Österreich lehnt Not-Op für IS-Terroristen ab

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Hier freut sich einer, dass er so warmherzig in seinem Heimatland aufgenommen wird (Foto: Durch Getmilitaryphotos/Shutterstock)

Österreich – Das österreichische Innenministerium der neuen türkis-blauen Regierung lehnt die Not-Operation eines tschetschenischen IS-Terroristen ab.

Der tschetschenische Dschihadist wurde kurz nach Weihnachten von einem georgischen Anti-Terror-Kommando überrascht. Als der Terrorist eine Handgranate zünden wollte, wurde er angeschossen. Seither lieg M. mit einem erlittenen Kopfschuss im Koma. Der Dschihadist soll einer der Helfer des Terror-Bosses Ahmed Tschatajew sein. Dieser lebte acht Jahre in Wien von der Sozialhilfe und soll 2016 das Blutbad am Istanbuler Flughafen geplant haben.

Georgiens Regierung wollte den 19-jährigen IS-Terroristen  Temirlan M.  im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien (AKH) notoperieren lassen. Dies lehnte das österreichische Innenministerium mit Verweis auf die große Gefahr für die innere Sicherheit des Landes ab. Das Risiko einer blutigen Befreiungsaktion oder eines Anschlags mit dem Ziel, den Schwerverletzten freizupressen, sei „einfach zu hoch“. Natürlich könne ein möglicher Helfer eines Terroristen nicht einreisen“, stellt Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) laut der Krone-Zeitung klar. „Aus Sicherheitsgründen gibt es ein klares Nein zum Import von Terrorverdächtigen nach Österreich – das gilt auch für medizinische Behandlungen.“

Ob sich die deutsche Regierung im Fall des iranischen Henker Ayatollah Mahmud Haschemi Schahrudi ebenso konsequent verhält, darf bezweifelt werden. Wie jouwatch berichtete, will sich der Mullah in einer Hannover Privatklinik wegen eines Hirntumors behandeln lassen. (SB)

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