Ein paar wütende Worte zum Jahreswechsel

Foto: Durch kurhan/Shutterstock
Foto: Durch kurhan/Shutterstock

Das Jahr 2017 geht dem Ende entgegen und für viele ist es vermutlich das schlimmste Jahr seit der Gründung der Bundesrepublik vor 68 Jahren. Viele Menschen sind in dem vergangenen Jahr Opfer von Gewalt unvorstellbaren Ausmaßes geworden. Opfer von Gewalttaten, welche man sich in dieser Dimension bis vor 2-3 Jahren nicht vorstellen konnte. Täglich gibt es Messerangriffe in diesem Land. Dazu kommen Vergewaltigungen, Überfälle, Raub, Einbrüche etc. Und viele können das Jahresende nicht mehr erleben, weil sie schlicht und ergreifend ermordet wurden, wie vor ein paar Tagen die 15-jährige Mia aus Kandel in Rheinland Pfalz.  Es  sind Zustände, wie man sie in diesem Land nie gekannt hat.

Von Thomas Schlawig

Dieses Land Deutschland, in welches ich mit meiner Frau einst aus Mitteldeutschland geflüchtet bin, weil die Zustände unter den Kommunisten nicht mehr zu ertragen waren. Ja, auch wir waren einst Flüchtlinge und ich erinnere mich, daß zu dieser Zeit Grüne sowie SPD nicht erfreut waren über die Zunehmende Zahl an Flüchtlingen aus dem Osten.

Links von der Mitte des politischen Spektrums der Bundesrepublik machen sich seit Wochen Aversionen gegen die Zuzügler breit. Die Front der Flüchtlingsfeinde reicht von kommunistischen Sektierern über alternative Abgeordnete bis hin zu strammen SPD-Linken.

Am feindseligsten gebärden sich Radikale, etwa aus dem Kommunistischen Bund (KB). DDR-Übersiedler, heißt es im KB-Sprachrohr Arbeiterkampf, seien „Spießerschrott“, dem es nur um die schnelle Westmark gehe. Den „Zoni-Zombies“ wurden zur Abschreckung Schläge angedroht: „Euch hätten wir gleich auf dem Bahnsteig gern die Fresse poliert.“

Zudem machte sich ein gewisser FDP-Politiker namens Jürgen Möllemann große Sorgen, Zitat:  Der Massenansturm aus dem Osten wird das Land auf eine harte Probe stellen. *___Gerade in den Ballungsräumen wird sich die ohnehin ____kritische Wohnungssituation weiter verschärfen. *___Arbeitnehmer und Gewerkschafter befürchten nicht nur ____noch mehr Konkurrenz durch die Übersiedler, sondern ____auch Lohndumping und Wettbewerbsverzerrung. *___Wenn in den nächsten Jahren auch nur zwei Millionen ____Aus- und Übersiedler zuwandern, werden nach den ____Schätzungen einer Expertenkommission von ____Bildungsminister Jürgen Möllemann 37 000 ____Kindergartenplätze und 10 000 Lehrer fehlen.

Auch machten sich gewisse Politiker aus dem rot/grünen Spektrum große Sorgen um die Finanzen des Landes. Ja, ich bekam mit meiner Frau ein zinsloses Darlehen in Höhe von 5000 DM erhalten, welches allerdings auf Heller und Pfennig zurückgezahlt wurde. Wir haben nach einer Woche eine Wohnung bezogen, in welcher wir heute (nach knapp 30 Jahren) noch wohnen und haben beide nach ca. 4 Wochen in unserem Beruf eine Arbeit aufgenommen. Bis dahin haben wir Sozialhilfe empfangen, welche ebenfalls zurückgezahlt wurde.

Warum ich das schreibe?  Weil es einen großen Unterschied zwischen Flüchtlingen (ich schreibe mit Bedacht Flüchtlinge und nicht Übersiedler) und so genannten „Flüchtlingen“ gibt. Die Leute, welche damals gekommen sind, sind nicht gekommen um zu morden, zu rauben, zu vergewaltigen, zu plündern und zu überfallen. Sie sind gekommen, um in Freiheit zu leben, sich einen gewissen Wohlstand zu erarbeiten und Mitglied eines (damals noch funktionierenden) Gemeinwesens zu sein. Die wenigsten sind gekommen, um es sich in der sozialen Hängematte behaglich einzurichten, wie es die heutigen „Flüchtlinge“ tun und sich mit ausufernder Kriminalität dafür bedanken. Inzwischen gibt es in diesem Land Zustände, politische Zustände, wie unter Honecker und Konsorten, eingeschleppt durch eine gewisse Merkel.

Auch hier schreibe ich mit Bedacht, politische Zustände, weil es eine derartige Kriminalität unter den Kommunisten nicht gab. Die Kriminellen wären die längste Zeit auf freiem Fuß gewesen und hätten sich für Jahre hinter Gittern wieder gefunden. Die heutigen politischen Zustände lassen sich trefflich mit den Worten des Schriftstellers, Dramatikers und Literatur-Nobelpreisträgers Alexander Solschenizyn beschreiben: „Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert“.

Ja, die politischen Verhältnisse sind wie die unter Honecker. Ich durfte es vor dreieinhalb Jahren am eigenen Leib erfahren. Da ich nie ein Hehl aus meiner Meinung gemacht habe, habe ich mich unter anderem auf Facebook zu den Zuständen in diesem Land geäußert und vor den Folgen gewarnt. Mein Arbeitgeber (Autohaus in Düsseldorf)  hielt es für nötig, auf meiner Facebook-Seite zu schnüffeln, meine Postings auszudrucken und mir in einem Gespräch vorzulegen, mit der Frage, ob sie von mir seien. Als ich dieses bestätigte und auch dazu stand, wurde mir von der Geschäftsleitung eröffnet, daß unter diesen Umständen keine weitere Zusammenarbeit mit mir zumutbar wäre, ich mit sofortiger Wirkung freigestellt sei und sofort das Firmengelände zu verlassen hätte.

