Prozessauftakt in Freiburg: Maria L. beim SPIEGEL im Vermischten

Foto: Screenshot
Foto: Screenshot

Die kriminelle Vorgeschichte von Hussein K., dem Mörder von Maria L., war Thema des ersten Prozesstages. Im SPIEGEL nur eine Geschichte von vielen. Top: Warum die Kältewelle in den USA zur Erderwärmung passt

Von Volker Kleinophorst

Erster Prozesstag vor dem Freiburger Landgericht zum Mord an Maria L. Täter der mittlerweile schon von 15 Jahren auf 21 gealterte (selbst das ist nicht sicher) Hussein K..

Der Angeklagte wirke lustlos, so Spiegel online. Dabei hat er als Angeklagter Erfahrung. Denn vor Gericht steht der Afghane nicht das erste Mal:

So soll er laut Aussage des Zeugen Mohammed M.  im Iran mit anderen einen 15-Jährigen Jungen vergewaltigt haben.

Auch die Vergewaltigung einer 12-Jährigen ebenfalls im Iran steht im Raum.

Fest steht, dass Hussein K. am 26. Mai 2013 in Griechenland eine Studentin überfallen, bestohlen und die Klippe herunter gestoßen hat. Auch da schon nicht mehr 15 Jahre alt, wurde er in Griechenland im Mai 2014 zu neun Jahren und drei Monaten verurteilt, kam aber wegen guter Führung schnell frei und machte sich auf nach Deutschland, wo er im November 2015 ankam. Am 16. Oktober tötete Hussein K. dann bekanntlich Maria L.

Den Mord und die Vergewaltigung von Maria L. hat K. zugegeben. Zu den Straftaten in Griechenland und zu zu den Vorwürfen bezüglich des Iran wollte er sich nicht äußern.

Eine traurige Bilanz, die auch der Spiegel nicht schönen kann. Kommentare natürlich zu so einem Fall: Nicht zugelassen.

Aber ein Bild wo der altersfluide Afghane wie ein Kind aussieht, ist schon drin. Ich finde das Titelfoto peinlich. Besonders wenn man diese Bilder von dem Kind gesehen hat.

Unter dem Text wurden zwei gleichwertige Artikel aus der Sparte Panorama, in der bei Spiegel online dieser Artikel erschien, also aus dem Vermischten angeboten:

Boris Becker steht auf gegen Rassismus. Kann die Antwort auf den rassistischen Tweet nicht so stehen lassen: „Es ist Zeit aufzustehen, den Finger zu heben und auf die Straße zu gehen.“ Da das in London seinem Wohnort zu gefährlich ist, hatte sich Bobele aber dann doch für einen Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“ entschieden. Zum rassistischen Tweet seines Sohnes steht da aber nichts.

Tausende protestieren in Dessau zum Tode des vor 13 Jahren in einer Polizeizelle verbrannten Asylbewerbers aus Sierra Leone.

„Viele Teilnehmer waren von auswärts angereist, sie zogen mit Fahnen und Transparenten durch die Stadt. Immer wieder wurde „Oury Jalloh, das war Mord“ skandiert. Der Asylbewerber aus Sierra Leone war am 7. Januar 2005 bei einem Feuer in einer Dessauer Polizeizelle ums Leben gekommen. Ungeklärt ist bis heute, ob er das Feuer selbst legte.“

Für Maria L. demonstrierte vor dem Landgericht In Freiburg niemand.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...