Heiko, der Hinterlistige!

Foto: Collage
Erich und Heiko (Foto: Collage)

Es ist immer dasselbe, kaum ist das Kind in den Brunnen gefallen, ist das Geschrei groß. Nun, nachdem Heerscharen linksradikaler Schnüffler und Denunzianten im Auftrag des Satansbraten (besser bekannt als Heiko Maas) die Sozialen Netzwerke zerstören, melden sich Politiker sämtlicher Fraktionen – von ganz links bis ganz rechts – zu Wort und werfen dem Justizminister Dummheit oder alternativ Versagen vor.

Von Thomas Böhm

Jetzt, wo die katastrophalen Folgen des NetzDG für unsere Freiheit und Demokratie sichtbar werden, sind unsere Politiker anscheinend wieder aufgewacht, hauptsächlich, weil von diesem Wahnsinn und Gesinnungsterror mit dem Satire-Magazin Titanic einer der ihren betroffen ist.

Das kommt natürlich viel zu spät und ist üble Heuchelei. Denn das Gesetz ist durch, auch wenn es vom Bundesverfassungsgericht noch kassiert werden könnte, und von all den CDU/CSU/SPD-Schreihälsen, die sich jetzt beklagen, verabschiedet worden.

Heiko Maas hat Tatsachen geschaffen, er hat etwas in Gang gesetzt, dass nicht mehr aufzuhalten ist. Denn die Feinde der Meinungsfreiheit haben längst die Startblöcke verlassen, hocken wie ausgehungerte Spinnen in den Sozialen Netzwerken und schnappen sich mit ihren ideologischen Zangen eine Fliege nach der anderen.

Die Programme sind geschrieben und gekauft. Die Denunzianten haben Verträge erhalten und müssen bezahlt werden. Die Justiz malt langsam, ist aber gnadenlos und bis das Gesetz, wenn überhaupt, gekippt wird, vergehen Monate, wenn nicht Jahre. Die Drohungen, die Erpressungen seitens des Justizministeriums werden also noch lange Zeit die freie Meinungsäußerung lahm legen können.

Und bis das Böse wieder vom Tisch ist, wird fleißig einer nach dem anderen, der es wagt, die Merkelregierung zu kritisieren, blockiert, gesperrt, verbannt, gelöscht, eben mundtot gemacht.

Und genau das war die Absicht von Heiko Maas. Auch wenn er in der neuen GroKo nicht mehr als Justizminister sein Zerstörungswerk fortsetzen kann, der Schaden, den er angerichtet hat, ist nicht wieder gut zu machen. Denn seine scharf geschliffene Zensurschere hat sich „nachhaltig“ in den Köpfen derer festgesetzt, die die einst freie Kommunikation ermöglicht haben und jetzt im Sinne der Regierung kontrollieren und lenken.

Facebook ist wie ein Dealer. Erst ködert es die Leute mit hervorragenden und reinem Stoff und wenn sie dann an der Angel hängen, also süchtig sind, wird der Stoff gestreckt, verunreinigt, bis das auch der letzte – politisch denkende – User vor die Hunde geht.

Und Heiko Maas reibt sich die Hände, wenn nicht sogar in Unschuld, gerade dann, wenn dieses nordkoreanische Gesetz auf dem Müllhaufen der Geschichte landet.

Heiko Maas ist ein hinterlistiger Hundsfott, der jetzt genüsslich sein Teufelswerk genießen und der leider auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. Zumindest jetzt noch nicht.

 

 

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