Der Held von Mogadischu – Ein Nachruf auf Ulrich Wegener  

Foto: Imago
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„Danke! Besser kann man es nicht sagen, um all das zu fassen, was im Dank unserer Nation in diesem Moment mitschwingt und was wir Ihnen auch in dem schlichten Liede zum Ausdruck bringen wollen, das wir das Lied der Deutschen nennen. Wir sind stolz auf Sie!“

So begrüßte der damalige Bundesinnenminister Werner Maihofer (FDP) die Männer der Grenzschutzgruppe (GSG) 9 nach der Befreiung der von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine „Landshut“ am 18. Oktober 1977 bei ihrer Rückkehr aus Mogadischu.

 Von Thomas Schlawig

 Am 18.Oktober 2017 hatte ich anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ aus der Hand deutscher und palästinensischer Terroristen durch die GSG 9 in Mogadischu diesen Beitrag verfasst.

…[…]…Vor diesem Hintergrund muß es deswegen nicht verwundern, wenn der 40. Jahrestag der Befreiung der „Landshut“ mit einem beschämenden und lautstarken Schweigen begangen wird.  Wollen die damaligen Akteure und langjährigen „Politiker“ und Bundestagsabgeordneten wie Hans-Christian Ströbele, bis hin zum ehem.  Bundesinnenminister Otto Schily und ihre Parteien nicht an ihre unrühmliche Vergangenheit erinnert werden? Oder liegt es an dem neuen Terror durch Moslems in Deutschland und Europa, welchen man gern totschweigen möchte, was aber immer weniger gelingt, weil sich die Menschen zunehmend wehren und die Verantwortlichen „Politiker“ und Parteien abwählen und nun wieder die „Regierung“ unter Druck gerät? Allerdings hat vor 40 Jahren der Bundeskanzler (ihn konnte man noch so nennen) Helmut Schmidt dem Terror nicht nachgegeben. Im Gegensatz zur Merkel-„Regierung“, denn diese läßt den Terrorismus tausendfach in Deutschland Fuß fassen und nach Belieben agieren.

Gestern wurde gemeldet, daß der Gründer und Kommandeur der GSG 9, Ulrich Wegener  bereits am 28.12.2017 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Ich habe die Befürchtung, daß der Mann, dem viele Deutsche ihr Leben verdanken, in diesem Land nicht entsprechend gewürdigt werden wird. Es hat sich ja schon zum 40. Jahrestag gezeigt, daß man dieses Ereignis in aller Stille zu behandeln und am liebsten unter den Teppich der Geschichte zu kehren gedenkt. Dazu ein Rückblick über 40 Jahre. Es waren palästinensische Terroristen und ihre deutschen Unterstützer, welche für die Morde an der israelischen Olympiamannschaft in München 1972, die Entführung der „Landshut“  sowie die Ermordung des Flugkapitäns Schumann verantwortlich waren. Ehemalige Akteure (Rechtsanwälte der Terroristen) sind „Politiker“ geworden und haben es, Dank des Marsches der linken, kommunistischen und maoistischen 68er durch die Institutionen, bis in den Deutschen Bundestag  geschafft. Die  Bundesregierung (sie hat diesen Namen noch verdient), hat unter Kanzler Helmut Schmidt gehandelt, ohne mit den Terroristen zu verhandeln. Eine kleine Gruppe mutiger und entschlossener Männer hat unter dem Kommando von Ulrich Wegener ohne eigene Verluste das schier unmögliche vollbracht und die „Landshut“ und ihre Passagiere ohne Tote aus den Händen der Terroristen befreit. Selbst in Mitteldeutschland hat man damals mitgefiebert und die Erleichterung war groß, als vom erfolgreichen Unternehmen der GSG 9 in den Nachrichten (Tagesschau) berichtet wurde. Leider begann damit die Mordserie der Terroristen der RAF in Deutschland erst so richtig.

Ich war  damals 21 Jahre alt und kann mich an dieses Drama noch sehr gut erinnern. In Mitteldeutschland wurden die Ereignisse um die RAF, den Links-Terrorismus, die Entführung der „Landshut“ mit der Ermordung des Kapitäns Jürgen Schumann und die späteren Ereignisse wie die Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, sowie weitere Morde durch die RAF, ebenso mit Spannung verfolgt wie im Westen. Das letzte von über dreißig Mordopfern der RAF war der Treuhand-Chef Detlev Carsten Rohwedder, der am 1. April 1991 in seiner Wohnung in Düsseldorf-Oberkassel  erschossen wurde. Verbunden mit der RAF sollen „Rechtsanwälte“ und spätere „Politiker“ von Grünen und SPD wie Schily und Ströbele, welche teilweise Waffen, Sprengstoff  und Informationen für ihre „Mandanten“ in den Hochsicherheitstrakt der JVA Stuttgart-Stammheim geschmuggelt haben. „Zeitweise gab es mehr als ein Dutzend RAF-Anwälte, die zum Teil deutlich die Grenze zwischen zulässiger Verteidigung und illegaler Unterstützung überschritten. In der liberalen Öffentlichkeit kursierte für sie die halb scherzhaft, halb zynisch gemeinte Bezeichnung „Linksanwälte“. Unter ihnen waren nämlich viele, die immer wieder und mit vollem Bewusstsein aus ihrer Ansicht nach politischen Gründen zu Unterstützern, teilweise zu Mittätern der Terroristen wurden….[…] Jede Form dieser Kommunikation war illegal, denn Untersuchungshäftlingen in derselben Sache ist der Austausch von Informationen untereinander verboten. Für die Organisation des so genannten Info-Systems zu Haftstrafen verurteilt wurden die RAF-Anwälte Klaus Croissant (zweieinhalb Jahre), Kurt Groenewold (zwei Jahre auf Bewährung) und Hans-Christian Ströbele (zehn Monate auf Bewährung).“

