„Rosstäuscher“ Mazyek: „Missbrauch kommt in allen Gesellschaftsschichten und Ländern vor!“

Foto: Wikipedia/ Von Christliches Medienmagazin pro - Aiman Mazyek, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45955466
Islamfunktionär Aiman Mazyek (Bild: Christliches Medienmagazin pro - Aiman MazyekAiman Mazyek, Zentralrat der Muslime ZDM (Foto: Anna Lutz); CC BY 2.0; siehe Link)

Wenn es nicht so traurig wäre, man müsste es ins Lächerliche ziehen: Immer dann, wenn sich die negativen Schlagzeilen zum Thema „Islam“ und „Migranten“, schlimmer noch „islamische Migranten“ häufen, kommt die „Welt“ daher und zieht den Schutzpatron des Islam, Aiman Mazyek aus der linken Redaktionsschublade, der dann den großen Beschwichtiger, Verharmloser, Rosstäuscher und manchmal auch Lügner spielen darf.

von Thomas Böhm

Mazyek ist der Protagonist des Ablenkungsmanöver, um den Bürger, der sich ob all dieses Gemetzels, zurecht aufregt und wütend wird, wieder „runterzubringen“, damit Angela Merkel weitermachen kann wie bisher.

Die „Welt“ zitiert ihn mit folgender Aussage aus der Neuen Osnabrücker Zeitung:

Angesichts islamfeindlicher Twitter-Nachrichten von AfD-Spitzenpolitikerinnen warnt der Zentralrat der Muslime vor einer fehlgeleiteten Diskussion über sexuelle Übergriffe und die Herkunft der Täter.

Der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, sexueller Missbrauch sei nicht von der Nationalität und Religion der Täter abhängig. Missbrauch komme in allen Gesellschaftsschichten und Ländern vor…

Aber natürlich kommt so was auch „in den besten Familien“ vor, aber wohl nicht in dieser geballten Häufigkeit. Und genau das weiß auch Aiman Mazyek.

Es sei denn, er kennt die Geschichte des Islams nicht. Wir lesen dazu im gewiss nicht islamfeindlichen Wikipedia:

Im islamischen Schrifttum wird Aischas Alter bei der Eheschließung mehrheitlich mit sechs bzw. sieben Jahren, beim Vollzug der Ehe mit neun bzw. zehn Jahren verzeichnet. Der Historiker Muhammad ibn Saʿd († 845 in Bagdad) überliefert in seinem Klassenbuch die eigene Aussage von Aischa, die gesagt haben soll:

„Der Gesandte Gottes heiratete mich im Monat Schawwal im zehnten Jahr der Prophetie, drei Jahre vor der Auswanderung, als ich sechs Jahre alt war. Der Gesandte Gottes wanderte aus und kam in Medina am Montag, den 12. Rabīʿ al-awwal, an und veranstaltete mit mir die Hochzeit im Monat Schawwal, acht Monate nach seinem Auszug. Die Ehe vollzog er mit mir, als ich neun Jahre alt war.“

Asma Afsaruddin macht in diesem Zusammenhang auf den Umstand aufmerksam, dass nach den Angaben im biographischen Lexikon Ibn Challikāns Aischa zum Zeitpunkt der Ehe neun und beim Vollzug der Ehe zwölf Jahre alt war. Diese Darstellung wird auch durch einen Bericht in Ibn Saʿds Klassenbuch gestützt. Ferner vermerkt sie, dass Kinderehen im Zeitalter Mohammeds nicht unüblich waren. Die Ehe zwischen Mohammed und Aischa stellte insbesondere einen (politischen) Bund mit Aischas Vater Abu Bakr dar.

Und, werter Herr Mazyek, ist Mohammed etwa nicht mehr das große Vorbild der gläubigen Muslime? Und sind Kinderehen nicht zeremonielle Vorbereitungen zur Schändung von unschuldigen Mädchen?

Außerdem hätte die „Welt“ diesbezüglich mal das Interview mit der Feministin Zana Ramadani diesen Lügen entgegenstellen sollen, dass vor zwei Jahren im selben Blatt erschienen war. Es ging um die Exzesse in der Kölner Silvesternacht und um die Frage, wer hier eigentlich dafür verantwortlich sei: Ramadanis Antwort auf die Frage, auf wen sie nun wütend sei, ist klar und deutlich:

Ganz klar: auf Muslime. Nicht nur auf die muslimischen Männer, auch auf die muslimischen Frauen, vor allem auf die muslimischen Mütter. Das Frauenbild, das uns in der Silvesternacht entgegenschlug, wird im gesamten islamischen Kulturkreis gelebt. In Mazedonien, wo ich herkomme, hätte unter den Muslimen genau das Gleiche passieren können. Auch in Pakistan oder Bangladesch. In jedem islamischen Land hätte das passieren können und passiert dort auch täglich. Denn die Werte sind schuld an den Geschehnissen. Es sind die Werte des Islam.

Frauen sind Bedienstete. Frauen sind Sklavinnen. Wir sind Ware. Wir haben uns züchtig zu benehmen. Wenn wir einem Mann zu lange in die Augen sehen, dann wollen wir ihn reizen und erregen. Alles, was wir tun, und alles, was wir sind, ist reine Provokation. Deswegen müssen wir uns verhüllen. Zugleich wird Männern damit unterstellt, dass sie triebgesteuerte Vergewaltiger sind…

Muslimische Männer werden…von klein auf mit einem verächtlichen Frauenbild großgezogen. Diese Männer lernen, dass Frauen, die einen kurzen Rock oder eine enge Hose tragen, verfügbar sind. Sie lernen, dass sie das Recht haben, sie respektlos zu behandeln. Was viele Muslime und Imame nicht verstehen, ist, dass sie nicht nur ein schlimmes Bild von Frauen haben, sondern auch von Männern. Das Verschleierungsgebot unterstellt ja, dass Männer nicht anders können, als sofort über eine Frau herzufallen, die ihre Haare zeigt. Das Verschleierungsgebot unterstellt also jedem Mann, ein triebgesteuerter Vergewaltiger zu sein. Die islamischen Werte sind also sowohl frauen- als auch männerfeindlich.

Also Herr Mazyek, hören Sie auf, die Bürger in Deutschland ständig zu täuschen, auch wenn das Ihr Job ist, glauben tut Ihnen sowieso keiner mehr. Lesen Sie lieber mal die aktuellen Meldungen aus der Türkei zum Thema „Kinderehen“, wir warten auf Ihr Statement dazu.

 

 

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