Brutale Angriffe auf Rettungskräfte – Hass auf den Staat als mögliches Motiv?

(Foto: Durch Chris D swabb/Shutterstock
Müssen in letzter Zeit immer mehr selber gerettet werden: Rettungssanitäter unterwegs (Foto: Durch Chris D swabb/Shutterstock)

An Silvester waren Rettungskräfte und Polizisten einer wahren Gewaltwelle ausgesetzt. Doch dies waren keine »Einzelfälle«, sondern nur die Spitze des Eisbergs. Mittlerweile werden Feuerwehrkräfte, Sanitäter und Ärzte täglich Opfer von brutalen Attacken. Der Staat schaut diesen Entwicklungen seit Jahren zu und lässt seine Helfer im Stich.

Von Stefan Schubert

Nur in Berlin bewältigte die Feuerwehr fast 1.600 Einsätze in der Silvesternacht. Doch damit ist die Bilanz aus der Hauptstadt der Verwahrlosung noch nicht komplett. Berlins Landesbranddirektor Wilfried Gräfling berichtet über eine Aggressivität, die eine neue Dimension erreicht hat. Neben acht Angriffen auf Einsatzkräfte, stehen auch 57 Attacken auf Einsatzfahrzeuge auf der Liste. Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr wurde in Berlin-Lichtenrade durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt, ein weiterer durch gezielt abgeschossenes Feuerwerk. In der Nähe der Partymeile am Brandenburger Tor durchschlug eine Feuerwerksrakete das Seitenfenster eines Rettungswagens und explodierte im Wageninneren. Wie durch ein Wunder wurde hierbei niemand verletzt. Und die Besatzung eines Rettungswagens wurde gar mit vorgehaltenen Schusswaffen bedroht.

In einem offenen Brief platzte dem Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Berlin, Sascha Guzy, daraufhin der Kragen. Im folgenden einige Passagen aus dem Brief:

»Sehr geehrte Damen und Herren,

die Silvesternacht hat die Verrohung und Respektlosigkeit gegenüber den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Technischen Hilfswerk deutlich gezeigt. Ein gezieltes auflauern und beschießen von Einsatzfahrzeugen und Rettungskräften scheinen Normalität und gehören für gewisse Individuen mittlerweile zum Silvesterbrauch.

Hier ist die ganze Härte des Rechtsstaats gefragt! Ich könnte kotzen wie wir uns jedes Jahr anbiedern und um keine Gewalt gegen Einsatzkräfte betteln oder dazu Kampagnen für viel Geld gestartet werden. Wie lange sollen Einsatzkräfte noch ihre Gesundheit und ihr Leben durch solche Verbrecher gefährden lassen?! … Wer mit Feuerwerkskörper gezielt auf Mensch oder Tier schießt, begeht Mordversuch! Wer dazu noch Rettungskräfte angreift, greift auch unseren Rechtsstaat an. Das ist mit Terrorismus gleichzusetzen! Dass diese Gewalt dermaßen zugenommen hat, ist erschreckend und beschämend zugleich. Selbst vor Bedrohungen mit scharfen Schusswaffen wird nicht mehr zurückgeschreckt.

Von Politikern, die statt den Auftrag ihrer Wähler zur Regierungsbildung zu erfüllen, nur mit sich selbst und den Befindlichkeiten ihrer Fraktionen beschäftigt sind, ist vermutlich eine Gesetzesanwendung zum Schutz von ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften nicht zu erwarten.«

Die Wut auf die Berliner Politik wächst

Diese Breitseite hat gesessen. Und es zeigt, dass sich Kritik und Wut auf die Berliner Politik in vielen Bereichen unserer Gesellschaft aufgestaut hat. Dass diese Gewalt nicht eine Randerscheinung zu Silvester ist, bewies gestern ein »Mann« in Berlin-Kreuzberg. Als im grünen Multi-Kulti Biotop zwei Sanitäter ihren Rettungswagen verließen, um einen medizinischen Notfall-Patienten zu versorgen, wurde sie von einem 37-Jährigen angegriffen. Der »Mann« beschimpfte die Rettungssanitäter zuerst grundlos und bewarf sie dann mit illegalen Böllern. Weiterhin versuchte der »Mann« im Anschluss auf einen mobilen Defibrillator zu urinieren und spuckte einem Sanitäter ins Gesicht. Den Sanitätern gelang es den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Fast jeder Sanitäter wurde bereits angegriffen

Eine wissenschaftliche Umfrage der Ruhr-Universität Bochum ergab, dass 91 Prozent der befragten Rettungsassistenten und Notfallsanitäter selber Opfer von verbaler oder körperlicher Gewalt geworden sind – nur in den vergangen zwölf Monaten. Bei Feuerwehrleuten lag die Quote bei 88 Prozent. Die Studie hat festgestellt, dass die Attacken in den »vergangenen Jahren roher und brutaler« geworden sind. Neben Betrunkenen stellen Einwanderer mit 40 Prozent die größte Gruppe der Täter.

Woher stammt der Hass von Einwanderern auf Rettungskräfte?

Das Bundeskriminalamt hat im Jahr 2016 1830 Straftaten gegen Rettungsdienste und Feuerwehrangehörige registriert, hauptsächlich Körperverletzungen und Nötigungen. Doch über die Motive der Täter schweigt der Mainstream, woher kommt der Hass auf Rettungskräfte? Gerade auch bei Attacken durch Einwanderer auf Ärzte und Sanitäter – woher kommt dieser Hass? Zu dem Komplex »Gewalt gegen Ärzte« hat der Ärztekammer-Präsident Montgomery eine nachvollziehbare Erklärung geliefert, freilich ohne die hohe Anzahl von Einwanderern als Täter zu benennen. In einem Interview mit der Rheinischen Post äußert er sich folgendermaßen:

»Gewalt gegen Ärzte. Wir erleben derzeit eine totale Verrohung bei einigen Patienten und ihren Angehörigen gegenüber medizinischem Personal. Das ist auch im Umfeld der Silvester-Feiern wieder deutlich geworden. Da sind Rettungssanitäter und Notärzte angegriffen worden, weil man sie für Repräsentanten der Staatsmacht hält. Das kriegen wir als Ärzteschaft alleine nicht in den Griff. Auch in Notaufnahmestellen passiert es immer wieder, dass Leute wegen der Wartezeiten sehr aggressiv werden. In einigen Krankenhäusern gibt es bereits Sicherheitsdienste, um das Personal dort zu schützen. (…)«

Gewalt wird weiter zunehmen

Diese Entwicklung ist in allen öffentlichen Bereichen zu beobachten: an vorderster Front die Polizei, Beamte im Rathaus, Sachbearbeiter im Jobcenter oder beim Sozialamt, Fahrkartenkontrolleure, Bahnmitarbeiter selbst Postboten werden heutzutage hinterrücks niedergeschlagen.

Ein verbindendes Motiv bei diesen Gewalttaten gegen »Repräsentanten der Staatsmacht«, scheint purer Hass auf den Staat zu sein. Da sich Medien und Politik auch zu diesem Themenkomplex einer offenen Debatte verweigern, werden die Gewalttaten in diesen Bereichen stark zunehmen. Die Sicherheitslage im Land wird sich weiter verschlechtern und ganz besonders für die Berufszweige, die als »Repräsentanten der Staatsmacht« angesehen werden.

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben:

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