„Ralle“ Stegner mal wieder völlig unter Strom!

Foto: Durch NordStock/Shutterstock
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„All diese Dinge wird es mit der SPD nicht geben“

SPD-Vize Ralf Stegner geht vor dem Start der Sondierungen auf Distanz zum potenziellen Koalitionspartner CSU. Bei mehreren Themen müsse es „drastische Veränderungen“ geben. Er erwartet „schwierige Gespräche“.

 Von Thomas Schlawig

 Es ist schon köstlich zu erleben, wie der zweitgrößte Verlierer der Bundestagswahl die Richtung der „Sondierungen“ bestimmen will. Zur Erinnerung, die Bundestagswahl fand vor inzwischen 102 Tagen statt und Deutschland hat immer noch keine handlungsfähige Regierung. 100 Tage gelten in normal regierten Ländern als Frist, in welcher die neue Regierung an Erfolgen oder Mißerfolgen gemessen wird. Nicht so in Deutschland. Hier wird nach allen Regeln der „Kunst“ geschachert und versucht, seine Schäfchen irgendwie ins Trockene zu bringen und sich weiterhin an die Macht zu klammern, bzw. den Fuß wieder irgendwie in die Tür zu bekommen. Verständlich, steht doch für die Beteiligten einiges, wenn nicht gar alles auf dem Spiel. Die „C“SU, welche sich bisher ganz auf Merkel-Linie befunden hat und an der Flutung Deutschlands mit „Flüchtlingen“ beteiligt war, will mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl retten, was zu retten ist und betätigt sich als Kritiker der „Asylpolitik“, welche sie bisher mitgetragen hat.

Vor einem erneuten Treffen zur Regierungsbildung ist bei der SPD deutliche Kritik an den asylpolitischen Forderungen der CSU laut geworden. SPD-Vize Ralf Stegner erteilte den Vorschlägen der Christsozialen etwa zur Absenkung von Sozialleistungen für Flüchtlinge im RBB-Sender Radioeins eine klare Absage. „All diese Dinge wird es mit der SPD nicht geben, das weiß die CSU auch.“

Das ist gleichermaßen billig wie durchsichtig und daher auch kaum ernst zu nehmen. Welche geistige Umnachtung in Köpfen, wie dem des Herrn Stegner stattfindet, zeigt sich an dessen Kritik. In SPD wie auch „C“DU und „C“SU ist die Erkenntnis, daß ihre Parteien bei der BTW für ihr Versagen abgestraft wurden, vermutlich immer noch nicht gereift, sonst würde man nicht nach dem Motto „Weiter so“ agieren. Sie sägen an dem Ast, auf welchem sie sitzen. Aber damit nicht genug. Die SPD-Deppen wollen nicht nur weiterhin den „Flüchtlingen“ Zucker in den Allerwertesten blasen, sondern auch noch die Kuh, welche die Milch dafür gibt, schlachten.

Die SPD will Steuern auf Benzin, Diesel und Heizöl erhöhen und strebt in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien an. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil wird federführend für die SPD in den am Sonntag beginnenden Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU die Verhandlungen im Energiebereich leiten, berichtet die Funke-Mediengruppe unter Berufung auf Parteikreise. Setzt sich die SPD im Energiebereich mit ihren Plänen durch, sollen die Verbraucher bei der Stromsteuer entlastet werden, umgekehrt aber höhere Abgaben auf Heiz- und Kraftstoffe (Benzin, Diesel, Heizöl) zahlen.

„In der Summe werden die Verbraucher nicht mehr belastet als entlastet“, heißt es in einem 14-Punkte-Arbeitspapier aus der SPD mit konkreten Formulierungsvorschlägen für einen möglichen Koalitionsvertrag, über das die Funke-Mediengruppe berichtet.

Wer an einer Entlastung der Verbraucher glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Erstens liegt es überhaupt nicht im Wesen des Staates den Verbraucher zu entlasten, hätte er doch unter dem Strich weniger Einnahmen. Diese  „Entlastung“ aber auch noch über den Energiebereich zu erzielen, ähnelt der Quadratur des Kreises. Ein weiterer Ausbau der „Erneuerbaren Energie“ (ein absolut irreführender Begriff, denn Energie läßt sich nicht erneuern; ist sie verbraucht, ist sie nicht mehr vorhanden), würde die Kosten noch weiter in die Höhe treiben.

Das Institut für Wettbewerbsökonomik an der Uni Düsseldorf hat die Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet.

  • Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro aufgewendet werden.
  • Eine vierköpfige Familie zahlt somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende.


…[…]…Seit im Jahre 2003 der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) versichert hatte, die Energiewende werde die Verbraucher „nicht mehr als eine Kugel Eis pro Monat kosten“, habe sich die EEG-Umlage versiebzehnfacht.

