Facebook sperrt Bestseller-Autor Stefan Schubert – Er hatte Kriminelle, als Kriminelle benannt

Symbolfoto: Durch Andrey_Popov/Shutterstock
Das Reinigungspersonal des Justizministeriums hat viel zu tun (Symbolfoto: Durch Andrey_Popov/Shutterstock)

Die eingestellten Lösch-Hundertschaften bei Facebook, die bestens mit Heiko Maas Justizministerium zusammenarbeiten, weiten ihre Zensurmaßnahmen unter dem Deckmantel des NetzDG weiter aus. Jetzt wurde der bundesweit anerkannte Sicherheitsexperte und mehrfache Spiegel-Bestsellerautor Stefan Schubert von Facebook gesperrt. Die Meinungspolizei erlaubt es im Jahre 2018 nicht mehr, dass man Kriminelle auch als solche bezeichnet.

Von Thomas Böhm

Auslöser der Löschung und einer ersten Sperrung für 24 Stunden war das Posten eines Focus-Artikels vom 5. Januar. Unter der Überschrift »Clan-Schläger ringen Polizisten zu Boden – dann schießt der Kollege« berichtete das Nachrichtenmagazin über eine brutale Massenschlägerei zwischen nordafrikanischen Männern und Angehörigen aus türkisch-libanesischen Clans. Bei der Auseinandersetzung setzten beide Seiten auch Messer und Schlagstöcke ein und prügelten zudem wild aufeinander ein. Selbst die eintreffenden Streifenbeamten wurden umgehend von dem Mob aus 30 Männern angegriffen. Mehrere Polizisten wurden attackiert und niedergerungen, so dass sich ein Kollege entscheidet in höchster Not seine Dienstwaffe zu ziehen und einen Warnschuss in die Luft abzufeuern.

Mit diesen Zuständen, wie im nordrhein-westfälischen Velbert, scheinen die Facebook-Verantwortlichen keinerlei Probleme zu haben, wenn aber diese Zustände eingeordnet und klar benannt werden, hingegen schon.

Brutale Kämpfe in einer No-Go-Area dürfen nicht mehr erläutert werden

Zur Erläuterung für seine Facebook-Follower hat der Sicherheitsexperte, diese vermehrt auftretenden Verteilungskämpfe im kriminellen Migrantenmilieu, entsprechend eingeordnet und vor einer weiteren Zunahme dieser Kämpfe gewarnt. Seine genauen Worte waren: »Die »neuen« Kriminellen aus Nordafrika gegen die »alten« Kriminellen aus türkisch-libanesischen Clans. Diese brutalen Verteilungskämpfe, im kriminellen Migrantenmilieu, werden an Heftigkeit weiter zunehmen. Mittendrin, die dortige Bevölkerung und eine kaputt gesparte Polizei.« Im Anschluss folgten kurze Zitate aus dem geposteten Focus-Artikel. Das wars! Es bleibt allen Beteiligten unverständlich, welche Äußerungen als sanktionswürdig gelten sollen.

Unsere Redaktion erreichte den Autor, der auch regelmäßig Artikel auf Jouwatch veröffentlicht, telefonisch. Hörbar wütend und fassungslos erläutert er seinen Post:

»Ich habe ganz bewusst nicht alle Nordafrikaner als Kriminelle bezeichnet, sondern nur die kriminellen Nordafrikaner, die sich an dieser Massenschlägerei beteiligt haben. Und, dass es kriminell ist, andere Personen mit Messern und Schlagstöcken zu attackieren, auch wenn sie aus einem rivalisieren türkisch-libanesischen Clan stammen, dass dies ein kriminelles Verhalten ist, genauso wie Polizisten anzugreifen und diese zu Boden zu ringen, dass diese Täter Kriminelle sind, dass will doch niemand ernsthaft bestreiten.«

»Gesetz« wie in einer Diktatur

Weiter geht Schubert mit Justizminister Maas und dem Netzwerkdurchsuchungsgesetz (NetzDG) hart ins Gericht:

»Dieses »Gesetz« könnte ohne Veränderung von jedem totalitären Regime eins zu eins übernommen werden. Traf es zunächst vorwiegend Islamkritiker, scheint es nun immer weiter ausgedehnt zu werden. Jetzt sollen Gewalt und Straftaten im kriminellen Migrantenmilieu nicht einmal mehr benannt werden dürfen. Wo führt diese Einschüchterung- und Zensurkampagne von Politik und Facebook hin? Wird bald jegliche Kritik an der Regierung unter Strafe gestellt?«

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben:

https://www.amazon.de/dp/3864453992/ref=la_B0045BAO0G_1_8?s=books&ie=UTF8&qid=1481978570&sr=1-8

 

 

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