Sachsen-Anhalt: Vorbereitungen für die nächste „Flüchtlings“-Welle

Foto: Durch Lukassek/Shutterstock
Lager-Leerstand (Foto: Durch Lukassek/Shutterstock)

Magdeburg – 100.000 Plätze in Erstaufnahme-Einrichtungen und Sammelunterkünften für Flüchtlinge stehen bundesweit leer und kosten den Steuerzahler Millionenbeträge. Doch Sachsen-Anhalt will nun eine zweite Erstaufnahme-Einrichtung bauen und so seine Kapazitäten für – die angeblich immer weniger in Deutschland ankommenden „Flüchtlinge“ – verdoppeln.

In Stendal soll eine alte Bundeswehr-Liegenschaft für knapp 30 Millionen Euro umgebaut werden und Platz für 1000 Einwanderer bieten. Die Pläne wurden von der Landesregierung unter dem CDU-Ministerpräsidenten Reiner Haselhoff gebilligt.

„Wir brauchen diese Plätze, um nie wieder in eine Situation wie im Herbst 2015 zu kommen“, so Landes-Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung.

Im Jahr 2020 soll der Umbau abgeschlossen sein, für den das Land 8 Millionen und der Bund 21 Millionen Euro Steuergelder beisteuern werden. (MS)

 

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