„Halbweißheiten“ – Die aktuelle Debatte

Foto: Durch Kawin Ounprasertsuk/Shutterstock
Foto: Durch Kawin Ounprasertsuk/Shutterstock

Und mal wieder gibt es einen Nebenkriegsschauplatz, auf dem sich die erhitzten Gemüter prächtig streiten, während Deutschland weiterhin dem Abgrund entgegenschliddert. „Die Halbneger-Debatte“ hat die Republik erfasst und wie es so ist, gibt es dabei viel Schwarz-Weiß-Malerei.

Wir lassen hier mal drei sehr gute Autoren, Hans-Thomas Tillschneider, Wolfgang Hübner und Pastor Jakob Tscharntke zu Wort kommen, die unterschiedlich an die unappetitliche Sache herangehen, ja sogar unterschiedliche Meinungen haben.

Hans-Thomas Tillschneider

Der hat „Neger“ gesagt!

Um zu ermessen, wie weit wir schon im Sumpf der politischen Korrektheit versunken sind, reicht folgender Hinweis: 1999 durfte in der vom Staatsfunk produzierten und augestrahlten Serie „Unser Lehrer Doktor Specht“ der Schauspieler Robert Atzorn alias Dr. Specht den Begriff „Neger“ verteidigen und gegen die politische Korrektheit wettern, was das Zeug hält (https://www.youtube.com/watch?v=rom-gYPm-4w). Nur knapp 20 Jahre später gerät ausgerechnet in einer dezidiert migrationskritischen und gegen die politische Korrektheit gerichteten Partei ein Bundestagsabgeordneter massiv unter Druck, weil einer seiner Mitarbeiter in einem Tweet den Sohn von Boris Becker „Halbneger“ genannt haben soll.

Dazu muß man wissen, daß sich der halbweiße (oder halbschwarze, sucht es Euch aus) Noah Becker darüber beschwert hat, daß Berlin im Gegensatz zu New York noch eine weiße Stadt ist. Über diesen antiweißen Rassismus indessen regt sich bislang niemand aus unserer Partei auf. Als direkte Antwort auf die Provokation von Noah Becker kann der „Halbneger“-Post als ironisierende, folglich nicht ganz ernst gemeinte Umkehr der antiweiß-rassistischen Aussage über Berlin verstanden werden.

An die Adresse von Noah Becker würde ich dann sagen: Wer austeilt, muß auch einstecken können. Oder sind nur Schwarze rassistisch angreifbar, nicht auch Weiße? Genau diesen Doppelstandard, der Schwarze zu Unberührbaren erklärt und Weiße beliebigen Beleidigungen ausliefert, gilt es kenntlich zu machen und zu kritisieren. Der Tweet hat das versucht, es ist allerdings mißglückt. Schwamm drüber!

Das wäre eine Möglichkeit, den Text zu verstehen. Dagegen könnte man immer noch einwenden, daß der Begriff „Neger“ ebenso wie „Zigeuner“ keine Beleidigung darstellt, sondern eine neutrale Bezeichnung eines Dunkelhäutigen. Ja, die Ächtung dieser Begriffe selbst scheint im Grunde von einer heimlichen Verachtung der bezeichneten Sache her zu rühren, führt sie doch dazu, daß ein neuer Begriff gesucht wird, der dann aber nach einiger Zeit wiederum beleidigend erscheint, so, als färbe die Sache auf ihn ab usw. Zuerst hieß es Krüppel, dann Behinderte, dann Andersbegabte. Und auch „Andersbegabte“ wurde schon so oft mit bitterbösen Untertönen verwendet, daß es nicht mehr lange dauert, bis die Zensoren der Meinung sind, es müsse anders heißen. Wäre es da nicht besser, wir würden diese Flucht vor der Wirklichkeit einmal beenden?

Aber die Gnade einer solch sachlichen Auseinandersetzung wurde Jens Maier nicht zuteil. Der Kontext egal; der Umstand, daß es ein Mitarbeiter und nicht einmal er selbst war, egal; alles egal – die Meute, ja sogar Meuthen will ihn nicht ungeschoren davonkommen lassen. „Der hat Neger gesagt, der muß weg!“ (Harald Schmidt).