An diesen galoppierenden Kosten wird sich rein gar nichts ändern, geht es doch diesen „Experten“  lediglich um ihr ideologisches Steckenpferd. Die sichersten und saubersten Kraftwerke hat man aus ideologischen Gründen abgeschaltet und dieser Irrsinn setzt sich noch weiter fort. Dafür subventioniert die Bundesrepublik den Bau von KKW z.B. in Brasilien. Mit deutschem Steuergeld wohlgemerkt. Nun will man auch noch die bei Stromknappheit einspringenden Kohlekraftwerke abschalten, womit ein Kollaps des Stromnetzes nicht mehr in weiter Ferne liegen wird. Eine kontinuierliche Stromerzeugung wird mit Windmühlen und Photovoltaikanlagen niemals möglich sein. Entweder gibt es einen Überschuß oder einen Mangel. Bei Überschuß muß der Strom an europäische Nachbarn abgegeben werden. Dafür bekommt Deutschland nicht etwa Geld, sondern muß diese Abnahme auch noch teuer bezahlen.

Sonntag, 8. Mai, Muttertag: Es windet ordentlich und die Sonne scheint kräftig. Perfektes Wetter für die Stromgewinnung. Die Solar-, Wind,- Wasser und Biomasse-Kraftwerke des Landes produzieren zu dem Zeitpunkt beinahe 55 Gigawatt und decken damit nach einer Auswertung der Berliner Energiewende-Denkfabrik Agora 87 Prozent des bundesweiten Verbrauchs ab. Das ist aber zu viel des Guten. Die konventionellen Kraftwerke lassen sich nicht mehr ausreichend herunterregeln, um den Überschuss zu drosseln und die Marktmechanismen an der Energiebörse greifen zu träge. Zwischen 10 und 17 Uhr wird es dann so kurios, dass auch die US-Wirtschaftsplattform „Quartz“ darüber berichtet: Der Strompreis fällt ins Negative. Kommerzielle Abnehmer erhalten eine Prämie von bis zu 130 Euro pro Megawattstunde, wenn sie Strom aus dem Netz abziehen…[…]…leidtragende unter dem negativen Strompreis sind konventionelle Stromerzeuger, die anders als die EEG-Einspeiser keine Preisgarantie erhalten. Weil sich Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke nicht einfach ausschalten lassen, mussten sie zweitweise 13 Cent pro Kilowattstunde zahlen, um ihren Strom irgendwie an der Energiebörse loszuwerden. Das habe es zuletzt Weihnachten 2012 gegeben. Dankbare Hauptabnehmer des überflüssigen Stroms waren vor allem Österreich, die Niederlande und Frankreich. Für die stromintensive Industrie wäre so eine Konstellation an einem Werktag ein gefundenes Fressen.

!!!!! Kommerzielle Abnehmer erhalten eine Prämie von bis zu 130 Euro pro Megawattstunde, wenn sie Strom aus dem Netz abziehen !!!!!

Man muß es sich in aller Ruhe auf der Zunge zergehen lassen um diesen gigantischen Schwachsinn zu begreifen, was einem Menschen mit gesundem Menschenverstand reichlich schwer fallen dürfte. Und das alles soll nach dem Willen der SPD weiter ausgebaut werden. Ohne zusätzliche Kosten versteht sich. Aber mit Geld haben die Linken ohnehin schon immer Probleme gehabt. Wie sagte doch einst Konrad Adenauer: „Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.“  Inzwischen ist fast die gesamt Parteienlandschaft nach links gerückt und folglich ist weder vom Einen noch vom Anderen vernünftiges zu erwarten.

Prof. Sinn vom Ifo-Institut bringt es auf den Punkt.

»Es kostet nur fürchterlich viel Geld, reduziert den Lebensstandard und verschandelt die Landschaft. Das kann es doch nicht sein!« Vernichtender kann ein Urteil nicht sein. Professor Hans-Werner Sinn fällt es in seinem Vortrag »Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende«. »Sobald in der Forschung etwas unter ideologischen Gesichtspunkten geschieht«, sagt er, »werde ich nervös.« Und der Volkswirt in ihm beginnt zu rechnen. In der Aula der altehrwürdigen Münchner Ludwig-Maximilian-Universität hielt Hans-Werner Sinn gestern den Weihnachtsvortrag und betrachtete genauer, wie sich der stark schwankende Strom von Sonne und Wind mit unserem Stromnetz verträgt.

 Denn die tun den Energiewende-Planern nicht den Gefallen, sanft, stet und gleichmäßig zu liefern und vor allem dann, wenn wir den Strom benötigen. Professor Sinn kommt zu dem Ergebnis: Die Energiewende kann nicht funktionieren. In einem umfangreichen Zahlenwerk kalkulierte er dieses hanebüchene Energiewenden-Gebilde von verschiedenen Seiten her durch und kam zum gleichen Ergebnis, wie das auch hier bei TE und anderen Seiten wie Eike immer wieder beschrieben wurde. Er untermauert noch einmal seinen Satz »Energiewende ins Nichts«. Der Vortrag ist hier  in der Mediathek des ifo-Institutes zu sehen sein.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Sollte man aus ideologischer Verblendung diesen Irrsinn beibehalten, wird Deutschland über Kurz oder Lang einen gewaltigen Kollaps im Stromnetz erleiden. Was das bedeutet, haben kurzzeitige Stromausfälle in den vergangenen Wochen schon erahnen lassen. Sollte sich ein solcher Ausfall über Tage hinziehen, kann sich jeder ausrechnen, was das mit sich bringen wird. Nämlich totalen Stillstand. Die einzigen, die dann Hochkonjunktur haben werden, sind Kriminelle und Einbrecher. Ich sage schon mal, Halleluja und Gute Nacht….

„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand“  Arthur Schopenhauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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