Asylstopp – Dänemark verlässt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR

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UNHCR Flagge (Bild: shutterstock.com)

Dänemark hat sich aus dem Quotensystem der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR ausgeklinkt. Nachdem 2017 rund 2800 Asylanten in Dänemark Asyl gesucht haben, gibt die dänische Regierung an, eine „Atempause“ nötig zu haben.

Es gebe daher keine Möglichkeit zur Übernahme von den jährlich 500 „Quotenflüchtlingen“, zu der sich Dänemark gegenüber der UN-Flüchtlingsorganisation verpflichtet hat und wird sein sogenannten „Plan 2025“ laut der Internetseite „Resettlement.de“ umsetzten.

Das Argument der Regierung: Die Aufnahme einer hohen Zahl von Asylsuchenden überfordere noch für längere Zeit die Integrationsfähigkeit des Landes. Denn auch Dänemark hatte in der durch Angela Merkel initiierten Massenimmigration 2015 Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern aufgenommen. Anfang 2016 schloss die dänische Regierung dann durch Einführung permanenter Grenzkontrollen seine Grenzen.

Naturgemäß kritisieren die Asyllobbyisten und deren Funktionäre dieses Vorgehen. Die Generalsekretärin der dänischen Sektion von Amnesty International nennt die Begrünung der Regierung „absurd“. Die dänischen Linksliberalen befinden es als „peinlich und unsolidarisch“, wenn sich ein reiches Land wie Dänemark so verhalte und sehen das angebliche „Solidaritätsprojekt“ am zusammenbrechen.

Die dänische Ausländer – und Integrationsministerium hat bereits die 67igste Verschärfung des Asylrechts umgesetzt. Weitere Verschärfungen in der Migrationspolitik sind bereits für das neue Jahr angekündigt. (SB)  

 

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