Daß der dumm-blasierte, die Masseneinwanderung leidenschaftlich verteidigende Till Schweiger Jens Maier für vogelfrei hält und meint, ihn straflos einen „widerlichen Drecksack“ nennen zu können – geschenkt! Aber daß führende Vertreter der eigenen Partei, die angetreten ist, gegen eine zunehmend restriktiver audtretende politische Korrektheit die Spielräume des Sagbaren wieder zu erweitern, nun gegen Maier vorgehen, ist ein Armutszeugnis und eine Bankrotterklärung zugleich. Wer auf die politische Korrektheit schimpft und das Zensurgesetz von Heiko Maas kritisiert, aber einen Bundestagsabgeordneten zum Mandatsverzicht auffordert, nur, weil er „Neger“ gesagt haben soll, den nenne ich einen Heuchler!

Unsere eigene Partei zementiert Sprechverbote, unsere eigene Partei verengt den Radius des Sagbaren, denn nach der causa Maier wird, ganz gleich wie sie ausgeht, es niemand wagen, noch einmal „Neger“ zu sagen. Genauso wie nach der causa Höcke niemand es wagen wird, den deutschen Schuldkult grundsätzlich zu hinterfragen. Was Sieferle mit seinem Finis germania erreicht hat – einige in der AfD machen es wieder zunichte.

Daran muß sich grundsätzlich etwas ändern. Die AfD hat beachtliche Wahlerfolge errungen, aber noch nichts, noch rein gar nichts erreicht. Noch immer geht in diesem Land alles in die falsche Richtung und unter Beihilfe der AfD hat die politische Korrektheit an Schärfe gewonnen. Dies liegt zur Hauptsache daran, daß gewisse Kreise die Angriffe von außen nutzen, um damit gegen jene vorzugehen, die sie für ihren Feind in der Partei halten. Hätte die AfD gegen diese Angriffe auf Höcke, Meier, Poggenburg und andere zusammengestanden, hätte also der Feind gemerkt, daß er uns damit nicht entzweien kann, er hätte die Themen fallen gelassen und wir hätten ein Stück Diskursraum zurückerobert. So führen wir nur Rückzugsgefechte. Dafür aber sind wir nicht gewählt worden.

In unseren Wahlergebnissen liegt viel Vertrauensvorschuß. Beteiligen wir uns nicht an einem politischen Diskurs, der schweigt, wenn ein 15jähriges Mädchen von einem afghanischen Eindringling bestialisch ermordet wird, und Hasswellen produziert, wenn jemand „Neger“ sagt. Till Schweiger hält die afghanische Mordbestie nicht für einen „widerlichen Drecksack“, aber Jens Maier, weil er „Neger“ gesagt hat. Beenden wir dieses Spiel! Plappern wir nicht die hohlen Phrasen von „Ausländerfeindlichkeit“ nach, sondern kritisieren wir diese Begriffe und ihren Gebrauch. Das – und nichts anderes – ist die Aufgabe der AfD.

Wolfgang Hübner

„Halbneger“ ist kein Wort für Patrioten – Anmerkungen zu einem aktuellen Konflikt

