Gewalt für Anfänger: Sei kein Opfer

Foto: Durch Alain Lauga/Shutterstock
Foto: Durch Alain Lauga/Shutterstock

Mir blutet das Herz, wenn ich lese wie häufig „Männer“ die eingreifen, im Krankenhaus landen. Ich vermute, weil es Ihnen an Gewalterfahrung fehlt. Ein paar simple Tipps

Von Django La Forge

Zu mir: Ich war immer der jüngste in meiner Klasse und ein Spätentwickler. Ich hatte eine große Klappe und musste schnell lernen, dass man seine „Sprüche“ auch mal verteidigen muss. Diese Entwicklung war bei mir mit 14 abgeschlossen. Die meisten waren damit früher durch. Jeder muss sich irgendwann entscheiden, ob man ein Opfer sein will.

Warum der Text: Heute habe ich den Eindruck, zu viele deutsche Männer haben diese Entwicklung komplett verpasst und laufen so in ihr Unglück.

Als erstes sage ich zu Gewalt immer das Gleiche:

Wenn du abhauen kannst, haue ab.

Zwei Mann die höchstwahrscheinlich gewalterfahren sind, kann ein Anfänger nicht bezwingen. Also hau ab, wenn du kannst. Immer. Frauen sowieso. Auch wenn das Kino anderes suggeriert. Ihr steht bis auf ganz wenige Ausnahmen einfach nur im Weg. Mir fällt nur eine ein, die ich persönlich kannte, die zu einer Schlägerei einen positiven Beitrag leisten konnte. Sportlerin, 1,80, in einem Problemviertel aufgewachsen. Die hat einem Typen der mich anpflaumte, bevor ich selbst reagieren konnte, voll in die Fresse gehauen. Der sackte einfach so weg. Seine Begleiter nahmen ihn und trugen ihn weg. Was hab ich diese Frau in diesem Moment geliebt. (Ich schweife ab.)

Also: Abhauen. Soll schnell wie eine Kugel (so hart wie Messer, Beil oder Kettensäge) ist keiner, sagte Bruce Lee. Und damit hat er Recht.

Kann man nicht abhauen oder muss helfend eingreifen:

Wer nicht einmal weiß, was eine Verteidigungsgrundstellung ist, sollte sich unbedingt schlau machen. Dödelig auf eine Gefahrensituation zuzugehen und zu rufen: „Ey was soll das?“ ist Selbstgefährdung.

Im Straßenkampf gibt es keine Regeln. „Erlaubt“ ist, was den Gegner stoppt. Treten, Kratzen, beißen, spucken… Man tut, was man tun muss.

Keine Angst den Gegner zu verletzen. Kann passieren.

Verbündete suchen, rumschreien. Sich wie ein Irrer aufführen. Vor Irren haben sogar Irre Angst.

Auch der stärkste Gegner hat Schwachstellen, die er nicht schützen kann. Vor allen Dingen sind das Punkte, die aus Unkenntnis selten angegriffen werden. Denn jeder erwartet, dass du die obere Körperregion angreifst. Statt rechts an den Kopf, besser mit links ans Knie.

Knie: Von vorne stoßfest, ist es von der Seite ziemlich labil. Volles Rohr seitlich dagegen. Ein Knüppel ist an der Stelle natürlich super. Aber manchmal hat man ja auch die richtige Position. Ein harter Tritt, ein kurzer Schrei, zu Ende ist die Keilerei. Der steht nicht mehr auf, nein der läuft dir auch in einem Jahr nicht nach, wenn du ihn triffst.

Schlüsselbein: Vergiss den Kopf. Ohne Erfahrung kann man da nicht so einfach Wirkungstreffer landen. Schlag auf das Schlüsselbein. Das ist der Knochen vorne in der oberen Brust zwischen Schultergelenk und Brustbein. Das Schlüsselbein, ein eher dünner Knochen, haut man mit einem festen Schlag durch. Damit rechnen die Wenigsten. Der Effekt ist spektakulär, das Schultergelenk fliegt nach hinten, der Arm schlackert nutzlos rum. Besonders gut bei mehreren Angreifern. Dem beeindruckenden Schauspiel kann sich Keiner entziehen.

Hart zuschlagen: Ich betone das noch einmal extra. Man schlägt zu mit allem was man hat. Man labert nicht, man schubst nicht, man droht nicht. Man haut drauf. Volle Lotte. Wenn man sich entschieden hat/entscheiden musste, Gewalt anzuwenden, macht man das ohne Umwege. Brutal. So ist nun mal Gewalt. Alles andere ist lebensgefährlich.

Angriff von hinten: Hat dich einer rückwärtig in Griff nicht rangeln und winden. Voll auf den Fuß. Mädels: Der Absatz darf unten wieder rauskommen.

Drei weitere Punkte, wo wir Alle nackt sind: Ohren, Augen und Kehlkopf.

