Linksextremer Terror – Lkw-Fahrer entkommt Brandanschlag

Symbolbild: shutterstock.com
Brennender LKW (Symbolbild: shutterstock.com)

Bremen/ Gröpelingen – Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch in Gröpelingen einen Lkw angezündet und dabei ein Menschenleben gefährdet. Zu der Tat gibt es ein Bekennerschreiben, das auf der linksextremen Internetplattform Indymedia veröffentlicht wurde. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Wie der Weserkurier berichtet, ging auf einem Firmengelände in der Nacht ein Lkw in Flammen auf. Bei dem Anschlag wurde auch das Leben eines Menschen gefährdet, so der Pressesprecher der Bremer Polizei. Denn im Führerhaus eines neben dem in Brand gesetzten Lasters parkte ein weiterer LKW, in dem ein Mann geschlafen hatte. Der LKW-Fahrer sei noch rechtzeitig aufgewacht, um sich und sein, schlussendlich leicht beschädigtes Fahrzeug in Sicherheit zu bringen. Das brennende Fahrzeug konnte die Feuerwehr jedoch nicht mehr retten. Es wurde komplett zerstört. Es entstand Totalschaden, dessen Höhe die Polizei auf 200.000 Euro schätzt.

Lange Liste linksextreme Gewalt gegen politisch Andersdenkende

Auf einer Internetseite wurde laut dem Weserkurier  am Donnerstag ein anonymes Bekennerschreiben, dessen Glaubwürdigkeit von der Polizei noch geprüft wird, veröffentlicht. In diesem Schreiben werde der Firma, auf dem der LKW abgefackelt wurde, eine Nähe zu rechten Parteien wie unter anderem der AfD vorgeworfen um somit den Brandanschlag zu rechtfertigen. Der Staatsschutz der Polizei Bremen habe die Ermittlungen aufgenommen.

Gegenüber der Zeitung hat Gerald Höns, AfD-Mitglied im Beirat Walle, die Verbindung seiner Partei mit der Firma des Geschädigten bestätigt. Während des Bundestags-Wahlkampfes seien laut Höns nachts Wahlkampffahrzeuge der AfD auf dem Firmengelände abgestellt gewesen. Der AfD-Politker mutmaßt, dass die AfD-Fahrzeuge das eigentliche Ziel der Täter gewesen seien, und zieht Parallelen zu einem Anschlag auf sein Privatfahrzeug im November, bei dem es ebenfalls ein Bekennerschreiben aus dem linksextremistischen Milieu gegeben habe. Damals zertrümmerten die Täter die  Scheiben seines Smarts und schlitzen die Reifen auf. Höns vermutete hinter dem Anschlag Linksradikale, die ihn bereits per Telefon bedroht haben sollen.

„Das ist nichts anderes als linker Terror und muss auch als solcher benannt werden“

Wie Frank Magnitz, Mitglied des Bundestages und Sprecher des Landesverbandes der AfD Bremen auf Facebook feststellt, sei dieses feige Attentat kein Einzelfall. Die Liste linker politischer Gewalt im Land Bremen sei lang: zerstörte AfD-Wahlplakate, AfD-Wahlstände, die nur unter Polizeischutz möglich sind, Beiratsmitglieder, denen für ihre kritische Position zu linken Wunschprojekten das Auto angezündet wird, und die über allem schwebende ständige Androhung von körperlicher Gewalt.

„Das ist nichts anderes als linker Terror und muss auch als solcher benannt werden“, so Magnitzs Forderung. Umso beschämender erscheine in diesem Kontext die Berichterstattung seitens der Bremer Medien. Von buten un binnen bis zum Weser-Kurier sträube man sich das Kind beim Namen zu nennen und flüchtet sich in vage Aussagen wie „Bekennerschreiben im Internet veröffentlicht“ oder „Nach einem Bekennerschreiben schließt die Polizei einen politischen Hintergrund nicht aus“. Das Wort „linksextrem“ oder „links“ falle kein einziges Mal. Darüber hinaus lasse sich eine klare Positionierung der restlichen Bremer Parteien anlässlich der grassierenden Gewalt von links weiterhin auf sich warten. Stattdessen werde  weggeschaut, geduldet und heimlich befürwortet, wie in der Dokumentation der Links-Staat erschreckend aufgezeigt wurde.

„Man ist sogar Teil des Problems und bereitet ihm über Vorfeldorganisationen und -initiativen den Nährboden. Der Bremer Infoladen, AfD-Watch Bremen, die Bremer AStAs und das Zuckerwerk, die Liste ließe sich mit solchen „Initiativen“ seitenweise fortsetzen. Es muss in Bremen Schluss sein mit der Hege und Pflege romantisierter linksextremer Milieus!“ Deshalb Magnitzs Forderung an die politischen Akteure: „Benennen Sie die Verantwortlichen! Positionieren Sie sich jetzt! Distanzieren Sie sich von diesen Terroristen! Es müssen Konsequenzen gezogen werden! Gewalt hat im demokratischen Meinungsstreit nichts verloren!“ (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...