„Kuppel-Sender“ KIKA meldet sich zu Wort, Mainstream-Medien reagieren ebenfalls

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KIKA antwortet den bösen Kritikern (Bild: Screenshot)

Seit Sonntag braust ein Entrüstungssturm über den öffentlich-rechtlichen Kinderkanal KIKA hinweg. Nun meldet sich KIKA zu Wort und gibt eine Erläuterung zu „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“

Der mit Zwangsgebühren finanzierte Sender von ARD und ZDF strahlte Ende November die angebliche Dokumentation „Malvina, Diaa und die Liebe“ aus. Von alternativen Medien wie jouwatch aufgegriffen, wurde aufgezeigt, in welch fahrlässiger Art und Weise KIKA die Liebesgeschichte eines 15-jährigen Mädchens mit einem angeblich 18-jährigen, aus Syrien stammenden Moslem, dem jungen Publikum schmackhaft machte.

Mutmaßlich von der Heftigkeit überrascht, veröffentlichte der Sender am Montag auf Facebook den Beleg dafür, dass die Programmverantwortlichen nicht um die Inhalte des Gesendeten wissen:

„Seit gestern erhalten wir vermehrt Kritik zur im November 2017 ausgestrahlten Dokumentation „Malvina, Diaa und die Liebe“ aus der Reihe „Schau in meine Welt!“. Um euch zu antworten, holen wir die notwendigen Informationen beim Hessischen Rundfunk ein, der die Sendung für KiKA produziert hat. Bitte habt ein wenig Geduld“.

Eine Aneinanderreihung von Unwahrheiten

Während nun hektisch beim Hessischen Rundfunk nachgefragt wurde, was man da eigentlich über den Bildschirm schickt, reihte sich eine „Ungereimtheit“ an die andere.

Wie der auf jouwatch veröffentlichte PI-Artikel aufzeigt, wurde die vor anderthalb Jahren gerade erst 15-jährige Malvina im Rahmen eines Flüchtlingsprojektes der AWO Fulda mit dem angeblich 18jährigen Syrer Diaa verkuppelt. War der syrische Asylant im Dezember 2016 laut der AWO Fulda bereits 18, so machte der Kinderkanal in seiner Propagandageschichte nun aus ihm einen 17-jährigen „Jungen“ mit mächtigem Vollbart.

Die in der KIKA-Liebesstory als kritisch dargestellte Mutter scheint indes aktiv die Kuppelei ihrer damals eventuell noch 14-jährigen Tochter vorangetrieben zu haben. Malvinas Mutter Katja E. hatte laut AWO-Pressemitteilung bereits seit mehr als einem Jahr „Patenschaften für Geflüchtete übernommen. […] Mit ihren syrischen Paten Diaa (18) und Anas (32) unternehmen Mutter und Tochter viel“, hieß es zu den Aktivitäten der „Flüchtlingshelferin“.

Blöder Fehler bei der Bildunterschrift

Der Kinderkanal hat nun auf seiner Internetseite unter der Rubrik „Kika für Erwachsene“ eine Erläuterung zu „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe““ veröffentlicht. Langatmig wird einleitend die Kinderechtskonvetion ebenso bemüht wie der angebliche Programmauftrag des Kinderkanals. Dieser sieht sich verpflichtet, den Kindern der Gebührenzahlern „demokratische Grundwerte wie Offenheit, Toleranz und Gleichberechtigung“ zu vermitteln.

Mehrere Absätze später verklärt der Sender die junge, 15-jährige Malvina zur selbstbewussten, emanzipierten und ihre Standpunkte vertretenden Protagonistin. Das Einknicken vor den islamkonformen Forderungen ihres optisch wesentlich älteren, muslimischen Freundes Diaa ist dem Sender – auch in Anbetracht der ermordeten Mia – indes keine Zeile der Erklärung wert.

Entschuldigen wolle man sich aber dann doch für „einen Fehler“ in Bildunterschriften: „Im Film wird über Malvinas Alter (zum Zeitpunkt des Drehs 16 Jahre) gesprochen, nicht aber über Diaas. Recherche und Drehbeginn für die Dokumentation lagen am Beginn 2017. Diaa war zu der Zeit 19 Jahre alt. Als er und Malvina sich kennen lernten, war er 17 Jahre alt. Dass dieses Alter dann in Bildunterschriften auftauchte, ist irreführend, wir haben das mittlerweile korrigiert“, heißt es hierzu in der KIKA-Erläuterung. Abschließend dann noch die Aufzählung der Preise, die Marco Giacopuzzi, Autor der Dokumentation verliehen bekommen hat.

Im Kommentarbereich des KIKA-Facebookauftritts tummeln sich in beachtlicher Anzahl die Kämpfer von #ichbinhier! . Schützend stellen sich die „Hasskommentar-Bekämpfer“ vor den Zwangsgebühren finanzierten Sender und streuen ihre gutmenschlichen Kommentare unter die bösen „Hater“.

Und hier wieder ein Beleg, dass die Gegenöffentlichkeit die Mainstream-Medien vor sich hin treibt:

Die „Bild“ vermeldet:

Aufregung um Flüchtlings-Doku im Kinderkanal

19-jähriger und Minderjährige als Paar ++ Sender korrigierte nach Kritik plötzlich Altersangaben

Bild-Online-Boss Julian Reichelt twittert:

Und wie immer hat die „Huffington Post“ kein Problem damit, unschuldige deutsche Mädchen ins offene Messer rennen zu lassen. Sie pöbelt lieber gegen die Kritiker, in diesem Fall gegen diesen AfD-Abgeordneten:

Der KikA-Film ist bereits im November erschienen. Doch Spaniel bringt ihn in Zusammenhang mit dem Mord oder Totschlag an einem 15-jährigen Mädchen in Kandel, mutmaßlich begangen von einem 16-jährigen Afghanen, dem Ex-Freund des Mädchens.

Was der AfD-Politiker da suggeriert – dass jeder Flüchtling gefährlich für seine Freundin oder Ex-Freundin sei – ist infam.

Außerdem glauben die KiKA-Kritiker, dass Diraa, der Bart trägt, vielleicht schon älter als 17 sei. Es ist eine Anspielung auf das Problem, dass nicht alle Flüchtlinge, die sich als minderjährig ausgeben, tatsächlich unter 18 Jahre alt sind.

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