Gratiszeitung „Wochenblatt“ schaut der Justiz auf die Finger

Bild: Screenshot / Hintergrundbild: shutterstock.com
Die Gratiszeitung Wochenblatt fragt nach (Bild: Screenshot / Hintergrundbild: shutterstock.com)

Bayern/Altötting – Eine Schülerin wird Mitte des Jahres im Schulbus von einem angeblich 22-jährigen Afghanen schwer sexuell genötigt. Trotz Videobeweis (siehe am Ende des Artikels) stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. Das Gratiszeitung „Wochenblatt“ erledigt die Aufgabe der angeblichen Qualitätsmedien und stellte der Justiz unangenehme Fragen.

Die 15-jährige Schülerin wurde im Schulbus von einem angeblich 22-jährigen Afghanen Mitte des Jahres mehrfach sexuell genötigt.

Mädchen drückt die Aufnahmetaste ihres Smartphones

Der Asylant platzierte sich am 13. Juli 2017 im Bus in der Sitzreihe neben den Teenager und spielte über der Hose an seinem Geschlechtsteil herum. Dabei blickte er immer wieder herausfordernd das junge Mädchen an. Nur drei Tage später traf die Schülerin im Schulbus wieder auf den Afghanen. Bei dem Versuch, sich dem Mann zu entziehen und sich im vorderen Bereich des Busses einen Platz zu sichern, wurde sie von dem 22-Jährigen verfolgt.

Und wieder setzte sich der Asylant so, dass er und sein Gemächt sich in Blickrichtung des Mädchens befanden. Und wieder spielt er sich an seinen Genitalien herum. Nur dieses Mal drückte das Mädchen die Aufnahmetaste ihres Smartphones und dokumentiert ihre sexuelle Nötigung durch den „Schutzsuchenden“.

Nachdem sich das traumatisierte Mädchen ihrer Großmutter anvertraut hatte, zeigt diese den Vorfall bei der Polizei an. „Der Polizist hat sich das Video angesehen und war entsetzt“, so die Seniorin. Das Mädchen wurde von der Polizei aufgefordert, sich umgehend zu melden, sobald sie den Afghanen wieder sieht. Nur einen Tag später kann der Onanierer von der Polizei festgenommen werden.

Verfahren eingestellt – „Kratzen an seinem Penis wegen eines Juckreizes“ 

Ende Oktober wurde der Geschädigten jedoch von der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass das Verfahren eingestellt sei. Die unglaubliche Begründung: Der Afghane hatte die Tat als „Kratzen an seinem Penis wegen eines Juckreizes“ gerechtfertigt. Diese Erklärung erscheine zunächst als bloße Schutzbehauptung, so die Traunsteiner Staatsanwaltschaft, insbesondere beim Betrachten des Videos. Allerdings habe der Beschuldigte ein ärztliches Attest vorgelegt, das ihm Kratzspuren nach einem Juckreiz in der Leistengegend bescheinigte.

Das Wochenblatt, eine ostbayerische Gratiszeitung, forderten die Traunsteiner Staatsanwaltschaft auf, Stellung zu der Frage zu nehmen, warum das Verfahren trotz des eindeutigen Videobeweises eingestellt wurde.

Staatsanwaltschaft beantragt nun doch Erlass eines Strafbefehls

Daraufhin erhielt die Redaktion folgende E-Mail der Staatsanwaltschaft: „Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat Ihre Anfrage vom 14.11.2017 zum Anlass genommen den Sachverhalt nochmals zu überprüfen, insbesondere das vorliegende Video erneut auszuwerten. Wir haben daraufhin das Verfahren wieder aufgenommen und weitere Ermittlungen in Auftrag gegeben.“

Nachdem die Staatsanwaltschaft den Fall noch einmal geprüft hatte, beantragte sie laut der Wochenzeitung beim Amtsgericht Altötting den Erlass eines Strafbefehls gegen den Afghanen.

Nun wird dem Mann zur Last gelegt, er habe seinen Penis gekrault und sein erigiertes Glied entblößt. Wegen einer exhibitionistischen Handlung soll der 22-Jährige eine Geldstrafe von 600 Euro zahlen oder er muss sich vor Gericht verantworten. Sein Verteidiger erklärte bereits gegenüber dem Wochenblatt, den Strafbefehl nicht anzufechten zu wollen.

Wie das Wochenblatt weiter berichtet, wird das heute 16-jährige Opfer vom Weißen Ring unterstützt und hat inzwischen selbst einen Anwalt eingeschaltet. Gegenüber der Zeitung erklärte dieser, er habe Akteneinsicht beantragt und werde nach Erhalt weitere juristische Schritte prüfen. (SB)

In einem Bus in Altötting setzt sich der Asylbewerber in den Sichtbereich einer 15-jährigen Schülerin, knetet an seinem Geschlechtsteil herum und entblößt sein erigiertes Glied. Immer wieder sucht er den Blickkontakt zu seinem Opfer. Die 15-Jährige filmt die Belästigung mit dem Smartphone. Der Täter wurde von dem Wochenblatt Altötting, die das Video in YouTube veröffentlichte, unkenntlich gemacht.

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