Frauen an der Macht – macht uns alle schwach!

Foto: Imago
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Boris Palmer, grüner Bürgermeister von Tübingen, machte dieser Tage eine simple Tatsachenbehauptung. Sinngemäß sagte er, daß es vor der Masseneinwanderung, die im Spätsommer 2015 begann, das Domplatten-Phänomen, die ständigen Messerattacken, Vergewaltigungen und Morde nicht gegeben habe, welche inzwischen dazu geführt hätten, daß viele Deutsche öffentliche Plätze, Weihnachtsmärkte und Silvesterfeiern meiden. Er hätte anfügen können, daß in Ländern wie Polen und Ungarn derlei Zustände nach wie vor unbekannt sind.

von Max Erdinger

Mir fällt noch etwas anderes auf: Besonders schwer haben es Medien und Regierung mit ihrer ohnehin aussichtslosen Beschwichtigungstaktik immer dann, wenn ein junges Mädchen Opfer von Merkels katastrophaler Verantwortungslosigkeit geworden ist. Das war so, als Maria Ladenburger (+19) in Freiburg ermordet worden ist – und es ist jetzt wieder bei der ermordeten Mia (+15) so gewesen, die kürzlich in einem Drogeriemarkt in Kandel regelrecht zerschnitten worden ist von einem erwachsenen Afghanen, der als Minderjähriger „gehandelt“ wurde, polizeibekannt gewesen ist und zu allem Überfluß auch noch auf Steuerzahlers Kosten mit drei anderen, unbegeiteten „minderjährigen“ Flüchtlingen in einem angemieteten, luxuriösen Einfamilienhaus auf 190 m² residierte.

Wenn junge Frauen zu Opfern von Merkels Barbaren werden, kocht die öffentliche Empörung auf der allerhöchsten Stufe. Werden hingegen junge Männer zu Mordopfern der von Merkel importierten Höllenbrut, bleibt die öffentliche Aufregung auf einem wesentlich niedrigeren Level, so die Masse überhaupt noch Kenntnis davon nimmt. Dabei gibt es männliche Opfer der Barbaren zuhauf, nicht wenige davon verletzt oder ermordet worden bei dem Versuch, einem Anderen gegen die Gewalt beizustehen, auch Frauen. Das ist eine Erscheinung, die nach meiner Überzeugung trefflich die Ursache illustriert, derentwegen das ganze Übel überhaupt existiert. Es ist schlicht nicht vorstellbar, daß dem deutschen Volk diese schwerkriminelle Heimsuchung von einem Bundeskanzler Helmut Schmidt zugemutet worden wäre.

Es wäre nach meiner Überzeugung nicht vorstellbar, daß Heerscharen von Weibspersonen als Talkshow-Moderatorinnen und Politikerinnen folgenlos die Realität leugnen können, wenn nicht sogar in den Köpfen der ärgsten Immigrationskritiker das zivilreligiöse Dogma fest verankert wäre, Frauen eigneten sich generell für alles genau so gut wie Männer, zumal dieses zivilreligiöse Dogma erst seit vergleichsweise kurzer Zeit gilt. Und weil dieses Dogma heute so felsenfest steht, glaube ich, ist es eine zulässige Schlußfolgerung, daß die heutige politisch-mediale Elite der Ansicht sein muß, alle vorangegangenen Generationen seien bis vor etwa fünfzig Jahren totale Trottel gewesen, die von den Eigenheiten der beiden Menschengeschlechter keinen blassen Dunst hatten. Das kann für wahrscheinlich halten, wer will, – ich nicht.

Für wahrscheinlich halte ich, daß der desaströse Zustand unseres Landes sehr wohl etwas damit zu tun hat, daß Angela Merkel nicht Bundeskanzler, sondern Bundeskanzlerin ist. Und daß die Bundeswehr unter militärischen Gesichtspunkten zu einer grotesken Freakshow verkommen ist, hat nach meiner Überzeugung ebenfalls damit zu tun, daß grundlos unterstellt wird, eine ahnungslose Weibsperson gäbe einen genauso guten Verteidigungsminister ab, wie etwa ein alter Haudegen, der selbst gedient hat.

