Frankreich lehnt Rückkehr von Dschihadistinnen ab

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Wieder in Deutschland: IS-Anhängerinnen (Symbolfoto:Durch meunierd/shutterstock)

Frankreich –  Dem Wunsch mehrer weiblicher Dschihadisten mit französischem Pass nach Rückkehr aus Syrien hat die französische Regierung eine Absage erteilt. Im Gegensatz zu Deutschland ist Frankreich nicht gewillt, islamische Terroristen wieder ins Land zu lassen.

Laut eines Regierungssprechers sollen die Dschihadistinnen mit französischem Pass nach Möglichkeit in Syrien vor Gericht gestellt werden. Die französische Regierung verlange jedoch ein faires Verfahren und einen Rechtsbeistand für die islamischen Terroristinnen.

Wie Medien übereinstimmend berichten, waren die Frauen von kurdischen Kämpfern in Syrien festgenommen worden. Daraufhin hatten diese den Wunsch nach einer Rückkehr nach Frankreich geäußert. Unter den Frauen soll auch die 33jährige Emilie König sein, die jahrelang Ausländer für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) rekrutierte. König soll mit einem Dschihadisten liiert gewesen sein, der im Kampf getötet wurde. Ihr Anwalt hatte zuvor mitgeteilt, die Mutter wolle mit ihren drei in Syrien geborenen Kindern nach Frankreich zurückkehren. Sie bereue ihre Taten.

Mitte Dezember waren rund 50 weibliche Dschihadisten aus den Kampfgebieten in Syrien und im Irak nach Deutschland zurückgekehrt. Ende des Jahres warnte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen zudem vor minderjährige Rückkehrer aus den Kriegsgebieten in Syrien und dem Irak. Maaßen sehe dadurch eine neue Generation von IS-Kämpfern in Deutschland heranwachsen. (SB)

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