Schon damals hat sich gezeigt, wie zweifelhafte linke und grüne Anwälte ihr Mandat mißbrauchten und zu Unterstützern und Mittätern von Terroristen wurden. Dank ihres „Aufstieges“ in die „Politik“ wurde vieles unter den Teppich gekehrt und diesen „Politikern“ ist es zu verdanken, daß die Verhältnisse auf den Kopf gestellt wurden und Deutschland zu einer Bananenrepublik verkommen ist. Aus Terroristen sind „Freiheitskämpfer“ geworden, aus Opfern sind Täter und aus Tätern Opfer geworden und Soldaten, welche von den scheinheiligen und verlogenen „Politikern“ in alle Welt geschickt werden, dürfen richterlich bestätigt, Mörder genannt werden. Deswegen auch das lautstarke Schweigen zum 40. Jahrestag. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Soldaten müssen Mörder sein und keine Befreier oder gar Helden. Kriminelle und Terroristen, die heute zu hunderttausenden in Deutschland einfallen, morden, vergewaltigen, rauben und plündern dürfen nicht als solche benannt werden, weil es ein unzulässiger Generalverdacht wäre und Leute mit gesundem Menschenverstand, die das alles haben kommen sehen, werden als Rechtsradikale und Nazis diffamiert  (siehe Beatrix v. Storch und Alice Weidel) und in den sozialen Netzwerken gesperrt, obwohl ihre Meinungsäußerung von Art.5 GG gedeckt ist. Ich hatte z.B. im vergangenen Jahr das zweifelhafte Vergnügen 5-mal für dreißig Tage bei Facebook gesperrt zu sein. Wie krank die staatlichen Aufpasser und Zensoren, die Nachfolger von Gestapo und Stasi sind, zeigt sich darin, daß sie einen Nutzer von  Facebook gesperrt haben, weil er ein Foto von Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform gepostet hat. Was soll man sagen, außer, daß es allerhöchste Zeit wird, dieses Land vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.

„Der Verfassungsschutz rechnet mehr als 43.000 Menschen zur islamistischen Szene in Deutschland. Diese ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen – vor allem durch den starken Zulauf bei der Gruppe der Salafisten, einer besonders konservativen Strömung innerhalb des Islam. Rund 8650 Leute werden inzwischen der Salafisten-Szene zugerechnet.

Die Sicherheitsbehörden stufen viele Islamisten als gefährlich ein. Etwa 1100 Menschen in Deutschland werden dem „islamistisch-terroristischen“ Spektrum zugeordnet. Darunter sind fast 500 sogenannte Gefährder – also Menschen, denen die Polizei grundsätzlich zutraut, dass sie einen Terrorakt begehen könnten. Die Zahl ist so hoch wie nie zuvor. Zum Teil sind auch Rückkehrer aus Dschihad-Gebieten darunter.“

Während Menschen genau vor diesen Terroristen warnen und von staatlicher Seite verfolgt werden, können diese hier in Deutschland tun und lassen was sie wollen (Terroranschlag Weihnachtsmarkt Berlin).

Diesbezüglich zitiere ich immer wieder gern Henryk M. Broder : „Wir reden nicht über Mehrheiten, wenn wir von Problemen reden. Das Verhalten der Mehrheit ist vollkommen irrelevant…[…] die gesamte RAF bestand aus 60-70 Leuten… diese Leute haben es geschafft, die ganze Bundesrepublik auf den Kopf zu stellen. Und wir reden selbstverständlich in diesem Zusammenhang nur über Leute die sich nicht an die Spielregeln halten. Und wir wissen, daß es eine Minderheit ist, wir wissen aber auch, daß die Mehrheit nicht in der Lage oder nicht willens ist, diese Minderheit zu disziplinieren.“

Im Jahr 2017 befinden sich hunderte oder tausende, wer weiß das schon, dieser Terroristen in Deutschland und alles was dem „Bundesinnenminister“ de Maiziere dazu einfällt, ist, Zitat: „Wir werden auf Dauer mit der terroristischen Gefahr leben müssen“.

Ebenso widerwärtig hat sich der ehemalige  EU-„Parlamentspräsident“ und  Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz geäußert: „Der Terror gehört zu den Lebensrisiken des 21. Jahrhunderts.“ Die Quittung dafür haben er und seine Partei bekommen und das ist gut so. Man sollte diesen Leuten den vom Steuerzahler finanzierten, gepanzerten Dienstwagen und den 24h-Schutz durch Personenschützer entziehen und sie den Zorn der Bevölkerung spüren lassen. Spätestens nach ihrer Amtszeit sollten sie allerdings für ihre Vergehen vor Gericht gestellt und zur Verantwortung gezogen werden. Man kann diese gewissenlosen und kriminellen Volkszertreter einfach nur noch hassen.

Um zum Beginn meines Beitrages zurückzukommen, Ulrich Wegener ist es zu verdanken, daß 90 Passagiere, darunter 23 Deutsche aus den Händen der Terroristen befreit wurden und ihnen somit das Leben gerettet wurde. Ein Staatsakt zum Tode dieses verdienten Mannes sollte seitens der Bundesregierung das Mindeste sein ihn zu würdigen. Aber vermutlich wird man stillschweigend darüber hinweggehen, ganz davon abgesehen, daß die „Politik“ es nach über100 Tagen noch nicht fertiggebracht hat eine Regierung überhaupt zu bilden.

„Es ist leichter, Menschen zu betrügen, als sie davon zu überzeugen, betrogen worden zu sein“  Mark Twain

 

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