Gibt es wirklich keine „barbarischen, muslimischen Männerhorden“?

Foto: Durch Cris Foto/Shutterstock
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Es funktioniert wie am Schnürchen. Kaum sind die negativen Schlagzeilen von Silvester vom Tisch, kaum die Nachricht, dass sich Frauen aus Angst vor Vergewaltigungen in der Dunkelheit nicht auf die Straße trauen, bekannt, gehen unsere linken Journalisten wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Dem AfD-Bashing. So kann man am besten um die Realität herumschreiben, ohne die katastrophalen Zustände ändern zu müssen.

Von Thomas Böhm

Dieses Mal hat es ganz besonders Beatrix von Storch erwischt, die von allen Seiten angegriffen wird, nur weil sie gewagt hatte, die Wahrheit auszusprechen. Ganz besonders übel treibt es „RP-Online“, die gleich zum Rundumschlag ausholt:

Eine Überraschung ist das nicht. Die Partei hat die Grenzen dessen, was man sagen kann, ohne sich für immer disqualifiziert zu haben, weit verschoben. Wer Äußerungen von AfD-Politikern und Anhängern im Internet studiert, der beginnt zu ahnen, warum Beatrix von Storch ihren Irrsinn für legitim hält. Sie sind sich einig: Deutschland ist in Gefahr. Nicht als Fläche auf der Landkarte, sondern als kultureller Teil des Abendlandes. Schuld daran ist eine Allianz aus Bundesregierung, „Altparteien“, Medien und den vielen, vielen illegalen Migranten, vorzugsweise den muslimischen. Wenn die Entwicklung so weiterläuft wie bisher, dann sind die Deutschen, die richtigen Deutschen, bald in der Minderheit…

…Weil das stark Richtung Verschwörungstheorie geht, weil es eben nicht Plan der Regierung ist, das Deutsche oder die Deutschen aussterben zu lassen, müssen die AfD-Anhänger sich sehr darum bemühen, ihre Realität, die ein Zerrbild ist, aufrechtzuerhalten. Das heißt, sie müssen permanent Ereignisse so deuten, dass sie ihr Weltbild stützen – auch Dinge, die absolut nicht passen.

Wenn im Schulbuch plötzlich türkische Namen auftauchen, wenn Weihnachtsmärkte angeblich umbenannt werden und Martinszüge angeblich auch, dann ist das für diese Menschen der Beleg, wie sehr der Kartoffeldeutsche bedroht ist. Schon jedes Kopftuch ist für sie eine Aggression – auch wenn das mehr über sie aussagt als über die Träger. Sexualisierte Gewalt und Antisemitismus ist für sie nur ein Thema, wenn es von Flüchtlingen ausgeht. Jeder kriminelle Flüchtling ist für sie der Beleg, dass die eben nicht hierhin passen. Sowieso sind die alle illegal hier, weil sie schon längst in Sicherheit waren, bevor sie Deutschland erreicht haben….

Was für ein Hatespeech, was für ein Hetzartikel – eigentlich eine Steilvorlage für jeden Zensurminister. Aber egal, linke Journalisten können einfach nicht anders. Das ist ihr Auftrag, das ist ihr Job, nur so können sie in diesem Linksstaat ihr Geld verdienen.

Schauen wir uns die Aussage von Beatrix von Storch einmal genauer an, nehmen wir sie mal so richtig auseinander:

Fangen wir mit dem Begriff „barbarisch“ an. Wir lesen auf Wikipedia:

Im griechischen Bereich erscheint der Ausdruck erstmals bei Homer (Ilias II, Vers 867), und zwar in Bezug auf die „barbarisch sprechenden“ (barbarophonoi) kleinasiatischen Karer.

Die Sammelbezeichnung Barbaren war fortan für alle Nichtgriechen bestimmt, für Völker also, die nicht Griechisch sprachen oder nicht die Olympischen Götter verehrten. Dies war zunächst wohl kein Ausdruck von Verachtung…

Nun ist es doch wohl so, dass die vielen Männer, die hier in Deutschland regelmäßig ausziehen, um einheimische Frauen zu belästigen oder noch schlimmeres mit ihnen vorhaben, nur selten deutsch sprechen und auch nicht den christlichen Gott verehren. Also ist das eine korrekte Bezeichnung.

Kommen wir zum Begriff „muslimisch“.

Auch hier ist es wohl nicht zu leugnen, dass die Mehrzahl der „Nafris“ die sich versammeln und dann zum Angriff aus das weibliche Geschlecht blasen, Korangläubige sind. Also ist das ebenfalls eine korrekte Bezeichnung.

Weiter geht’s mit dem Begriff „gruppenvergewaltigenden“. Hierzu lesen wir in der ehrwürdigen „FAZ“:

Spätestens jedoch seit in der Silvesternacht 2015 rund um den Kölner Dom Hunderte Frauen den sexuellen Übergriffen vorwiegend arabischer und nordafrikanischer Männergruppen ausgesetzt waren, steht die Frage im Raum, ob der Zustrom an Flüchtlingen mit einer erhöhten Gefahr für Sexualstraftaten einhergeht. Vergangenen Oktober bestätigten sich diffuse Ängste auf schrecklichste Weise. In Freiburg wurde die Studentin Maria L. vergewaltigt und ermordet. Der mutmaßliche Täter: ein afghanischer Flüchtling.

Ok, sexuelle Übergriffe sind nicht mit Vergewaltigungen gleichzusetzen, aber können durchaus als „Vorspiel“ bezeichnet werden. Und Frau von Storch wird sich vielleicht auf diesen Fall bezogen haben. Wir lesen im „Stern„:

Im Prozess um eine mutmaßliche Gruppenvergewaltigung im thüringischen Mühlhausen hat das Opfer alle drei Angeklagten als Täter wiedererkannt. „Jeder hat mich drei Mal vergewaltigt“, sagte die Frau am Montag in einer mehrstündigen Aussage vor dem Landgericht laut einem Bericht der „Thüringer Allgemeinen“.

Sie schilderte detailliert die brutale Tat: Die Männer aus Eritrea hätten sie zu zweit und im Wechsel missbraucht. Sie sei geschubst, geschlagen, getreten und an den Haaren gezerrt worden. Es sei gegen ihren Willen und ungeschützt zu vaginalem, analem und oralem Geschlechtsverkehr gekommen, sagte die 28-Jährige aus…

Last but not least – Der Begriff „Männerhorden“. Da gibt es ja ebenfalls nichts dran auszusetzen. Es sind schließlich überwiegend Männer, die vergewaltigen und sie treten eben des öfteren in Horden auf.

Und wieder lesen wir auf Wikipedia:

Eine Horde ist im allgemeinen Sinne eine umherziehende wilde Bande oder Rotte. Insbesondere mongolische und tatarische Stammes- und Heeresverbände wurden als Horden bezeichnet…

Treffender als Beatrix von Storch kann man das also überhaupt nicht formulieren. Die ganze Aufregung darüber ist also wieder mal künstlich.

Aber das ist ja so gewollt, schließlich will sich ja keiner um diese Horden ernsthaft kümmern.

 

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