Wenn die „Ver-Wüstensöhne“ umherziehen

Symbolfoto: Durch Vladimir Mulder/Shutterstock
Wenn die Ver-Wüstersöhne da waren (Symbolfoto: Durch Vladimir Mulder/Shutterstock)

„Schlimmer als Mietnomaden“

Nach Auszug von Asylbewerbern: Vermieterin bleibt auf Schäden sitzen

 Ohne ihr Sauerstoffgerät im Rucksack hält es Christine Schäffler nicht mehr lange aus in ihrem Haus. Fassungslos zeigt die 70-Jährige auf eine Wand im Gästezimmer. Da, wo sie die Tapete abgekratzt hat, sind dunkle Flecken zu sehen. „Schimmel“, sagt Schäffler. Nicht die einzige böse Überraschung, die sie nach dem Auszug der Asylbewerber aus dem Altbau an der Karl-Haider-Straße in Schliersee Ende September 2015 ereilt hat. Diverse Wasserschäden, zertrümmerte Möbelstücke und ein abgeschlagenes Waschbecken: Die Spuren der früheren Bewohner ziehen sich durch jedes Zimmer.

 Von Thomas Schlawig

 Es gibt doch tatsächlich Menschen, die gehen mit ihrer Dummheit öffentlich hausieren. Anders läßt sich dieser Fall nicht beschreiben.

„Ich wollte helfen“, sagt Schäffler, die früher als Pfarrsekretärin gearbeitet hat. Jetzt braucht sie selbst Hilfe. Der Schimmel, da ist sie sich sicher, hat ihre Lunge krank gemacht, und mit ihrer kleinen Rente bekommt sie keinen Kredit für die Sanierung des Hauses. Alles in allem rechnet Schäffler mit einer Summe von 150 000 Euro. Darin enthalten seien auch Betriebskosten, für die das Landratsamt nicht aufkommen wolle, sagt die Schlierseerin. „Ich habe noch keinen Cent bekommen.“ Seit mehr als zwei Jahren stehen die beiden Wohnungen nun leer.

Was erwartet diese Gutmenschin? Möchte sie in den Arm genommen und getröstet werden? Möchte sie, daß nach diesem Artikel Spenden anderer Deppen, gar des Steuerzahlers  ins Haus fließen?

Gebaut wurde das Anwesen 1902. Fünf Generationen lang war es bewohnt. „Ich habe hier meine drei Kinder großgezogen“, sagt Schäffler. Zuletzt lebte ihre Mutter im Obergeschoss. Als diese 2012 mit 93 Jahren starb, kam Schäffler die Idee, die leeren Räume an das Landratsamt für die Unterbringung von Flüchtlingen zu vermieten. Selbst die strengen Auflagen schreckten sie nicht ab. Auf eigene Kosten ließ sie Brandschutztüren, Feuermelder und eine neue Heizung einbauen. Je sechs Personen hätten in den beiden vollmöblierten Wohnungen ein vorübergehendes Zuhause finden sollen – so jedenfalls stand es im Mietvertrag.

Von den fünf Generationen waren vier wahrscheinlich mit wesentlich mehr Verstand gesegnet als sie selbst. Spätestens bei den strengen Auflagen hätte sie sich am Kopf kratzen und fragen müssen, ob sie sich nicht auf sehr dünnes Eis begibt.

Doch damit nahmen es die Bewohner nicht so genau. Teilweise lebten bis zu 21 Personen in ihrem Haus, berichtet Schäffler. „Das Schlafzimmer war ein Matratzenlager.“ Immer wieder sei es zu Streit und Handgreiflichkeiten gekommen. „Obwohl sie Moslems waren, haben sie viel getrunken und gerauft“, sagt Schäffler. Die Ermittlungen der Polizei seien stets im Sande verlaufen.

Die 70-Jährige, die im Nachbarhaus wohnt, versuchte durch gutes Zureden, die Asylbewerber vom Putzen zu überzeugen. In ihren Augen vergeblich. „Irgendjemand hat ihnen gesagt, dass ich genug Geld bekomme und sie nichts tun müssen.“ Weil die Frauen die Wäsche im Haus zum Trocknen aufgehängt und kaum gelüftet hätten, sei ein Schimmelbefall programmiert gewesen.

