Iranischer Kinderhenker-Mullah läßt sich in deutschem Krankenhaus behandeln

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Scharfrichter Ayatollah Mahmud Haschemi Schahrudi (Foto: screenshot YouTube)

Zehntausende Demonstranten lehnen sich gerade im Iran gegen das brutale Islam-Regime der Mullahs auf und riskieren dabei ihr Leben. Ein enger Vertrauter des Obersten Religionsführers Ali Khamenei residiert unterdessen in Deutschland.

Es handelt sich um den Henker Ayatollah Mahmud Haschemi Schahrudi, der sich in einer Privatklinik in Hannover wegen eines Hirntumors behandeln lassen soll.

Der 1948 im Irak geborenen Schahrudi war von 1999 bis 2009 Oberster Richter und Vorsitzender der Justiz im Iran. Er gilt als Vertrauter des Revolutionsführers und wies im Dezember 2007 einen Hinrichtungsaufschub im Fall eines zur Tatzeit 13-Jährigen zurück. Allein im Jahr 2007 wurden unter seiner Herrschaft mindestens fünf Menschen hingerichtet, die zur Tatzeit minderjährig waren.

Mainstream-Medien wie der Fokus weisen auf seine „moderaten Schritte zur Modernisierung des Justizsystems“ hin, weil er gegenüber dem EU-Kommissar Chris Patten 2003 gesagt hatte, der Iran werde künftig auf die Todesstrafe durch Steinigung verzichten. Eine Ankündigung, die nie vollzogen wurde. Denn auch in den folgenden Jahren wurden vor allem immer wieder Frauen wegen Ehebruchs höchstrichterlich zum Tod im Steinhagel verurteilt. Genaue Zahlen sind nicht bekannt.

Die Fachklinik „International Neuroscience Institute“ (INI), in der der Scharfrichter sich derzeit aufhält, wurde von dem iranischen Neurochirurgen Madjid Samii gegründet und hat beste Verbindungen in den Iran.

Beim niedersächsischen SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil soll angesichts des „Besuchs“ des Henkers ein Protestbrief eingegangen sein, in dem ihm „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vorgeworfen werden und eine Anklage und Verurteilung gefordert wird. Die Staatsanwaltschaft prüfe die Vorwürfe, heißt es. (MS)

 

 

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