Nach meiner Überzeugung befindet sich das ganze Volk in einer Zwickmühle, aus der es nicht wieder herauskommt, solange die Bereitschaft fehlt, radikal alles infrage zu stellen, woran zu glauben man sich die letzten fünfzig Jahre angewöhnt hat. Da wäre zum Beispiel einmal zu fragen, ob es irgendeinen Nachweis dafür gibt, daß Frauen genauso wie Männer bereit sind, die Konsequenzen ihres eigenen Handelns auf sich zu nehmen, oder ob es nicht vielmehr seit alters her so gewesen ist, daß ihr Handeln immer in dem Bewußtsein erfolgte, irgendwelche Männer würden es schon wieder richten, sollten sie daneben gelegen haben. Es gibt da ein paar Auffälligkeiten: Jungen Männern wurde seit jeher erzählt, sie müssten eine möglichst gut bezahlte Arbeit finden und Karriere machen, damit sie einmal eine Familie ernähren können. Dergleichen hat man Frauen nie weisgemacht. Wenn Frauen einen gutbezahlten Job finden sollen, dann deswegen, damit sie finanziell vom Manne unabhängig sind, sich „selbstverwirklichen“ und ihre Rechte wahrnehmen können.

Als es die Wehrpflicht noch gab, galt die Pflicht allein für Männer. Frauen wurden zu nichts verpflichtet. Sie durften wählen, ob sie zur Bundeswehr gehen wollten. Im Soldatengesetz gibt es heute noch die Regelung, daß weibliche Bundeswehrangehörige im Konfliktfall nicht an die Front abkommandiert werden dürfen. Wenn wir zu Zeiten, als die Bundeswehr noch in Afghanistan gewesen ist, eine Fernsehreportage gesehen haben, in welcher es um einen Besuch der Verteidigungsministerin in Mossul ging, – was sahen wir als erste Bilder? Frau von der Leyen im vertraulichen Plausch mit einer oder mehreren Soldatinnen. Die Zinksärge jedoch, die aus Afghanistan nach Deutschland zurückkamen – über fünfzig sind es gewesen – waren ausnahmslos mit toten Männern gefüllt.

Es gibt für mich keinen vernünftigen Zweifel daran, daß ein Kanzler Merkel statt einer Kanzlerin Merkel längst davongejagt worden wäre – und zwar von seinen eigenen Parteifreunden. Die Tatsache, daß es die Kanzlerin immer noch gibt, hat mit der alten Beißhemmung zu tun, die Männer aus guten Gründen seit jeher den Frauen gegenüber hatten. Nicht nur haben sie sich als ihr Vormund begriffen (noch in den Fünziger Jahren des letzten Jahrhunderts brauchten Ehefrauen die Einverständniserklärung ihres Ehemannes, wenn sie einer Erwerbsarbeit nachgehen wollten), sondern sie fühlten sich auch verantwortlich für das, was ihre Frauen taten, weil sie es ihnen zuvor erlaubt hatten.

Die sogenannte Frauenemanzipation der letzten Jahrzehnte hinkt gewaltig. Vorangetrieben wurde sie mit einer Gewichtung auf „Rechte“, „Befreiung“ und „Fortschritt“. Von den Pflichten, die mit den Rechten einhergehen, war eher selten die Rede.

Ein Alltagsbeispiel: Wenn Firmen für die Belegschaft eine Weihnachtsfeier veranstalten, dann findet sie außerhalb der Arbeitszeit statt. Die Weihnachtsfeier für die Angestellten der Kfz.-Zulassungsstelle unseres Landkreises, fast durch die Bank Frauen, fand zu den üblichen Öffnungszeiten der Zulassungsstelle am Freitag vor Weihnachten statt. Das wurde noch nicht einmal mehr in der Lokalpresse angekündigt. Wer im Vertrauen auf eine geöffnete Zulassungsstelle dort hinfuhr, fand an der Eingangstür eine handschriftliche Benachrichtigung darüber, daß momentan wegen Weihnachtsfeier geschlossen sei. Mir ist nicht bekannt, daß deswegen jemand „ein Faß aufgemacht“ hätte. Gestresste Mitarbeiter von Autohäusern, die am Freitag unbedingt noch ein Auto zulassen wollten, zogen unverrichteter Dinge wieder ab und nuschelten allenfalls etwas Unfreundliches in ihren Bart hinein.

