Formel-1-Champion Lewis Hamilton kriecht beim tyrannischen Gender-Cybermob zu Kreuze

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Lewis Hamilton (Bild: shutterstock.com)

Der Formel-1-Champion Lews Hamilton hatte seine 5,1 Millionen Instagram-Follower am Weihnachtsfest seiner Familie teilhaben lassen. Im Video trägt sein kleiner Neffe ein Prinzessinnenkleid. Hamilton fragt ihn,  ob er das Kleid zu Weihnachten bekommen habe. Als der Kleine dies bejaht, meint sein Onkel: „Buben tragen keine Prinzessinnenkleider.“

Somit war Polen offen und Hamilton für die Blockwarte der politischen Korrektheit zum Abschuss freigegeben. Die „Social Justice Warriors“ bliesen zum Halali und deckten den Formel-1-Champion mit einem wahren Shitstorm ein.

Scheinheilige Meinungsdiktatoren

Wie Eugen Sorg in seinem Kommentar in der Basler Zeitung richtig feststellt, zeigt sich hier einmal mehr das irre Weltbild dieser Meinungsdiktatoren. Der Autor schreibt: „Darin liegt die groteske Pointe der Hatz auf den Rennfahrerstar: Die selbst ernannten Hüter von Toleranz, Weltoffenheit und Gender-Vielfalt reagieren mit hysterischer Unduldsamkeit auf Meinungen, die von den eigenen abweichen. Der Andersdenkende wird charakterlich diffamiert, seine Auffassungen würde man am liebsten unter Strafe stellen“.

Zum Jahreswechsel indes dürften seine fünf Millionen Follower mehr als nur Schnappatmung bekommen haben. Denn: Der 32-Jährige löschte alle Posts auf seinem Instagram-Profil. Das Magazin Promiflash mutmaßt, dass dieser „radikale Schritt“ die Konsequenz aus dem angeblichen Kritik-Tsunami sein könnte.

Ohne Rückgrat kriecht es sich leichter

BAZ-Online indes kann hier beruhigen. Denn Hamilton sei unter dem Druck des „tyrannischen Cybermobs“ zu Kreuze gekrochen. Er bedauere sein Verhalten zutiefst, soll er in einem von mehreren Reue-Tweets gejammert haben. Er habe nun begriffen, „dass es nie akzeptierbar ist, irgendjemanden zu marginalisieren oder zu stereotypisieren“. Dieses in der Sprache der neuen Meinungspolizei verfasste Schuldbekenntnis ist entwürdigend, meint der Autor. Und dass Jungen keine Mädchenkleider tragen sollen, sei eine harmlose, weltweit geteilte, vollkommen legitime Meinung. „Und gewiss keine weniger vernünftige als jene exaltierte Meinung führender Gender-Ideologen, die 60 diverse Geschlechtsidentitäten behauptet“.

Hamilton, würde er über etwas Rückgrat verfügen und sich um diese Meinungsdiktatoren einen feuchten Kehricht scheren, hätte sich für nichts entschuldigen müssen. (SB)

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