Bei jungen Kriminellen ist die Herkunft nicht egal

Symbolfoto: Durch Roman Mikhailiuk/Shutterstock
(Symbolfoto: Durch Roman Mikhailiuk/Shutterstock)

Wer Schutz oder Perspektive sucht, hat besondere Pflichten

Eines der wichtigsten Ziele der Anhänger des Globalismus, Universalismus und Multikulturalismus ist das Verwischen, ja das Leugnen eines der fundamentalsten Unterschiede in der Existenz jedes Menschen, jeder Gemeinschaft, jedes Volkes und jedes Staates: Der Unterschied zwischen dem Eigenen und dem Fremden. Wer diesen Unterschied nicht mehr machen will, sei es aus Überzeugung oder aus Achtlosigkeit, landet irgendwann in einem Totalitarismus. Das historisch noch präsenteste Beispiel dafür ist der Kommunismus, der an der ideologisch begründeten Preisgabe von Eigentum und Eigenverantwortlichkeit gescheitert ist.

Von Wolfgang Hübner (PI NEWS)

Die deutsche Sprache besitzt sehr viele Worte, in denen das Adjektiv „eigen“ enthalten ist: Eigenart, Eigenheim, Eigenschaft, Eigenkapital, Eigensinn, eigenständig und etliche mehr. Auch mit dem Adjektiv „fremd“ werden nicht wenige deutsche Wörter gebildet: Eher negative wie Fremdbestimmung, Fremdherrschaft, Fremdkörper, Fremdtümelei, fremdeln. Oder so vertraute sachbezogene Ausdrücke wie Fremdenführer, Fremdenverkehr, Fremdsprache. Die Sprache widerspiegelt also deutlich den Unterschied zwischen dem Eigenen und dem Fremden. Wer diese Differenz aufheben, nicht wahrhaben oder gar zerstören will, hat Absichten, allerdings keine guten.

Wer zum Beispiel in Anbetracht der nicht mehr zu leugnenden hohen Kriminalität unter bestimmten Gruppen von jungen und jugendlichen Asylsuchenden besänftigend darauf verweist, dass nun einmal junge und jugendliche Männer in der Kriminalstatistik „die auffälligste Gruppe“ seien, wie das gerade der hessische Landesvorsitzende der Polizei getan hat, der kennt schon nicht mehr den Unterschied zwischen dem Eigenen und dem Fremden. Da es sich bei dem Polizeifunktionär wahrscheinlich eher nicht um einen Ideologen handelt, der den Unterschied bewusst leugnet, ist diese Äußerung umso alarmierender. Weil sie beweist, wie sehr sich das Gift eines gefährlichen Universalismus bereits verbreitet hat.

Denn es ist selbstverständlich nicht egal, ob eine Straftat von einem in Deutschland geborenen und sozialisierten Jugendlichen oder jungen Mann begangen wird oder von einem, der in Deutschland angeblich Schutz vor Verfolgung, Krieg, Bürgerkrieg oder schlicht Perspektivlosigkeit im Herkunftsland gesucht hat. Zwar sind die Folgen für die jeweils Geschädigten oder Opfer gleich. Und der deutsche Täter muss eine seiner Tat entsprechende Strafe bekommen. Doch der in Deutschland angeblich schutzsuchende Täter hat mit seiner Tat neben der angemessenen Strafe auch die Gewährung des Schutzes verwirkt. Denn er hat seine besonderen Pflichten als tolerierter Gast verletzt und mit Füßen getreten.

Es ist ein ungeheurer Frevel und selbstmörderischer Leichtsinn aller „liberalen“ westlichen Staaten, unter denen sich Deutschland als „ultraliberal“ besonders hervortut, diese faktische Verwirkung des Schutzes nicht nur nicht hart zu sanktionieren, sondern sogar gleichmütig hinzunehmen und sogar mit allerlei wolkigen Begründungen zu entschuldigen. Das hat sich natürlich inzwischen in Problemherkunftsländern wie denen in Nordafrika, aber auch in Afghanistan, Eritrea, Syrien, Irak und schwarzafrikanischen Staaten herumgesprochen. Die Statistiken von verurteilten und inhaftierten Straftätern beweisen das in nicht zu bestreitender Weise.

Würde also der Staat den Unterschied zwischen den Eigenen und den Fremden in dieser Beziehung beachten und daraus die notwendigen Konsequenzen ziehen, dann würde binnen kürzester Zeit die Zahl der Straftaten, besonders schwerer Straftaten wie Vergewaltigung, Raub oder Tötungsdelikten abnehmen. Tausenden Menschen würde es erspart bleiben, Opfer zu werden, oft mit lebenslangen Traumatisierungen.

Doch dieser positiven, eigentlich so leicht zu bewirkenden Entwicklung stehen ebenso gnaden- wie skrupellos die Pläne und Interessen der Globalisten, der Grenzöffner und Grenzenverwischer entgegen. Was auch immer diese als „gutmenschliche“ Motive anführen mögen: Sie alle verursachen viel Leid und haben immer mehr Blut an den Händen. Der Unterschied zwischen dem Eigenen und dem Fremden wird nämlich immer öfter auch der Unterschied zwischen Leben und Tod.

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