Abbas´ Fatah feiert Ermordung eines Rabbis – kein Thema in deutschen Medien und der Politik

Foto: Screenshot
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Der Palästinenser-Präsident und Fatah-Führer Mahmud Abbas freut sich offensichtlich über den jüngsten Mord an einem israelischen Rabbi.

von Marilla Slominski

Auf ihrer Facebook-Seite postete die angeblich „gemäßigte“ Fatah ein Heldengedicht angesichts der Ermordung des Rabbis und sechsfachen Vaters Raziel Shevach am Dienstag. Der 35-jährige war in aus einem vorbeifahrenden Auto heraus in der Nähe seines Zuhauses beschossen und schwer verletzt worden. Im Krankenhaus konnten die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen.

„Die Operation dauerte 40 Sekunden.

Der Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen betrug 20 Meter.

20 Kugeln wurden abgefeuert.

Der Schütze war gut ausgebildet.

Ergebnis: Ein toter Siedler.“

feiert die Fatah  die Erschießung von Raziel Shevach im Westjordanland auf offener Straße.

screenshot Twitter
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Der amerikanische Botschafter in Israel David Friedmann verurteilten die Glorifizierung der Tat durch Fatah und Hamas aufs Schärfste: „Ein israelischer Vater von sechs Kindern ist von palästinensischen Terroristen eiskalt ermordet worden. Die Hamas feiert den Killer und sie werden dafür auch noch von der Palästinenser-Regierung finanziell belohnt. Kein Wunder, warum es keinen Frieden gibt“, empört sich Friedmann auf Twitter.

Israels Präsident Benjamin Netanyahu erklärte vor ausländischen Journalisten: „Ich möchte US-Botschafter Friedman ausdrücklich dafür danken, dass er die Wahrheit verkündet hat. Die palästinensische Regierung unter Abbas zahlt diesen Mördern, die in unseren Gefängnissen inhaftiert sind und ihren Familien jedes Jahr 355 Millionen Dollar pro Jahr an Unterstützung. Das ist unhaltbar“, so Netanyahu.

Die Ermordung des 35-jährigen Familienvaters war den deutschen Medien kaum eine Meldung wert. Nur der Spiegel berichtete unter der verklärenden Schlagzeile „Anschlag auf Rabbiner bedroht Lage im Westjordanland“ über die erneute palästinensische Bluttat.

Im März vergangenen Jahres hatte sich Mahmud Abbas bei seinem Deutschlandbesuch mit Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz getroffen.

Raziel Shevach, den seine Freunde als warmherziger Familienvater beschreiben, wurde am Mittwoch in Havat Gilad beigesetzt.

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