90 Beschwerden schickte Schäffler in den zweieinhalb Jahren an das Landratsamt. Im Sommer 2015 wurde es ihr zu bunt. Sie kündigte den Mietvertrag fristlos. Die Abnahme ging flott – zu flott, wie Schäffler heute weiß. Im Protokoll seien lediglich kleinere Mängel aufgelistet worden. Von den Schimmel- und Wasserschäden wusste die Vermieterin damals noch nichts.

Wer A sagt muß auch B sagen. Wenn jemand aus einer Lehmhütte kommt, kann man eben nicht verlangen, daß er sich wie ein zivilisierter Mensch benimmt. Ja, die Gutmenschen kommen von einem anderen Stern. Schließlich sind alle Menschen gleich und deutsche Kultur ist etwas ganz Böses und Verwerfliches. Und nicht zu vergessen: „Kein Mensch ist illegal“. Das sieht aber alles ganz anders aus, wenn man plötzlich selbst den Schaden hat.

„Da sind ja auch die Schäden entstanden“, sagt sie. Ihre Hoffnungen ruhen mittlerweile auch auf einer Petition, die sie an den Landtag geschickt hat. „Ich wollte dem Staat helfen und wurde nur ausgenutzt“, sagt die Schlierseerin. „Schlimmer als von Mietnomaden.“ Aufgeben will sie ihr Haus nicht. „Es gibt doch viele Menschen, die dringend eine Wohnung suchen.“

Es gibt ein Sprichwort, welches besagt: „Dummheit schützt vor Strafe nicht“. Die Strafe sind in diesem Fall die Kosten, auf welchen sie hoffentlich sitzen bleiben wird. Und nicht nur sie, sondern alle anderen, die für so genannte „Flüchtlinge“ auch noch Bürgschaften übernommen haben. Ein Mensch mit gesundem Verstand würde sich dieses nie und nimmer aufladen. Aber genau daran kranken die Gutmenschen. Sie haben sich den gesunden Verstand aberziehen lassen. Nun müssen sie mit den Folgen leben. Diejenigen, die sich diesen Verstand bewahrt haben, werden dann selbstverständlich als Fremdenfeinde und Rassisten diffamiert. Dazu folgendes:

Studie von SPIEGEL und Bayerischem Rundfunk  Migranten werden bei der Wohnungssuche benachteiligt

Wohnungssuche mit ausländischem Namen ist schwer. Besonders stark diskriminiert werden Menschen arabischer und türkischer Herkunft. Das zeigt ein groß angelegtes Experiment in zehn deutschen Städten.

Auf den Wohnungsmärkten in deutschen Großstädten haben Ausländer deutlich schlechtere Chancen als Bewerber mit klassischen deutschen Namen. Das ergab eine gemeinsame Untersuchung der Datenjournalisten des SPIEGEL und des Bayerischen Rundfunks. Wohnungssuchende mit türkischem oder arabischem Namen werden demnach besonders stark diskriminiert. Sie gingen in jedem vierten Fall leer aus, in dem ein deutscher Interessent eine positive Rückmeldung auf seine Anfrage erhielt.

„Wohnungssuchende mit türkischem oder arabischem Namen werden demnach besonders stark diskriminiert“

Wieso ist es eine Diskriminierung, wenn sich ein Vermieter seine künftigen Mieter selbst aussucht? Gott sei Dank hat der Staat hier noch kein Mitspracherecht. Wohlgemerkt, NOCH. Denn die Situation kann sich ganz schnell ändern, Dank der immer noch anhaltenden Flutung Deutschlands mit „Flüchtlingen“ und dem, von der SPD geforderten Familiennachzug. Monatlich kommen nach wie vor 15.000 künftige Bereicherer, welche irgendwo untergebracht werden wollen. Früher oder später wird der Staat nicht umhin kommen, Wohnraum zu beschlagnahmen. Aber der Michel will es so. Schließlich hat er nicht umsonst „C“DU/“C“SU, SPD, Grünen und Linken 87,4% seiner Stimmen gegeben. Wie sagen doch diese Leute bezgl. der AfD gern: „87,4% haben euch NICHT gewählt“. Nun ja, des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Diese Leute haben nichts anderes als Hohn und Spott verdient, wenn sie auf die Nase fallen. Und sie werden immer wieder fallen.

„Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten, wie die Schilderung der reinen Wahrheit“  Joseph Conrad (1857-1924)

 

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