Im Deutschland von der Merkel bis zum Maas sollte es bekannt sein, dass böse Worte politisch und multimedial meist höhere Wellen schlagen als böse Taten. Wer also den Sohn des früheren Tennis-Idols Boris Becker, in welchem Zusammenhang und aus welchem Grund auch immer, als “Halbneger“ wegen der Hautfarbe dieses Sohnes bezeichnet, musste wissen, welches Erregungspotential damit mobilisiert werden könnte. Diese Reaktion nicht einkalkuliert zu haben, zeugt entweder von mangelndem Realitätssinn oder von bedenkenloser Lust an Provokation.
Ein Bundestagsabgeordneter, zumal einer der heftig bekämpften AfD, darf sich weder mangelnden Realitätssinn noch verantwortungslose Provokationslust leisten, wenn er seiner Partei und ihrer Politik nicht schaden will. Und sollte er Mitarbeiter haben, die das anders sehen und auch noch danach handeln, muss er diese unter strikte Kontrolle bringen oder sich von ihnen trennen. Denn der Gebrauch einer rassistischen Charakterisierung eines Menschen macht jede noch so berechtigte Kritik an diesem Menschen zunichte.
Wenn also der Gebrauch der Bezeichnung „Halbneger“ dazu dienen sollte, den Becker-Sohn abzuqualifizieren, dann wurde damit das genaue Gegenteil erreicht. Wer keine guten Argumente gegen eine missliebige Person hat, kann im privaten Leben schon mal eine bestimmte Äußerlichkeit dieser Person zum Anlass für eine abwertend gemeinte Bemerkung nehmen. Das geschieht dann auf eigene Gefahr und kann eine Anzeige wegen Beleidigung nach sich ziehen. Ein im Fokus der Öffentlichkeit, also auch extrem feindlich gesinnter Medien befindlicher Politiker darf sich solche Ausfälligkeiten nicht leisten.
Das ist keine taktische Frage, sondern hat grundsätzliche Bedeutung. Der Becker-Sohn mag objektiv ein „Halbneger“, „Halbschwarzer“ oder auch ein „Halbweißer“ sein – das ist eine naturgegebene Äußerlichkeit, die ebenso wenig gegen den jungen Mann spricht wie gegen Zensurminister Maas dessen Körpergröße und Schmächtigkeit. Wenn der Becker-Sohn dummes Zeug von sich gibt oder Maas die Meinungsfreiheit angreift, dann muss darüber gestritten werden, auch mit klarer Kante und spitzem Degen. Nur das kann von Nutzen sein.
Allerdings ist es selbstverständlich bezeichnend für die Verhältnisse in Deutschland, wieviel mehr veröffentlichte Empörung für eine unqualifiziert rassistische Wortwahl wie „Halbneger“ allenthalben aufgebracht wird als für den bestialischen Mädchenmord eines afghanischen „Minderjährigen“. Hier stimmt die Gewichtung beider Geschehnisse so sehr nicht, dass sich damit auch diejenigen als Kritiker der „Halbneger“-Bemerkung disqualifizieren, die einen total missglückten, inzwischen immerhin bedauerten und entschuldigten Verstoß gegen die „Politische Korrektheit“ offenbar schlimmer finden als eine Bluttat, die nicht entschuldbar und deren Folgen nie wieder korrigierbar sind.
Für Patrioten, die realistisch die Bevölkerungsentwicklung betrachten, sollte klar sein, sich nicht auf rassistisches Glatteis zu begeben. Es wird künftig sehr viel mehr Menschen in Deutschland geben, die keine rein weiße Hautfarbe mehr haben. Wer sich davon zu unserer Kultur, unseren Sitten und unserer nationalen Identität bekennt, ist kein minderer Patriot, sondern Teil unseres Volkes. Darüber darf und kann es keinen vernünftigen Streit geben

Pastor Jakob Tscharntke

Richter Jens Maier und „der kleine Halbneger“

Wieder einmal fegt ein Sturm der Empörung durch den deutschen Blätterwald. Noah Becker, Sprößling der deutschen Tennis-Legende Boris Becker, wurde als „kleiner Halbneger“ bezeichnet! Und das auch noch aus Reihen der AfD. Nämlich auf dem Twitter-Account des AfD-Bundestagsabgeordneten Richter Jens Maier. Die deutsche Gutmenschenseele kocht. Der AfD-Vorstand distanziert sich. Und Papa Boris bläst angesichts einer derartigen Herabwürdigung seines Sprößlings zum entschiedenen Kampf gegen Rassismus. Vermutlich ist ihm Deutschland einschließlich Berlins auch zu weiß, wie seinem Sprößling. Jedenfalls fühlt er sich nicht als Deutscher ( https://www.express.de/news/promi-und-show/harte-worte-ueber-die-heimat-boris-becker—fuehle-mich-nicht-als-deutscher–28850902 ).