Es gilt nach Jahrzehnten einer „Gleichberechtigung“, welche inzwischen zur „Gleichstellung“ – und damit von der Chancengleichheit zur Ergebnisgleichheit mutiert ist – nach wie vor: Männer interessieren sich dafür, wie etwas funktioniert. Frauen interessieren sich dafür, wie etwas für sie selbst funktioniert. Welche Pflichten früher an männliche Privilegien geknüpft waren, hat bei der Schleifung ihrer Privilegien nicht interessiert. Die Pflichten blieben ihnen trotzdem. Im Grunde sind Frauen, so verallgemeinernd das klingt, lediglich zu 50 Prozent „emanzipiert“. Alles, was Männer vorher mussten, dürfen sie. Und was sie nicht wollen, das bleibt an den Männern hängen, die dennoch ihre Privilegien verloren haben.

Die Naziblockade im Hirn

Ein anderes zivilreligiöses Dogma ist, daß alles falsch zu sein hat, was irgendein Nazi jemals gesagt hat. Sogar, was ein Nazi gern gegessen hat, ist bäh! Im Jahre 2008 durfte ein belgischer Fernsehkoch vor der Kamera nicht mehr Forelle mit Mandeln in Buttersauce zubereiten, nachdem er in der Woche zuvor angekündigt hatte, daß er in der nächsten Sendung Hitlers Leibspeise nachkochen wolle. Es hagelte Proteste von Zuschauern gegen sein Vorhaben.

Der Obernazi hatte aber nicht nur eine sehr genaue Vorstellung von seiner Forelle, sondern auch eine von den Unterschieden zwischen Mann und Frau, die im wesentlichen auf seiner Überzeugung beruhte, daß die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen zum Zwecke seiner Fortpflanzung existiert – (und daß viele Gepflanzte in ein paar Jahren viel nützliches Kanonenfutter ergeben). Das darf man heute nicht mehr denken, ganz egal, wie sehr die Zweigeschlechtlichkeit zum Zwecke der Fortpflanzung existiert.

Die Folge: Eine kinderlose Kanzlerin erklärt uns heute allen Ernstes, daß die massenhafte Zuwanderung Kulturfremder sein muß, weil es die demografische Lage erfordert – und daß die Morde, Vergewaltigungen und Terroranschläge, die damit verbunden sind, quasi ein Opfer seien, daß alle zu erbringen hätten. Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt, die seit Jahrzehnten von der Sterblichkeitsrate übertroffen wird. Das ist nicht das Ergebnis eines irgendwie natürlich passierten Bewußtseinswandels, sondern das Ergebnis gezielter Indoktrination bei gleichzeitiger Steuerung durch eine Fiskalpolitik, die den durchschnittlichen Alleinverdiener der Möglichkeit beraubte, angemessen für seine ganze Familie zu sorgen. Das Problem der „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ gab es früher schlicht nicht.

Wenn es nun aber darum ginge, die unhaltbaren Zustände, welche die Frau Bundeskanzlerin zu verantworten hat, wieder zurückzuführen auf ein zivilisiertes Niveau, dann ginge das nicht ohne schwere Konflikte, Ausschreitungen und weitere Gewalttaten ab. Wer müsste das dann auskämpfen? – Die Frauen in ihrer ganzen Privilegiertheit? Wohl kaum.

Es gibt für mich nicht den geringsten Zweifel daran, daß wir die unhaltbaren Zustände in unserem Lande dann nicht hätten, wenn nach wie vor verantwortungsbewußte Patriarchen über die Geschicke des Landes bestimmen würden, die jederzeit bereit wären, sich auch gewaltsam gegen die importierte Gewalt zu verteidigen, so sie denn überhaupt importiert worden wäre, was ich wiederum stark bezweifle.

