Blutrichter: Im Kittchen ist ein Zimmer frei

Foto: Von Tasnim News Agency, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46970851
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Der ehemalige iranische Justizminister und höchste Richter Mahmoud Hashemi Shahroudi wird in Hannover behandelt. Und er wurde dort jetzt wegen Menschrechtsverletzungen angeklagt. Blöd für ihn: Er genießt keine diplomatische Immunität.

Der Islam ist ja als Kultur allen anderen ganz weit überlegen. Nichts was nicht eigentlich von den Gläubigen erfunden wurde und nicht dort den allerhöchsten Standard hätte.

Gut erkennt man das daran, das jeder vom Scheich bis zum Mullah, der in diesen Ländern, was zu melden hat, sich im Krankheitsfall im verhassten Westen behandeln lässt.

Zur Zeit weilt ein besonderes Prachtstück in Deutschland. Der Scharftrichter der iranischen Revolution Mahmoud Hashemi Shahroudi:

Gegenwärtig befindet sich dieser Mann, an dessen Händen das Blut ungezählter Opfer klebt und der im Iran als Nachfolger des greisen Glaubensdiktators Khamenei gehandelt wird, in Begleitung eigener Leibwächter zur Behandlung in der Hannoveraner Privatklinik „International Neuroscience Institute“, berichtet Thomas Spahn auf Tichys Einblick.

Von 1999 bis 2009 war der Blutsäufer (Mir widerstrebt an der Stelle, für so was den Begriff „Geistlicher“ zu verwenden.) im Iran Richter und Justizminister in Personalunion und ist laut Amnesty International für 2000 Todesurteile verantwortlich. Er hat Kinder und Jugendliche wegen Nichtigkeiten an Baukränen aufhängen lassen.

Am 9. Januar wurde gegen Shahroudi von der Kurdischen Gemeinde Deutschlands und verschiedene anderen Institution Strafanzeige wegen Vergehens gegen das Menschenrecht gemäß § 7 und 120 des Völkerstrafrechts erstattet.

Und Sharoudi gehört weder zum diplomatischen Korps noch ist er Mitglied der iranischen Regierung. Er genießt keine Immunität.

Erkennt die Staatsanwaltschaft Hannover die Anzeigen an, muss Sharoudi dem Menschengerichtshof überstellt werden. Alternativlos.

Es gibt Gerüchte, das „Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bei seinem Besuch in Teheran persönlich dem Ayatollah dessen Sicherheit vor Strafverfolgung garantiert habe.

Gerüchte. Denn Gabriel hat keinerlei Befugnis, solche Garantien zu geben. Dass er gute Beziehungen zum radikalen Islam pflegt, hatte sich erst kürzlich beim Sylvestergruß der Hamas (iranfreundlich) gezeigt. (VK)

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