Terrorverdächtiger Konvertit attackiert JVA-Beamte mit heißem Wasser

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Kochendes Wasser (Bild: shutterstock.com)

Ein 17-jähriger Insasse der JVA Iserlohn soll am Donnerstagmorgen unvermittelt zwei Justizvollzugsbeamte mit heißem Wasser angegriffen haben. Die beiden Beamten erlitten schwere Verbrennungen und mussten mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen werden.

Nach Angaben des JVA-Leiters, auf die sich die Bildzeitung beruft, handelt es sich bei dem Angreifer um einen deutschen Staatsbürger, der zum Islam konvertiert ist. Dem Übertreter wird vorgeworfen, sich zur Vorbereitung einer schweren Straftat Waffen und Sprengstoff beschafft zu haben. 2016 wurde der mutmaßliche Dschihadist festgenommen. Die Ermittler stellten bei ihm ein Messer und ein Bekennerschreiben mit möglichen Anschlagsszielen sicher, so die Bildzeitung weiter.

Seitdem sitzt der junge Mann in Iserlohn in Untersuchungshaft. Der Prozess gegen ihn begann am 5. Dezember vor dem Landgericht Dortmund.

Am Donnerstag sollte der Prozess gegen den Konvertiten fortgesetzt werden. Der Muslim habe sich geweigert, seinen Haftraum zu verlassen. Auch sein Betreuer, mit dem er sich angeblich gut verstanden haben soll, konnte ihn dazu bewegen, den Raum zu verlassen.  Plötzlich habe der 17 Jährige mit dem vorher in seinem Wasserkocher erhitzten Wasser die Justizvollzugsbeamten angegriffen. In der JVA Iserlohn sei jeder Haftraum mit einem Wasserkocher ausgestattet. Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf. (SB)

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