisner: Warum ist Ihnen eigentlich völlig egal, das Frauen abgestochen werden, die Kriminalität explodiert sowie der Asylbetrug. Oder wie nennen Sie das, wenn „Flüchtlinge“ teilweise eine mehrstellige Anzahl von Identitäten haben? Breitscheidplatz, schon mal gehört? Interessiert Sie etwa die Opfer islamischer Terroranschläge nicht?

„Die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld veröffentlichte im November auf ihrem Blog eine „Hitparade der liberalkonservativen Blogs“, laut der „JouWatch“ inzwischen auf Platz drei liegt, hinter „Epochtimes“ und „PI News“ und zum Teil deutlich vor rechten Portalen wie „Junge Freiheit“, „Achgut“, „Tichy“, „Kopp Report“ und „Unzensuriert“. Die Jenaer Plattform hat demnach die Zahl der Zugriffe binnen eines Jahres fast verdreifacht. Vera Lengsfeld ist inzwischen selbst im rechtspopulistischen Milieu unterwegs, sie unterstützte beispielsweise die damalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry im Bundestagswahlkampf.“

Natürlich ist dem Aktivisten Meisner nicht nur jouwatch, denen er wohl den Erfolg besonders neidet, sondern im Grunde genommen jede Gegenöffentlichkeit ein Dorn im Auge. Meisner möchte halt das sozialistischen Meinungsmonopol, da muss sich selbst die ehemalige CDU-Abgeordnete und Bürgerrechtlerin (DDR) gefallen lassen, von diesem Linkspopulisten als Rechtspopulistin diffamieren zu werden.

„Zeit online“ hatte im Dezember über die Website berichtet, sie habe sich „am rechtsäußeren Rand des Internets etabliert, im Dunstkreis der AfD“. Veröffentlicht habe sie neben „islamkritischen Traktaten“ auch „Inhalte, die hart an der Grenze des Antisemitismus entlangschrammen“. Gefördert wird „JouWatch“ demnach auch aus Quellen in den USA. Böhm beschimpfte den Autor des „Zeit online“-Berichts, Nico Schmidt, anschließend als „psychisch verwirrten Einzeltäter“ und „journalistischen Milchbubi“. Bei dem Bericht handele es sich um einen „billig zusammengeschriebenen Haufen“ von „Halbwahrheiten“. Juristisch ging Böhm gegen die „Zeit online“-Berichterstattung nicht vor.

Jouwatch und Thomas Böhm haben sich zur ZEIT umfänglich geäußert: Hier, Hier, Hier und Hier

Und so ist von einem „psychisch verwirrten Einzeltäter“, wie Meisner behauptet, nicht die Rede. Das steht im jouwatch-Text:  Gleich im Vorspann erklärt uns der offensichtlich psychisch verwirrte Einzeltexter Nico Schmidt…

Ein Einzeltäter ist Herr Schmidt ja nun auch nicht wirklich, sonst würde ja Herr Meisner seinen Flachsinn nicht jetzt ohne weitere Erkenntnisse wieder hochkochen. Lieber Herr Meisner: Lesen können Sie nicht, recherchieren können Sie nicht, Ironie scheint Ihnen völlig fremd. Aktivismus ist kein Journalismus.

Natürlich darf man keinen Linken „beschimpfen“ der einen anpöbelt und Unwahrheiten verbreitet. Das wäre ja noch schöner, oder?

„Wie die Thüringer Finanzbehörden nun weiter vorgehen, ist offen. Allgemein erläuterte Ministeriumssprecher Büchner, Steuerbegünstigungen an einen Verein könnten nur gewährt werden können, wenn dieser ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigte Zwecke verfolge. Der Ausschluss extremistischer Körperschaften von der Steuerbegünstigung sei im Paragraph 51 Absatz 3 der Abgabenordnung gesetzlich geregelt.“

Mit anderen Worten: Keine neuen Erkenntnisse, aber wir kochen den Dreck noch mal hoch, denn irgendwas wird schon hängen bleiben. Wie die Gemeinnützigkeit geregelt ist, ist ja keine Info. Klar dass Meisner nicht erkennen kann, wo in  Deutschland ein Bedarf an einer Gegenöffentlichkeit besteht.

Und so schließt Herr Meisner seine Beweisführung mit dem Statement: Na? Von einer Politikerin der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, die nochmal die seinen Behauptungen den Anschein von Wahrheit zu geben.

Die thüringische Linken-Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss sagte dem Tagesspiegel: „Es grenzt an Wahnsinn, dass der Verein ,JouWatch‘ vom Finanzamt Jena als steuerbegünstigt eingestuft wurde. Einem Blog, der insbesondere mit tendenziösen Darstellungen, rechter Rhetorik, Stimmung gegen Geflüchtete und Werbung für die AfD auffällt, sollte schnellstmöglich die Gemeinnützigkeit entzogen werden, falls diese Entziehung nicht bereits auf dem Wege ist.“ Hellhörig mache bereits die Adresse im Stadtzentrum von Jena, unter der „JouWatch“ firmiere – unter der selben Anschrift sei bereits die rechtspopulistische Partei „Die Freiheit“ Thüringen ansässig gewesen.

Nicht, dass wir noch die gleiche Telefonnummer wie Björn Höcke haben? Hat Meisner noch nie was von Bürogebäuden gehört, in denen auch mehrere Firmen ihre Schilder haben?

Für Frau Katharina König-Preuss ist es also Wahnsinn, das jouwatch steuerbegünstig eingestuft ist.

Jouwatch findet es wahnsinnig, was in Deutschland so in den Parlamenten sitzt und wohlalimentiert und ungefährdet hetzen, diffamieren und lügen kann.

Damit das nicht zu viele mitkriegen, wie sie in Buntland verschaukelt werden, müssen jouwatch und allen anderen Publikationen, die diesem bigotten Haufen, die Maske runterreißen, verboten werden. Ganz demokratisch.

Thomas Böhm: „Diese „Kampagne“ ist nichts anderes, als der typisch linke, also billige Versuch, der medialen Konkurrenz die wirtschaftliche Existenzgrundlage zu zerstören, in dem man dem „Gegner“ etwaige Sponsoren abspenstig machen und einen Keil in die Widerstandsbewegung treiben will. Eine miese Nummer, die auch schon früher in Deutschland Gang und Gebe war, wenn den andersdenkenden Journalisten inhaltlich und argumentativ nicht beizukommen war.“

Unterstützen Sie uns bitte im Kampf gegen diese feigen Angriffe! Wir wollen uns nicht unterkriegen lassen!



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