Besser als wie Tennis: Bumm-Bumm-Boris gegen Jens Maier (AfD)

Foto: Imago
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Die Boris-Becker-Saga: Von der Sehnsucht nach dem Fremden  – und wohin sie führt

Von Jürgen Elsässer

Nein, zur aktuellen Causa um das böse N-Wort (oder halbe N-Wort?) des AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier (beziehungsweise seines Mitarbeiters) möchte ich mich nicht äußern. Harald Schmidt hat ja seinerzeit schon das Notwendige dazu gesagt – in unterhaltsamerer Form als derzeit im Schwange.

Ich möchte nur in Erinnerung rufen, was beim Bobbele selber schiefgelaufen ist und warum er vielleicht mal einfach die Klappe halten und über sein verkorkstes (ich habe nicht gesagt: verkokstes) Leben nachdenken sollte. Dazu ein Auszug aus COMPACT-Magazin vom Juli 2017.

((Auszug COMPACT 7/2017) Nicht nur Frauen gehen in die Multikulti-Falle. Die Zahl der binationalen Partnerschaften generell ist stark gestiegen – ebenso wie deren Abbruchquote.  Ein gutes Beispiel dafür, dass auch Männer bescheuert sein können, ist der frühere Tennisstar Boris Becker. Seit bald dreißig Jahren folgt einer gescheiterten Beziehung die nächste – und meist waren es exotische, oft mokkafarbige Schönheiten vom selben Zuschnitt, mit denen sich der Leimener ins Unglück stürzte. Nach seiner ersten Ehefrau Barbara suchte er Trost bei der älteren Managerin Patrice Farameh, dann folgte die berüchtigte Besenkammer-Affäre mit Angela Ermakova, dann ein Techtelmechtel mit der Rapperin Sarbina Settlur, schließlich mussten die Tänzerin Caroline Rocher und die undurchsichtige Michelle Khenissi dran glauben, bis er 2009 Lilly Kerssenberg ehelichte. Soweit bekannt, hatte der heute Fünfzigjährige nach seinem 21. Lebensjahr nur zwei Beziehungen mit „bio-deutschen“ Frauen: 2008 mit Sandy Meyer-Wölden, die jedoch bald zu Olli Pocher wechselte, und von 1988 bis 1991 mit Karen Schultz, der ersten Frau an seiner Seite, von der die Öffentlichkeit erfahren durfte.

Wie kommt ein recht einfach gestrickter deutscher Junge – sein Spitzname „Bumm-Bumm-Boris“ ging nicht nur auf seinen harten Aufschlag zurück – dazu, sich immer wieder Frauen mit möglichst exotischer Herkunft zu suchen? Nach seinem phänomenalen Erfolg in Wimbledon hätte der damals 17-Jährige doch auch jede Deutsche bekommen können! Was trieb den „Aufreißer Bobbele“ (Express) zu den Kaffeböhnchen?

Interessant ist, dass Beckers Multikulti-Jahrzehnte nach dem Ende der Beziehung mit der erwähnten Karen Schultz begannen. Die Hamburgerin outete sich
damals als Unterstützerin der Hausbesetzer in der Hafenstraße – dort war die Wiege der linksradikalen Szene, die bis heute für gewalttätige Krawalle sorgt. Mit Frau Schultz lernte der Provinzler also eine neue Welt und ganz andere Einstellungen kennen, politisch und privat – und offensichtlich hat ihm das nicht gut getan.

Beckers Irrweg ist ein Ausdruck der Konfusion, die 1968 begonnen hat. Die Revoluzzer stürzten sich und die folgenden Generationen in einen unauflösbaren Widerspruch: Einerseits propagierten sie die grenzenlose Libertinage unter dem Motto „Wer zwei Mal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.“ Andererseits wurde eine feministische Diktatur installiert, die jeden männlich-erotischen Zugriff als frauenfeindliche Grenzüberschreitung ahndete und – etwa in Schriften von Alice Schwarzer – Penetration generell als Vergewaltigung darstellte.

Der daraus folgende Geschlechterkampf hat deutsche Männer und deutsche Frauen auseinandergebracht. Da sich erotische Bedürfnisse aber nicht wegdiskutieren lassen und von einer übersexualisierten Konsumindustrie auch ständig angefacht werden, müssen sie sich ein politisch-korrektes Ventil suchen: In der Fremdenliebe ist alles erlaubt, was unter Einheimischen verboten ist. Der Fluchtpunkt der Kommune-Fantasien, die Uschi Obermeier und Rainer Langhans 1968 in die Welt setzten, ist die islamische Vielweiberei bei Houellebecq.

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