Bayerische Landtagswahl aus Panik vor dem Wähler verschoben?

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Wahlzettel (Bild: shutterstock.com)

Bayern – Seit drei Jahrzehnten findet die Landtagswahl in Bayern traditionell im September statt. Mit einer Terminverschiebung solle den Kommunen mehr Zeit für die Vorbereitung gegeben werden, so die mehr als dünne Begründung.

Der Termin für die bayerische Landtagswahl steht fest: Es wird der 14. Oktober sein, so die offizielle Mitteilung des bayerischen Kabinetts. Mit dem späten Termin versucht die CSU nach Ansicht der regierungstreuen SZ, ihrem Kandidaten Markus Söder (CSU) mehr Zeit zu verschaffen.

Dieser Einschätzung folgt auch der bayerische Landesvorsitzende der AfD, Martin Sichert. Auch Sichert sieht in der Terminverschiebung den Versuch der CSU, ihrem künftigen bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) mehr Zeit zum „Einregieren“ zu geben.

„Wer solche Tricks benötigt, hat Panik vor dem Wähler! Die Menschen in Bayern wissen: Wer CSU wählt, bekommt zwar lautstark protestierende, aber willfährige Handlanger für Merkels Politik. Das war unter Seehofer so und wird auch unter Söder so bleiben! Auch die jetzt beschlossene Verschiebung wird ihr nicht helfen, die CSU wird ihre Watsche bei der Landtagswahl bekommen“, so Sichert in einem Facebook-Beitrag.

Ursprünglich war von einem Termin kurz nach den Sommerferien im September ausgegangen worden, da in Bayern die Landtagswahlen traditionell an einem September-Sonntag stattfinden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll der designierte Ministerpräsident Söder im kommenden Herbst ein paar Wochen mehr Zeit für den Wahlkampf bekommen. Söder, der das Amt des Ministerpräsidenten im ersten Quartal von Horst Seehofer übernehmen will, habe die große Bedeutung der letzten Wochen vor der Wahl betont. (SB)

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