In Begleitung des Teamleiters habe ich meinen Schrank geräumt, Schlüssel und Firmeneigentum übergeben und die Firma verlassen. Nach Einschalten eines Anwaltes wurde die Freistellung zuerst in eine fristlose und anschließend in eine fristgerechte Kündigung seitens des ehem. Arbeitgebers umgewandelt. Dann ging es vor das Arbeitsgericht Düsseldorf. Vorwurf: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamfeindlichkeit. Es kam zu einem Vergleich, in dessen Folge ich eine Abfindung und für 8 Monate weiterhin Gehalt bezog. Ich wäre in die nächste Instanz gegangen, aber mein Anwalt riet mir davon ab. Begründung: Wir sollten froh mit dem erreichten sein. Ich kenne die Düsseldorfer Richterschaft. Wenn wir an den richtigen (falschen) kommen, geht Ihnen auch das noch verloren. Soviel zur freien Meinungsäußerung und vor allem zur unabhängigen Justiz in diesem Lande.

Nun haben sich alle meine Befürchtungen bezüglich der Zustände bestätigt und sind sogar noch übertroffen worden. Allerdings ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Das wird wohl erst der Fall sein, wenn das Land im Bürgerkrieg versinkt. Dieser wird nicht etwa vom Deutschen Michel ausgehen, sondern von denjenigen, welche viel, sehr viel zu verlieren haben. Es sind diejenigen, welche für die Zustände in diesem Land verantwortlich sind, sich behaglich in den Ämtern, Parlamenten, Behörden, caritativen Verbänden, Kirchen, „Flüchtlingshilfswerken“ etc. eingerichtet haben, davon profitieren und sehr gut leben. Finanzieren muß es der Deutsche Michel und er tut es gern, schließlich sieht er die Notwendigkeit, Armut und Elend der ganzen Welt zu bekämpfen, indem er für das Wohlergehen der „Flüchtlinge“ sorgt, welche sich auf ihre Weise dafür bedanken.

Den „Zoni-Zombies“, dem „Spießerschrott“, dem es nur um die schnelle Westmark gehe wurden zur Abschreckung Schläge angedroht: „Euch hätten wir gleich auf dem Bahnsteig gern die Fresse poliert.“

Ja, dem „Spießerschrott“ hätte man gern gleich auf dem Bahnsteig die Fresse poliert. Allerdings ist es der „Spießerschrott“, welcher heute für die Alimentierung dieser linken Kriminellen aufkommt. Diejenigen, welche kriminelle Landnehmer aus dem islam. „Kultur“-Kreis und Plünderer der Sozialkassen auf den Bahnhöfen mit Teddybären und „Refugee Welcome“-Sprüchen empfangen haben. Sie alle sehen ihre Felle davon schwimmen so kurz vor dem Zieleinlauf in eine von ihnen ersehnte Bunte Republik ohne Spießer, ohne Regeln, ohne Recht und Gesetz.  Ihre Sorge ist verständlich, denn auf den Kopf gefallen ist dieses Gesindel nicht. Sie wissen genau, dann ist Schluß mit dem bequemen Leben auf Kosten des Steuerzahlers. Es wäre für sie der totale soziale Abstieg, denn die wenigsten haben einen beruflichen Abschluß und mußten nie selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen.

Ja, auf Steuerzahlerkosten läßt es sich gut leben. Ganz böse wird es allerdings für die „Politiker“ aller Parteien, sowie die Abgeordneten in den Parlamenten, welche ihrer Verpflichtung, die Regierung zu kontrollieren nicht nachgekommen sind, welche zu allen Beschlüssen Ja und Amen gesagt und diese ohne Widerspruch abgenickt haben. Sie alle wissen, das, wenn dieses Land wieder zu Recht und Gesetz zurückgefunden hat, sie sich vor einem ordentlichen Gericht zu verantworten haben. Sie haben jegliches Recht gebrochen und sich immenser Veruntreuung von Volksvermögen schuldig gemacht.

Sie sind für Mord und Totschlag, für Raub und Vergewaltigung in diesem Land verantwortlich. Sie sind verantwortlich für den Verfall der Infrastruktur, für die Bespitzelung und Verfolgung von Menschen, welche von dem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen und deswegen um ihre Existenz fürchten müssen. Sie sind verantwortlich für die Teilnahme der Bundeswehr am Krieg gegen Syrien ohne UN-Mandat. Sie sind verantwortlich für jeden getöteten Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan und anderswo auf der Welt. Und das Wissen um ihre Verantwortung, darum für alles zur Rechenschaft gezogen zu werden, wird sie bis zum bitteren Ende an ihrer Macht kleben lassen. Man sieht es bereits an der Verschleppung einer Regierungsbildung. Vor über drei Monaten wurde in diesem Land gewählt und das einzige was zustande gebracht worden ist, ist eine Diätenerhöhung. Dieser Irrsinn muß endlich ein Ende haben. Das Neue Jahr muß das Jahr der Entscheidung werden und es muß eine Rückkehr zur Normalität geben, ansonsten ist dieses Land hoffnungslos verloren.

Natürlich mit demokratischen Mitteln!

„Es muß den Söhnen Teuts erst einmal schlecht geh´n, ehe wir Courage haben. Solange wir noch etwas zu verlieren haben, fürchten wir uns. Sind wir ausgezogen und durchgeprügelt, ist jeder ein Löwe“  Otto von Bismarck

Ich wünsche allen Lesern einen feucht-fröhlichen Rutsch nach 2018.

Wandere aus, solange es noch geht!
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