Neues von der Sprachpolizei: „Ich bin kein Junkie – ich habe eine Heroin-Fehlfunktion!“

Foto: Durch Lipik Stock Media/Shutterstock
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Die Anti-Diskriminierungs-Industrie findet immer neue „Opfer“, um die sie sich kümmern muss, um den Milliardenfluss an Hilfsgeldern nicht versiegen zu lassen. Jetzt fordert die Weltkommission für Drogenpolitik Global Commission on Drug Policy (GCDP)  -eine angeblich unabhängige Kommission- den Begriff „Junkie“ aus dem Sprachgebrauch zu entfernen und ihn durch „Menschen mit einer Heroin-Fehlfunktion“ zu ersetzen.

von Marilla Slominski

Alle Cannabis-, Kokain- und Heroinsüchtigen seien Opfer von Diskriminierung und sollten nicht länger Drogenkonsumenten oder gar Junkies genannt werden, fordert GCDP und fordert „Schluss mit der negativen Begrifflichkeit und Sprache.“

Und so sollen Zeitungen und Medien in Zukunft positivere Bezeichnungen erfinden. Aus „Drogenkonsumenten“ werden „Menschen, die Drogen nehmen“, aus „Junkies“ „Menschen, mit einer „Heroin-Störung“. So sollen die Menschenrechte auch dieser „Benachteiligten“ gewahrt werden.

Jemand, der Drogen zur Entspannung nimmt ist demnach ein „unproblematischer Drogennutzer“, ein Ex-Junkie sollte auch nicht mehr clean genannt werden. Er fällt jetzt in die Kategorie derer, die „keine Drogen nehmen“

„Diese Art der Stigmatisierung und Diskriminierungen in Zusammenhang mit der Kriminalisierung des Drogenkonsums verletzt die Menschenrechte derer, die in vielen Ländern der Welt Drogen nehmen,“ findet GCDP. Die Drogennutzer müssten als Sündenböcke für soziale gesellschaftliche Probleme herhalten. Kriminalität sei kein Resultat des Drogen-Nehmens, sondern komme daher, dass Drogen illegal seien. Kriminelle Aktivitäten entstünden nur weil, die-Drogen-nehmenden-Menschen ums Überleben kämpfen müssten.

„Wenn man sich ansieht, wie diese Menschen behandelt werden, müssen wir, um eine Veränderung zu erreichen, zuerst die Sprache verändern“ so das linksextremistische Pro-Drogen-Kartell, zu dessen Anhängern auch der britische Tycoon Sir Richard Branson gehört, der mit Virgin-Luxus-Hotels sein Geld macht.

Und der Seitenhieb auf den US-Präsidenten darf natürlich auch nicht fehlen: Das restriktive Vorgehen der Trump-Regierung sei ein Rückschlag in die dunkelsten Zeiten eines gescheiterten Kampfes gegen die Drogen, ließ der Luxus-Hotelier Branson die Öffentlichkeit wissen.

Gegründet wurde die GCDP im Januar 2011 von hochrangigen Politikern, Geschäftsleuten und Menschenrechtlern. Unter ihnen der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, der ehemalige NATO-Generalsekretär Javier Solana, der ehemalige US-Notenbankchef Paul Volcker, der britische Unternehmer Richard Branson sowie ehemalige Staatsoberhäupter von Brasilien, Kolumbien und Mexiko, wobei der ehemalige Staatspräsident Brasiliens, Fernando Henrique Cardoso, den Vorsitz der Kommission stellt.

Finanzier dieser obskuren Kommission, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Öffentlichkeit von einer „schadensmindernden Drogenpolitik“ in Form von Legalisierung von Drogenbesitz und Konsum  zu überzeugen, ist mal wieder – Überraschung – der US-Milliardär George Soros.

Es geht munter weiter im linksextremen Kampf für die „Entkriminalisierung“ von Drogenmissbrauch, in dem den meist aus Afrika stammenden Dealern, die die Parks in Deutschland zu No-Go-Zonen umfunktionieren, auch gerne Ausstellungen gewidmet werden, um für Verständnis und Toleranz für ihr Treiben zu werben.

Die Linksextremen dieser Welt wissen um die Macht der Sprache und wie sie mit ständig neuen Sprach- und Wort-Verboten das Denken zu ihren Gunsten beeinflussen können.

Für Aufsehen sorgte eine im November in Berlin eröffnete umstrittenen Ausstellung unter dem Titel „Andere Heimaten“, die von dem amerikanischen Künstler Scott Holmquist im Friedrichshain-Kreuzberg-Museum am Kottbusser Tor initiiert wurde. Vorab für Schlagzeilen hatte seine Pressemitteilung gesorgt, in der er schrieb: Trotz aller Widerstände „arbeiten Drogenverkäufer unerschrocken und tapfer im öffentlichen Raum“.

Die Linksextremen dieser Welt wissen um die Macht der Sprache und wie sie mit ständig neuen Sprach- und Wort-Verboten das Denken zu ihren Gunsten beeinflussen können. Aus „Ausländern“ werden Menschen mit „Migrationshintergrung“, das Wort „Neger“ löst inzwischen kollektive Schnappatmung aus, egal in welchem Kontext es fällt. Jetzt ist der Begriff „Junkie“ dran, das muss doch auch noch zu schaffen sein.

„Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heißt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen“, wußte schon Arthur Schopenhauer.

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