Frankreich: Die Schule des Terrors

Symbolfoto: Durch CREATISTA/Shutterstock
Symbolfoto: Durch CREATISTA/Shutterstock

Das Gallieni-Gymnasium in Toulouse ist zur No-Go-Area geworden. Die Lehrer sind angesichts ausufernder Gewalt in den Streik getreten.

120 Lehrer unterrichten an dem technisch ausgerichteten Gymnasium rund 1000 Schüler. Die Hälfte der Lehrer weigern sich nun weiter zu unterrichten, haben am Eingang ein Banner aufgehängt. Sie rufen nach einem „Marschall-Plan“ für das Gymnasium, berichtet die französische Zeitung LaDepesche.fr.

Sie berichten von täglichen körperlichen und verbalen Angriffen und Demütigungen, sie weinen und sind dem Zusammenbruch nah.

Schüler kommen sogar von außen, um Unruhe zu stiften, es wird geklaut, es gibt ständige Schlägereien und das Personal kann nur machtlos zuschauen, sexuelle Gewalt gegen Mädchen, Schüler und Eltern die nur mit Angst das Gymnasium besuchen, Rauschgifthandel, die Liste der Straftaten ist sehr lang.

Ständige Schlägereien, Rauschgifthandel, sexuelle Attacken auf die Mädchen, auch die Liste der Vorwürfe ist lang. Die Schüler und ihre Eltern sind in Angst, das Personal kann dem kriminellen Treiben nichts entgegensetzten und muss hilflos zuschauen.

Einige Schüler sind verurteilte Straftäter und haben bereits Gefängnisaufenthalte hinter sich, andere kommen mit Fußfessel zum Unterricht, einige verfügen über ein langes Vorstrafenregister.

Nun entdeckten Lehrer auch noch Schüler des Gymnasiums auf der „Fichier S“- Liste. Auf ihr werden alle gewaltbereiten Islamisten, die eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen und unter Beobachtung des Staates stehen, verzeichnet. Wer auf dieser Liste landet, wird entweder selbst als Terrorist bezeichnet oder er hat Kontakte zu Terroristen.

Einige der geschockten Lehrer wollten wissen, warum ihre Schüler dort namentlich genannt würden, wandten sich an die örtliche Polizei und bekamen eine vielsagende Antwort: „Besser Sie erfahren es nicht, sonst würden Sie sich nicht mehr trauen, die Klassenzimmer zu betreten.“ (MS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.