Die SPD-Rache an Deutschland heißt Chebli

Foto: Imago
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Zwangsbesuche im KZ wegen muslimischen Judenhass

Eine durch den Migrantenstatus sicherlich nicht behinderte politische Karriere wie diejenige der Berliner SPD-Politikerin Sawsan Chebli wäre in einem mit sich auch nur einigermaßen im Frieden lebenden Land schon längere Zeit mit einem Knall beendet gewesen. Ihre positiven Äußerungen zu Scharia und Kopftuch waren ein Schlag ins Gesicht derjenigen Muslime, die sich ehrlich um Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft bemühen. Und ihre widerwärtige Denunziation und Demütigung eines angesehenen 74-jährigen Diplomaten vor einigen Monaten wegen einer angeblich „sexistischen“, in Wahrheit nur freundlich-charmanten Begrüßung zeigten, dass sie vor absolut nichts zurückschreckt, um eine billige Meldung in den Erregungsmedien zu bekommen.

Von Wolfgang Hübner (PI NEWS)

Chebli, die aus einer kinderreichen, nach Berlin ausgewanderten palästinensischen Familie stammt, hat als nach eigenen Angaben bekennende Muslimin allerdings ein Problem mit dem weit verbreiteten und keineswegs verheimlichten Judenhass ihrer Glaubensgemeinschaft. Denn dieser Judenhass ist für eine aktive Politikerin, die noch Größeres im Sinn hat, ein Störfaktor für die eigene Interessenlage. Chebli ist sich zwar genau bewusst, wer ihre Klientel ist, aber sie muss als SPD-Karrieristin auch lavieren und hat sich deshalb mit einigem Tamtam gegen migrantischen Antisemitismus erklärt.

Wie ernst das tatsächlich gemeint war, nämlich gar nicht, zeigt nun ihr bislang spektakulärstes Manöver: Sie fordert, dass jeder Deutsche (und jeder Migrant) einmal im Leben ein ehemaliges Konzentrationslager der Nazi-Herrschaft besuchen – nein, nicht sollte, sondern müsse! Dass ein KZ-Besuch zur staatsbürgerlichen Pflicht gemacht werden soll, hatten bislang noch nicht einmal die blindwütigsten „Vergangenheitsbewältiger“ gefordert. Damit hat Chebli 73 Jahre und mehrere Menschengenerationen nach dem Ende der NS-Herrschaft eine einsame Marke gesetzt, die ihr auf jeden Fall einen Spitzenplatz in der Hitliste der absurdesten Irrungen und Wirrungen in Deutschland sichert.

Aus Cheblis Sicht und politischer Interessenlage ist diese Idee allerdings keinesfalls so verrückt und anmaßend wie sie erscheinen mag. Denn je länger auch den nachgeborenen Deutschen eine Erbschuld aufgebürdet werden kann, desto länger können clevere Migranten wie die erst 1993 eingebürgerte Chebli von daraus resultierenden Identitätsproblemen profitieren. Was aber nicht weniger wichtig für die SPD-Politikerin ist: Wenn schon ihre Glaubensbrüder und -schwestern zwecks Sensibilisierung gegen Judenhass mal ein KZ besuchen sollen, dann müssen das die ungefähr 75 Millionen nichtmuslimischen Deutschen halt auch tun.

Selbstverständlich liegt Chebli in jeder Weise falsch. Der Besuch eines ehemaligen Konzentrationslagers ist weder ein Allheilmittel gegen Antisemitismus noch gegen muslimischen Judenhass, der aus religiösen und politischen Gründen gespeist wird. Denn wer zum Besuch solcher Erinnerungsorte gezwungen wird, entwickelt oft Abwehrreaktionen, die das genaue Gegenteil dessen bewirken, was mit dem Besuch beabsichtigt war, nämlich Erschütterung und Mahnung. Zudem hat kein Volk sich mit der dunkelsten Seite seiner Geschichte so intensiv, umfassend, selbstquälerisch und reuig auseinandergesetzt wie die Deutschen.

All das aber dem in einem verwahrlosten politischen Betrieb nach oben gespülten frechen Schnütchen mit Migrantenfreifahrkarte zu erklären, wäre ein vergebliches Bemühen. Die Diplom-Politologin Chebli hat nämlich gelernt, in diesem Betrieb auch ohne Nachdenken bestens voran zu kommen. Einen besonders großen Anteil daran hat übrigens der derzeitige Bundespräsident Steinmeier, der Chebli 2014 zur stellvertretenden Sprecherin im Auswärtigen Amt machte. Gewisse peinliche Auftritte in dieser Funktion sind noch im Gedächtnis. Das hat aber den jetzigen Regierenden Bürgermeister von Berlin, ihren SPD-Parteigenosse Müller, nicht daran gehindert, sie zur Staatsekretärin in der Senatskanzlei zu machen.

Mit einer sicheren Pensionsregelung bereits mit knapp 40 Jahren in der Tasche und einer kaputten Partei im Hintergrund kann sich das Palästinenserkind nun auch die größten Unverschämtheiten in und gegen das Volk leisten, das ihrer Familie einst überaus großzügig eine neue und sichere Heimat geschenkt hat. Es gibt nämlich wenig Hoffnung, dass Chebli wegen dieser totalitären Gesinnungszwangsidee vom verpflichtenden KZ-Besuch ihre politische Karriere beenden muss. Das wäre nur in einem Land mit gesunden Selbstbewusstsein und Selbstheilungskräften möglich, also nicht in Merkel-Deutschland. Und dazu bedürfte es einer SPD, die nicht mit den Cheblis und Özuguz Rache an einem Volk zu nehmen scheint, das mit immer besseren Gründen genug von dieser Partei hat.

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