Abwrackpämie? Alte Diesel werden nach Afrika und Osteuropa vertickt

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Alte Dieselfahrzeuge werden nach Afrika weiterverkauft (Bild: shutterstock.com)

Von wegen Umweltschutz! Aus Angst vor Diesel-Fahrverbot und per Abwrackprämie wird der Bürger zum Verkauf seines alten Diesel-Fahrzeugs getrieben. Die angeblichen Dreckschleudern werden jedoch nicht verschrottet, sondern nach Afrika oder Osteuropa weiter vertickt.

Aus Angst vor Diesel-Fahrverboten und weniger aus vermeintlichen Umweltaspekten verkaufen viele Bürger ihr Diesel-Fahrzeug und nehmen die sogenannten Abwrackprämien in Anspruch. So bietet beispielsweise VW als Umweltprämie bis zu 10.000 Euro für alte Euro 1- bis 4-Diesel-Modelle an.

Wird ein Käufer mit solch einem Angebot geködert, werden die bösen Diesel-Gebrauchtwagen jedoch häufig nicht verschrottet. Nur jeder zweite Diesel wird tatsächlich „unschädlich“ gemacht. Fast jeder fünfte Händler verschrottet sogar nur ein bis zehn Prozent dieser Autos. Dies hat die  Fachzeitschrift Automobilwoche bei einer Befragung von Autohändlern herausgefunden, berichtet der Focus.

Stattdessen kaufen sogenannte Fachhändler die Diesel-Fahrzeuge auf und verticken diese wiederum- mit sattem Gewinn –  vornehmlich nach Osteuropa und Afrika. Afrika könne von diesem „Deal“ sogar profitieren, heißt es im Artikel weiter. Denn: In Afrika sei ein Euro-4-Diesel noch vergleichsweise modern. Der Umweltschutz gilt also nur für Deutschland, der Rest der Welt kann im Dreck ersticken?

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