Wir, die Täter, sie, die Opfer

Foto: Durch Costea Andrea M/Shutterstock
Foto: Durch Costea Andrea M/Shutterstock

Nun nachdem die gesetzwidrig zugelassene Masseneinwanderung in Kandel wieder ein neues Todesopfer gefordert hat, liest man allenthalben Appelle an die Entscheidungsträger und deren Helfershelfer, doch bitte wieder Vernunft einkehren zu lassen und endlich die realen Gefahren einer kulturfremden Massenimmigration anzuerkennen.

Von Michael Weilers 

Vergesst es, es ist sinnlos.

Diesen Menschen, insbesondere ideologieverblendeten Gutmenschen ist mit rationaler Argumentation nicht beizukommen.

Sie sehen diese Gefahren tatsächlich nicht, sind blind dafür und werden auf ihrem eingeschlagenen Weg auch weiterhin jedes nachfolgende Opfer achselzuckend als Kollateralschaden in Kauf nehmen.

Mehr noch, sie sehen die Messerstecher, Vergewaltiger und Totschläger auch nicht als Täter an, sondern als Opfer. Für diese Leute sind eingewanderte, verrohte Gewaltverbrecher Opfer der Lebenswelten aus denen sie stammen und zugleich Opfer mangelnder Zuwendungen und Integrationsbemühungen der Aufnahmegesellschaft, also von uns.

Es ist tatsächlich so:

Für ideologisch verblendete Gutmenschen sind wir die Täter, Gewaltverbrecher hingegen die Opfer.

Je mehr also unsereins auf die Gefahren hinweist die von sog. Flüchtlingen ausgeht, umso mehr werden eben diese sog. Flüchtlinge in den Augen der Gutmenschen zu Opfern und wir gleichermaßen zu Tätern.

Deshalb führt, so paradox das auch klingen mag, jedes von sog. Flüchtlingen Gewaltverbrechen und die darauffolgende öffentliche Empörung unweigerlich dazu, dass der Opferstatus sog. Flüchtlinge in den Augen der Gutmenschen zunimmt und zwar im gleichen Maße wie auch der Täterstatus der empörten Gesellschaft, also uns, zunimmt.

Flüchtlinge sind in ihren Augen die Opfer einer ausgrenzenden Gesellschaft, dessen Frustration sich durch Gewaltverbrechen lediglich Bahn bricht.

Ein Hilfeschrei sozusagen, dem man, will man die brutale Gewalt dieser Opfer vermeiden, nur durch hingebungsvolle Integrationsarbeit und permanenter Zuwendung, begegnen kann.

Diese pathologische Denkweise führt, wie man heute dann auch in der FAZ bezgl. der erstochenen Mia (15) nachlesen konnte zur klassischen Täter-Opfer-Umkehr, so dass nicht der messerstechende Täter zum Objekt der Berichterstattung wird, sondern empörte E-Mails, angebliche Fremdenfeindlichkeit und gesellschaftliche Ressentiments.

Kandels Bürgermeister Volker Poß: „Wir werden jetzt sehr sorgsam beobachten müssen, wie sich die Stimmung entwickelt. Ich hoffe nicht, dass es Auswirkungen hat auf die bisher sehr positiven Erfahrungen, die wir mit Flüchtlingen gemacht haben“.

Poß verwechselt hier ganz klar Ursache und Wirkung und erkennt tatsächlich nicht, dass erst die Gewalttaten von sog. Flüchtlingen negative Auswirkungen auf die Stimmung haben, sondern sein verdrehtes Denkschema lässt ihn glauben, dass erst die angespannte Stimmung Frustration bei sog. Flüchtlingen erzeugt, die sich dann wiederum in Gewalttaten äußert.

Diese Denkmuster sind dem unsrigen diametral entgegengestellt, weshalb diesen Leuten mit Ratio eben nicht beizukommen ist, da sie mangels Erkenntnis unfähig sind ihre immer wiederkehrenden Fehler zu erkennen und somit weitere Menschenleben gefährden.

Hier gibt es, da logische Argumentation sinnlos ist und faktisch das Gegenteil bewirkt, nur die Möglichkeit, die Entscheidungsträger, ähnlich einem blinden Flugzeugführer, von ihren Posten und Pöstchen zu entheben.

Es mag irre klingen, doch für diese Menschen sind Messerstecher die Opfer und wir die Täter, Diskussion zwecklos.

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