Im Grunde geht unser Land den Bach hinunter, weil viel zu viele in öffentlichen Ämtern vertreten sind, die nie in einer Weise sozialisiert worden sind, welche ihnen beigebracht hätte, daß sie verantwortlich sind für ihr Tun. Würde eine Angela Merkel auch nur über einen Funken von dem Verantwortungsbewußtsein verfügen, das für ihr Amt unerläßlich ist, – sie wäre spätestens Anfang dieses Jahres zurückgetreten. Es geht ihr aber nicht darum, wie das Bundeskanzleramt für unser Land funktioniert, sondern darum, wie es für sie selbst funktioniert. Und das ist, aufs Ganze gesehen, tödlich.

Um hier eine überaus kluge Frau zu zitieren, Ayn Rand nämlich: „Man kann die Realität ignorieren. Nicht ignorieren kann man die Konsequenzen, die das hat.“ Solange Deutsche sich weigern, ihre zivilreligiösen Dogmen, besonders das feministisch konstruierte, radikal in frage zu stellen, so lange wird es in der geistigen Wehrlosigkeit gefangen bleiben, die ursächlich ist für ihre physische Wehrlosigkeit. Wir können uns die schöne Illusion, daß die Natur zwei verschiedene Geschlechter für den Menschen vorgesehen hat, damit eines sei wie das andere, nicht länger mehr erlauben. Ob uns das gefällt oder nicht, spielt nicht die geringste Rolle. Illusorisch ist auch die weitverbreitete Ansicht, keine Entscheidungen zu treffen, sei auch eine Lösung – und daß deshalb die Deeskalation der Eskalation immer vorzuziehen sei. Die Eskalation ist es aber, die zur Klärung führt. Die Deeskalation vertagt das Problem nur. Und bereits die Römer wussten, daß man sich auf den Krieg vorbereiten muß, wenn man den Frieden erhalten will.

Tatsache ist jedoch, daß sich Deutsche mit ihrer durchgegenderten, lächerlichen 165.000-Mann-Armee nicht einmal mehr selbst verteidigen könnten, sondern auf den Beistand von Bündnispartnern angewiesen wären. Trotzdem kursiert die alberne Mär, es entspräche dem Staatsverständis der Deutschen, als Schutzmacht des kleinen Israel aufzutreten, gegen dessen militärische Übermacht die selbsternannte Schutzmacht im Konfliktfall nicht den Hauch einer Chance hätte. Israel ist Nuklearmacht im Megatonnenbereich.

Hierzulande werden Illusionen gehegt und gepflegt, während jeglicher Realismus mit moralisierender Hochnäsigkeit bekämpft wird. Das ist es, was uns letztlich das Genick brechen wird. Die deutschen Gutmenschen mit ihren zivilreligiösen Dogmen sind die eigentliche, die tödliche Gefahr. So lange die noch etwas zu melden haben, ist es schier unmöglich, gegen die Folgegefahren etwas zu unternehmen, die sie ständig heraufbeschwören.

Deswegen mischt sich in meine Trauer um ermordete junge Frauen wie Maria und Mia auch eine gehörige Wut auf diejenigen, die um Maria und Mia ganz besonders trauern – und über die ermordeten jungen Männer sehr viel weniger. Realistisch betrachtet ist es nämlich so, daß Maria und Mia noch leben könnten, hätten wir uns nicht dem schönen Irrtum ergeben, daß mit der Ermächtigung des Weiblichen alles so sicher bleibt, wie es vorher gewesen ist – und daß alles andere sowieso viel besser werden würde. Nichts ist besser geworden, außer für diejenigen Frauen, die heute in öffentlichen Ämtern folgenlos marodieren dürfen.

Man nenne mir eine einzige feministische „Errungenschaft“, von der das Volk insgesamt profitiert hätte. Nur eine einzige. „Bundeskanzlerin“ scheidet aus.

 

 

 

 

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