Versuchen wir hier einmal unter Ausblendung des politisch-korrekten Gutmenschengeheuls den Vorgang fair und wahrhaftig wahrzunehmen und in seinen Gesamtzusammenhang einzuordnen. Dieser Tweet, den man unfraglich als nicht sonderlich gelungen bezeichnen darf, hat eine Vorgeschichte. Und zwar im unsäglichen Verhalten des Becker-Sprößlings bei „Grill den Henssler“. Bei rp-online wurde dieses als „Arroganz-Auftritt“ betitelt (siehe http://www.rp-online.de/panorama/fernsehen/noah-becker-bei-grill-den-henssler-2017-arrogant-und-peinlich-aid-1.7040598 ). Dem Bericht zufolge scheint Noah Becker so gut wie keine Flegelei ausgelassen zu haben. Rufen wir uns einige Sätze des Berichts vom Sommer 2017 in Erinnerung: „Er trank Bier, lief gelangweilt die Bühne auf und ab und störte Steffen Henssler sogar beim Kochen. Der Auftritt von Noah Becker im Sommer-Special der Kochsendung hätte kaum peinlicher ablaufen können. … Moderatorin Ruth Moschner versuchte den Spätpubertierenden unter Kontrolle zu halten. `Wie gefällt dir die Show´, fragte sie den Becker-Sprössling. Dieser antwortete: `Bisschen kalt, ich hab keine Unterhose an.´ … Schließlich löcherte Noah Becker die Moderatorin sogar vor laufender Kamera mit unangenehmen Fragen, etwa ob zwischen ihr und Steffen Henssler etwas laufe. Moschner steckte die bissigen Sprüche gekonnt weg und ließ sich nichts anmerken.“ RP-online faßte als Resultat dieser Begegnung zusammen: „Henssler 1, Becker 0!

Als Dank dafür, daß er die Flegeleien von Becker Junior ertragen musste, bekam Starkoch Steffen Henssler schon damals von Papa Boris die Rassismuskeule übergezogen. Hätte Boris doch besser, jedenfalls im übertragenen Sinne, den Rat des Sternekochs Frank Rosin beherzigt. Der konterte die Rassismusattacke gegen seinen Kochkollegen auf seiner Facebook-Seite nämlich mit der Empfehlung: wenn er der Vater von Noah Becker wäre, würde er diesem „gehörig den Arsch versohlen„. „So benimmt man sich nicht in einer TV-Sendung, wenn man freiwillig entschieden hat, dorthin zu gehen.“ ( http://www.rp-online.de/panorama/fernsehen/noah-beckers-auftritt-bei-grill-den-henssler-nach-boris-mischt-sich-auch-frank-rosin-ein-aid-1.7044134 ). Wörtlich genommen war dieser gutgemeinte Rat von Frank Rosin natürlich ein klarer Aufruf zu körperlicher Züchtigung und Gewalt gegen Kinder. Eine Strafanzeige gegen ihn wäre obligatorisch gewesen. Zumindest nach den Maßstäben politisch-korrekter Gutmenschen. Aber das war eben keine Meldung von AfD-Seite, sondern des Sternekochs Rosin. Soviel am Rande zum Stichwort „Wahrhaftigkeit“.

Ohne geringsten Anflug von Einsicht in sein damaliges flegelhaftes Verhalten vergegenwärtigte Noah Becker diese „Heldentat“ im aktuellen Interview mit dem Satz: „Ich mache oft sogar irgendwelche Scheißjobs, gehe zum Beispiel als Gast in TV-Kochshows“ (https://www.emotion.de/persoenlichkeit/noah-becker-ueber-wut

). Da ihm der damalige provokative Auftritt nicht die erhoffte Anerkennung verschafft hatte, versuchte er es nun offenbar als angebliches Opfer von Rassismus und versucht sich hier gleich als schwarzer Held zu positionieren. Auf die Frage: „Bist du selbst je ausgegrenzt worden, kennst du Rassismus hier in Berlin?“ kommt seine Antwort: „Ja, auch ich bin wegen meiner braunen Hautfarbe attackiert worden. Im Vergleich zu London oder Paris ist Berlin eine weiße Stadt. Grüßt mich heute ein anderer schwarzer Mann, verhalte ich mich nach diesen diversen negativen Erlebnissen viel solidarischer mit meinen Brüdern. Wer eine dunklere Hautfarbe hat, müsste stolz sein auf den Weg, den wir gegangen sind.“

Man muß sich diese Worte schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Becker Junior sieht sich selbst also als „schwarzer Mann“. Da dürfte er im Farbspektrum doch etwas hochgestapelt haben. Viel mehr als „mittelbraun“ hat er nicht wirklich zu bieten. Aber auch mit diesem Teint hat er angeblich im weißen Berlin schon enorm zu leiden gehabt. Deshalb ist er so stolz „auf den Weg, den wir gegangen sind.“ Noah Becker und seine schwarzen Brüder im Kampf gegen die deutsche Apartheid. Wow! Hammer! Hut ab vor so einem Kämpfer für die schwarzen Brüder!

