Tichys Einblick: In der Provinz messert der Märchenprinz

Foto: Durch franz12/Shutterstock
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Hof in Oberbayern hat nach Salzgitter den höchsten Anteil an Asylbewerbern pro Einwohner. Die Märchenprinzen aus dem Morgenland bereichern mit kulturtypischen Einzelfällen

Von Volker Kleinophorst

Was ist wohl das vermehrte Auftreten von Einzelfällen? Wo liegt der Unterschied zu einer Häufung von Einzelfällen?

Das fragt sich Alexander Wallasch in „Hof-Nachrichten“ auf Tichys Einblick am Beispiel der oberbayrischen Stadt Hof und kommt zu dem Schluss, eigentlich heißt beides: „Mord und Totschlag satt“.

Hof hat 46.500 Einwohner und ist nach Salzgitter die Stadt in Deutschland mit dem höchsten Anteil anerkannter und geduldeter Asylbewerber, bezogen auf die Einwohnerzahl.

Die Polizei hat dadurch ordentlich zu tun mit diesen ganzen Einzelfällen. Drei aus den letzten Tagen:

Fall 1: Mord an einer 19jährigen Irakerin. Sie wurde tot in ihrer Wohnung gefunden. Ihr Baby war wohlauf.

Fall 2: Dreifacher Mordversuch eines 31-jährigen Iraners an seinem 25-jährigen Bruder. Tatwaffen Auto und Messer.

Fall 3: Ein Iraker hatte ein Reh überfahren und zerlegte es in seinem Keller.

Es gibt sie noch: Die „harmlosen“ Einzelfälle. Obwohl auch hier Messer im Spiel waren.

Deutsche unter den Tätern? Einzelfälle. Immerhin in diesen Fällen auch keine unter den Opfern. (VK)

PS.: Hof war ja bis 1989 Zonenrandgebiet. Ruhiger und sicherer ging gar nicht. Einzelfälle waren noch Einzelfälle und ein Messer bekam man im Restaurant zum Essen.

 

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