Man muss halt sehen wie es sich ergibt, aber wenn man kann, haut man dem Gegner volles Rohr aufs Ohr. Voll auf die Muschel. Ist nicht umsonst beim Boxen verboten. Da sitzt das Gleichgewichtsorgan. Da hat niemand Muskeln, vor dem Organ sind wir alle gleich. Also feste druff, der lässt dann schon los.

Augen: Reinstechen nicht draufhauen. Lange Krallen (Fingernägel) sind von Vorteil meine Damen.

Der Kehlkopf ist hochempfindlich. Ein fester Schlag kann tödlich sein. Biste du mit den Tode bedroht, sollte das deine Hemmschwelle genügend absenken.

Legale Waffen: Ob Pfefferspray, Baseballschläger, Messer… was du mitbringst, solltest du benutzen können. Sonst die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, das deine „Waffen“ gegen dich selber eingesetzt werden.

Aber, auch hier noch einmal Bruce Lee, der immer darauf hinwies, dass wir von Waffen umgeben sind. Ein Stuhl, ein Stein… Bei einem Angriff im Supermarkt. Schon mal jemand eine Konservendose  an den Schädel geworfen. Beeindruckend.

Eine Einzelbetrachtung:

Pfefferspray: Hat seine Grenzen. Nicht jeder reagiert gleich. Die Gefahr sich in Hektik selbst anzusprühen ist hoch. Wenn dann Gel, das haftet, Spray verfliegt schnell.

Messer: Wenn du keine Erfahrung hast, lass es. Hast du nur im eigenen Bauch. Ansonsten: Fest in die Faust und immer wieder mit Gebrüll in Richtung Gegner stechen. Wie ein Irrer. (siehe oben).

Elektroschocker: Wirken am besten bei Hautkontakt. Im Winter durch Klamottenschichten nicht effektiv.

Schlagstöcke, Baseballschläger: Ich persönlich mag die. Einfache Handhabung, klares Statement. Wer nicht damit umgehen kann, sollte aber auch da die Finger von lassen. Wie immer gilt: Wenn man so etwas benutzt, dann konsequent.

Tipp 1: Hat man nicht einmal einen Schlagring dabei, Schlüsselbund in die Faust und zwei Schlüssel vorstehen lassen.

Tipp 2: Wenn sich dein Gegner bewegt, aufzustehen versucht, tritt zu. Würde der wohl auch tun. Solange der noch aufstehen kann, ist die Nummer nicht durch. Es gibt keinen Fairplay-Pokal.

Tipp 3: Biste fertig, verschwinde. Das Beste was dir bei unseren „Ordnungsbehörden“ passieren kann, ist nichts. Nachher stehst du noch vor dem Kadi und ein ganzer Clan weiß, wo dein Auto wohnt.

Um es nochmal und ganz deutlich zu betonen: Es geht um Selbstverteidigung. Alle diese Infos werden in Selbstverteidigungskursen für Frauen gelehrt. Ein solcher Kurs ist auch für Männer nicht schlecht. Nicht jeder Mann ist ein Straßenkämpfer und in diesen Kursen geht es darum, wie kommt der vermeintlich Unterlegene gut aus der Sache raus.

In den Kursen werden natürlich auch die Glocken behandelt, eine der Schwachstellen des Mannes. Und eben auch die Info weitergegeben, das man die gemeinhin ganz gut schützen kann und mit einem solchen Angriff auch gerecht wird. Also: Ist eine Option aber meist nicht die erste Wahl. Am Strand natürlich schon.

Um es nochmal ganz klar zu sagen. Ich will hier nicht irgendwelchen Gewaltexzessen das Wort reden und jede kleine Auseinandersetzung in ein Blutbad verwandeln.

Doch wer gezwungen ist Gewalt einzudämmen, muss wissen, was er tut und das es da nicht politisch korrekt zugeht und man auch nicht nach der Kindergartentante rufen kann.

Deswegen möchte einfach noch einmal die Aufforderung vom Anfang des Textes wiederholen:

Wenn du abhauen kannst, haue ab.

Soll schnell wie eine Kugel ist keiner.

Text ist natürlich nur eine kleine Anregung:

Besucht einen Selbstverteidigungskurs. Seid vorbereitet.

Unsere Regierung möchte uns für den großen europäischen Bevölkerungsaustausch im Namen der Humanität abschlachten lassen, lässt den globalisierten Pöbel im Land gewähren. Wenn in unserem Land die Gesetzte nicht für Regierung und für Fremdländer aller Art gelten, wieso sollten wir sie noch akzeptieren?

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Steht sogar im Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Das Merkel und ihr Regime uns zum Widerstand abends in der Tagesschau die Erlaubnis gibt, darauf sollten wir nicht warten.

Wandere aus, solange es noch geht!
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