Familiennachzug oder Sippenreise?

Foto: Collage
Foto: Collage

Um den Bürger bei Laune zu halten, wird beim Thema „Flüchtlinge“ bekanntlich gelogen, dass sich die Balken biegen. Zum Beispiel durfte im „Münchner Merkur“ eine gewisse Katrin Woitsch mächtig vom Leder ziehen. Es geht um das leidige Thema „Familiennachzug“:

…Eine aktuelle Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat dasselbe ermittelt. Demnach kommen auf jeden anerkannten Flüchtling nur 0,28 Ehepartner oder minderjährige Kinder. Das BAMF war bisher von einem Nachzugsfaktor von 0,9 bis 1,2 ausgegangen. In Zahlen bedeutet das einen großen Unterschied. „Wir müssen für die in den Jahren 2015 und 2016 nach Deutschland eingereisten Flüchtlingevon 100.000 bis 120.000 nachziehenden Ehepartnern und Kindern ausgehen“, sagt der Migrationsforscher Herbert Brücker, der für die Studie gemeinsam mit seinem Team 4800 Flüchtlinge befragt hat. Diese Zahl hält er für bewältigbar. Das BAMF hatte bisher mit einer halben Million Menschen gerechnet…

Alleine der Begriff „bewältigbar“ ist eine Frechheit, sagt er doch nicht, wer das alles zu bewältigen hat. Und ob der Nachzugsfaktor 0,9 bis 1,2 den Tatsachen entspricht, muss auch bezweifelt werden. „RP-Online“ hat da etwas aufgetischt, was wohl eher der Wahrheit entspricht. Eine wahrlich rührende Story:

Nomad Jalali flüchtete aus Afghanistan. Er fand in Wesel eine Pflegefamilie, seine afghanische Familie zog nach. Die Geschichte der Jalalis ist auch ein Beweis dafür, wie mühevoll der umstrittene Familiennachzug nach Deutschland ist…

Trotz vieler Hindernisse, aber ging auch dieses Flüchtlingsdrama gut aus:

…Die Familie war bis zum Eingang der ersten Leistungen vom Jobcenter fünf Wochen lang völlig mittellos…

Sicherlich, fünf harte Wochen für alle, aber nun flutscht die Kohle selbstverständlich für die ganze Familie, schließlich muss in Deutschland keiner verhungern und auf der Straße leben.

Doch wenn man sich das Foto anschaut, weiß man, was da so auf den Steuerzahler noch alles zukommt.

Und deshalb wäre hier mal endlich Ehrlichkeit angesagt!

 

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