Aber wo bleiben die Schwestern? Ist Noah Becker etwa ein Sexist? Und ist der kritische Hinweis, daß Berlin eine weiße Stadt sei im Vergleich zu London oder Paris, etwa nicht rassistisch? Ich würde behaupten: sehr wohl! Meines Erachtens ist diese Aussage ein glasklarer Fall von dunkelhäutigem Rassismus gegen weiße Menschen!

Ganz offenbar hat dieses wehleidige und rassistische Rumgejammere des Becker-Sprößlings den Ärger des Tweetschreibers auf Richter Jens Meiers Account hervorgerufen. Der schrieb nämlich erkennbar angenervt: „Dem kleinen Halbneger scheint einfach zu wenig Beachtung geschenkt worden zu sein, anders lässt sich sein Verhalten nicht erklären.“ Der Zusammenhang läßt unschwer erkennen, daß der Tweet eindeutig keine rassistische Stoßrichtung hatte. Er war vielmehr erkennbar eine verärgerte Reaktion auf das Verhalten des Becker-Sprößlings, das man früher wohl schlicht als das eines verzogenen Rotzlöffels bezeichnet hätte. Mit der Bezeichnung „Halbneger“ griff der Tweetschreiber lediglich die von Becker Junior selbst theatralisch zur Schau gestellte schwarze Befindlichkeit des selbsternannten Apartheidkämpfers auf. Deppert war die Wortwahl trotzdem. Hätte er stattdessen bedeutungsgleich „Halbschwarzer“ gesagt, wäre er in der von Noah Becker für sich selbst gewählten Begrifflichkeit, und damit wohl unangreifbar, geblieben. Der Begriff „Halbneger“ war in diesem Zusammenhang sicher nicht rassistisch gemeint. Den Nutzen und das Ansehen der AfD dürfte er aber wohl auch nicht gemehrt haben. Das Verhalten des AfD-Vorstands tut dies allerdings wohl noch weniger. Solidarität mit Parteifreunden scheint nicht die Stärke von AfD-Granden zu sein. Immer wieder fällt mir auf: wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde! Meuthen und Co. hätten ihrer Verärgerung über die depperte Formulierung Ausdruck verleihen können. Nun aber selbst mit der Rassismuskeule völlig unangemessen dem Parteifreund in den Rücken zu schlagen, ist schäbig.

Vorbildlich dagegen ist, wie unverzüglich Richter Jens Meier den Fehler auf seinem Twitteraccount erkannt, öffentlich benannt und bekannt hat (https://www.berliner-zeitung.de/politik/-kleiner-halbneger–afdler-jens-maier-beleidigt-noah-becker-in-rassistischem-tweet-29425538

Er betonte, daß diese Formulierung nicht sein Stil sei! Er bedauere diese Panne und wolle sich bei Noah Becker entschuldigen! Dem twitternden Mitarbeiter habe er eine Abmahnung erteilt. Ferner seien die organisatorischen Konsequenzen gezogen worden, damit so etwas nicht mehr vorkommt.

Aus christlicher Sicht ist dies ein beispielhafter Vorgang mit Fehlern. Auf einen solchen warten wir bei Boris und Noah Becker bisher leider vergeblich. Und bei unserer Frau Merkel sowieso! Die hat auch nach einer historischen Wahlschlappe nicht einmal ansatzweise erkannt, welche katastrophalen Fehler sie begangen und welchen immensen Schaden sie über Deutschland gebracht hat. Noch viel weniger hat sie Besserung gelobt oder sich beim deutschen Volk für ihre Untaten entschuldigt. Zumindest in dieser Hinsicht wäre Richter Jens Meier der eindeutig bessere Kanzler!

 

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