Silvester in Frankreich: Mehr als 1000 Autos angezündet

Symbolfoto: Durch djumandji/shutterstock
Brennendes Autos (Symbolfoto: Durch djumandji/shutterstock)

Eine gern gelebte Tradition in Frankreich ist das Anzünden von Autos in der Silvesternacht durch Migranten. Beim aktuellen Jahreswechsel brannte so viele Autos, wie noch niemals zuvor.

In der Nacht des 31.Dezember 2016 gingen landesweit 935 Autos in Flammen auf, in der   letzten Nacht des Jahres 2017 erhellten bis in die frühen Morgenstunden 1.031 brennende Fahrzeuge die Straßen.

In Frankreich ist es unter Migranten Brauch geworden, zu besonderen Anlässen wie den Feierlichkeiten zum Tag der Bastille im Sommer oder zum Jahreswechsel fremdes Eigentum in Brand zu setzten.

Besonders in den sogenannte No-Go-Areas der Migrantenbezirke stehen Jahr für Jahr immer mehr Autobesitzer vor den verbrannten Resten ihrer Fahrzeuge und zahlen inzwischen horrende Versicherungs-Summen, wenn sie in den Multi-Kulti-Hochburgen und Vorstädten wohnen.

Migranten zündeln aus „Spielerei und Langeweile“

Immer wieder gibt es diverse Erklärungsversuche sogenannter Experten angesichts dieser ausufernden Lust am Flammenmeer. Mal ist es die angebliche Perspektivlosigkeit, mal die fehlende Anerkennung der Gesellschaft, die die Migranten zu Brandbeschleuniger und Feuerzeug greifen lässt.

Der französische Soziologe Michel Wieviorka glaubt nicht an eine politische Motivation, für ihn ist das Fahrzeug-Feuer Ausdruck von „Verspieltheit und Langeweile“. Es sei eben sehr einfach, ein Auto in Brand zu setzen und wegzulaufen. Das Risiko verhaftet zu werden, sei gering, so der Soziologe Wieviorka.

Das französische Innenministerium veröffentlicht regelmäßig die neuesten Zahlen der Silvester-Brand-Autos. Inzwischen werden Vorwürfe laut, die Behörden würden nur noch die Autos zählen, die vollständig ausgebrannt sind. Tausende Fahrzeuge, die in der Nähe der Brandherde geparkt und dadurch beschädigt wurden, sollen nicht mehr in die Statistiken einfließen. (MS)

 

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