Altersbestimmung in Sekunden ohne Gesundheitsschäden möglich

Bild: AfD
Alice Weidel (AfD) (Bild: AfD)

Endlich hat sie sich zu Wort gemeldet, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Marie-Luise Dreyer. Tagelang wartete man vergeblich auf mitfühlende Worte Dreyers, die ihren Nimbus als „Landesmutter“ nun aber endgültig verloren haben dürfte.

Denn: Dreyer will alles lassen, wie es ist. Auch zukünftig soll eine „qualifizierte Inaugenscheinnahme“ ausreichen, um das Alter mutmaßlich „Geflüchteter“ zu bestimmen. Auch zukünftig erfolgt also die Feststellung des Alters minderjähriger Asylbewerber erst nach der des Todeszeitpunktes der Opfer dieser Politik. So Alice Weidel in einem Beitrag auf Facebook.

Altersbestimmung wegen „Eingriff ins Menschenwohl“ abgelehnt

Die AfD-Vorsitzende macht darauf aufmerksam, dass die AfD bereits seit zwei Jahren eine obligatorische medizinische Untersuchung fordert, um das Alter von „Flüchtlingen“ zu bestimmen. Das Hauptargument gegen diese Maßnahme, auch seitens der Bundesärztekammer, ist jedoch, so Weidel weiter, das der „körperlichen Unversehrtheit“.

„Allen Ernstes spricht die Kammer auch noch nach dem tragischen Tod der 15jährigen Mia davon, medizinische Untersuchungen aufgrund eines „Eingriffes ins Menschenwohl“ abzulehnen. Wie sich dies wohl für die Angehörigen des getöteten Mädchens anhört?

Frauenhofer-Institut hat längst schon einen nichtinvasiven Handscanner entwickelt

Fakt ist jedoch, dass gar keine Röntgenaufnahmen benötigt würden. Das Fraunhofer-Institut hat im vergangenen Jahr einen mobilen Handscanner entwickelt, der mit Ultraschall arbeitet und bereits eingesetzt wird. Ironischerweise wird damit ebenfalls das Alter von Migranten festgestellt, mit dem Hintergrund, gegen Schlepper vorgehen zu können, die Minderjährige schmuggeln. Schäden durch Röntgenstrahlen sind jedenfalls nicht zu befürchten, ebenso wie es keine komplizierten Untersuchungen gibt. Einfach in der Handhabung, schnelle Ergebnisfindung: Es gibt keine Argumente gegen eine solche Maßnahme“, so Weidel weiter und zeigt mit der Verlinkung zum Ultraschall-Handscanner des Fraunhofer-Instituts das Gesagte mehr als eindeutig auf.

Das renommierte Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT teilte bereits im Oktober des vergangen Jahrs mit, im Verbund eines multidisziplinären Forschungsprojekts einen mobilen, nichtinvasiven Ultraschall-Handscanner zur Identifizierung Minderjährigen bei illegalen Grenzübertritten entwickelt zu haben. Dessen Einsatz soll der Aufdeckung, Bekämpfung und Prävention von Menschenhandel dienen.

Es fehlt der politische Wille, Opfer zu verhindern

Doch es fehle der politische Wille, selbst nachdem sich im Falle der getöteten Freiburgerin Maria Ladenburger herausstellte, dass der Täter nicht 17, sondern bereits 35 Jahre alt ist, so die AfD-Politikerin abschließend.“ Hätte man sich mit ihm bei seiner Einreise näher befasst, wäre nach der Ermittlung des korrekten Alters vermutlich auch noch festgestellt worden, dass er nicht aus Afghanistan, sondern aus dem Iran stammt. Er wäre – zumindest in einem Land, das Recht & Gesetz noch einhält – vermutlich abgeschoben worden. Maria könnte also noch leben“. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.