Christenverfolgung nimmt weiter zu

Foto:Durch Art Stocker/shutterstock
Christenverfolgung nimmt weiter zu (Foto:Durch Art Stocker/shutterstock)

Nordkorea ist das weiterhin gefährlichste Land für Christen, das geht aus dem Jahresbericht für 2018 des christlichen Hilfswerks Open Doors hervor.

„Nordkorea bleibt für Christen der gefährlichste Ort der Welt. Gläubige müssen ihre Gottesdienste im Geheimen abhalten. Werden sie entdeckt, landen sie in Arbeitslagern,“ so Open Doors und vermutet etwa 70.000 Christen in diesen Lagern. Die meisten Länder, in denen Christen verfolgt und getötet werden befinden sich in Nordafrika und dem Nahen Osten. Die Top-Ten der Christenjäger sind die islamischen dominierten Länder Afghanistan, Pakistan, Libyen, Irak, Jemen, Iran, Somalia, Sudan Eritrea und Indien.

Auch Ägypten gehört zu den Verfolgerstaaten: „Im vergangenen Jahr gab es schreckliche, gewalttätige Angriffe in ganz Ägypten. Im Mai wurde eine Reisegruppe, die ein Kloster besuchen wollte, von islamischen Extremisten angegriffen. Sie töten 29 der Gläubigen. Im Bezirk Minya wurden mehr als 15 Mädchen gezwungen einen Moslem zu heiraten und zum Islam zu konvertieren,“ so das Hilfswerk. In vielen Ländern des Nahen Ostens sei es üblich, die Religionsangehörigkeit im Pass zu vermerken. Das mache die Diskriminierung umso einfacher.

Auch die Türkei arbeitet sich auf der Liste weiter nach oben. Sie bekleidete 2015 noch Platz 41, in diesem Jahr hat sie 10 Plätze aufgeholt und liegt jetzt auf dem 31. Platz der Christenverfolger-Staaten, berichtet das Hilfswerk.

Nigeria wird durch den sich immer weiter ausbreitenden Islam für Christen ein zunehmend gefährliches Pflaster. Dort wurden allein im vergangenen Jahr mehr als 2000 Gläubige von Korananhängern getötet und mehr als 500 Frauen vergewaltigt. Vergewaltigung als Waffe gegen Christen sei besonders im Norden des Landes unter den Islam-Anhängern beliebt, heißt es in dem aktuellen Bericht. (MS)

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