Brandenburg: Rot-rote Landesregierung „vergisst“ einen deutschen Helden

(Bild: Brandenburger Landtag; Bild: Ulrich Wegener (Foto: Imago))
Rot-Rote brandenburger Regierung findet bis jetzt kein Wort der Ehrung für den in Brandenburg geborenen "Helden von Mogadischu" (Bild: Brandenburger Landtag; Bild: Ulrich Wegener (Foto: Imago))

Brandenburg –  Am 28. Dezember verstarb der in Brandenburg geborene GSG 9-Gründer Ulrich Wegener im Alter von 87 Jahren. Das rot-rot regierte Brandenburg unter dem SPD-Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) fand es bis jetzt nicht notwendig, ein Wort der Ehrung und Anerkennung für den „Held von Mogadischu“, dem  86 Menschen ihr Leben verdanken, zu verlieren.

Andreas Kalbitz, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, erklärt zum Schweigen der Landesregierung anlässlich des Todes von Ulrich Wegener, dem GSG-9-Gründer und Befreier der „Landshut“-Geiseln:

Während der Ministerpräsident glaubt, jeden C-Promi ehren zu müssen, hat Woidke bisher beim Helden von Mogadischu laut geschwiegen. Liegt es daran, dass Ulrich Wegener als junger Mann eineinhalb Jahre in Stasi-Haft war und dass er zeit seines Lebens ein überzeugter Antikommunist gewesen ist? Hat ein schwacher Ministerpräsident Angst vor seinen dunkelroten Genossen?

Wie sonst wäre es zu erklärten, dass man sich deutschlandweit dieser bedeutenden Persönlichkeit erinnert und seine nachhaltige polizeiliche Aufbauleistung als GSG-9-Kommandeur im Kampf gegen Schwerstkriminalität und Terroristen würdigt, aber nicht in Brandenburg?

Der Ministerpräsident steht in der Pflicht, einen angemessenen, würdigen Umgang mit dem Gedenken an den Brandenburger Ulrich Wegener zu finden! Die Menschen erwarten von Woidke, dass ein großer Landessohn, ein deutscher Held und seine Lebensleistung für unsere Heimat auch von einer rot-roten Landesregierung gewürdigt werden.“

Unterstützer der RAF („Rote Hilfe“) mitten in den Reihen der Abgeordneten der Landesregierung

Lion Edler, Politikwissenschaftler, Buchautor und Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der AfD-Fraktion im brandenburgischen Landtag, mutmaßt via Facebook, dass das Schweigen auch aufgrund der glühenden Sympathien von SPD und SED für die RAF zu erklären sei. „Ein Gedenken an Wegener durch Rot-Rot wäre widersprüchlich, wenn die offenen Unterstützer der RAF („Rote Hilfe“) mitten in den Reihen der Abgeordneten der Landesregierung sitzen“, so Edler.

Der linksextremistische Verein „Rote Hilfe e.V.“ unterstützt Personen und Organisationen, wenn diese im „Gemeinschaftlichen Kampf“ gegen den Staat mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Hierzu zählen die Linksextremisten auch inhaftierte terroristische Gewalttäter, insbesondere aus der Roten Armee Fraktion (RAF). Das Bundesamt für Verfassungsschutz erwähnt die Organisation in ihrem aktuellen Bericht. Etwa zwei Drittel aller Landesverfassungsschutzämter beobachten die „Rote Hilfe“. Auch der brandenburgische Verfassungsschutz. Ein Grund: Die „Rote Hilfe“ ist die am schnellsten wachsende linksextremistische Organisation.

Edlers Einschätzung wird durch die Tatsache untermauert, dass der brandenburgische Landtag im September des vergangenen Jahres mit den Stimmen der Altparteien den Antrag der AfD-Fraktion abgelehnt hat, in Brandenburg eine Extremismusklausel einzuführen (jouwatch berichtete). (SB)

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