Wie der „Spiegel“, den Mord von Kandel zu Tode relativiert

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Immer dieze Nazis! (Foto: Collage)

Die „schmutzigste Zeitung Europas“, der „Spiegel“ hat mal wieder nichts besseres zu tun, als den grausamen Mord von Kandel bis auf den letzten Blutstropfen zu relativieren. Als Experten für ausgemachten Schwachsinn zieht die „Zeitung“  Dominic Kudlacek, stellvertretender Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen aus dem Kompetenz-Kompost.

Hier die „besten“ Aussagen und die Gegenfragen, die der „Spiegel“ selbstverständlich nicht stellt.

Viele Menschen, die im Zuge der Flüchtlingskrise nach Europa gekommen sind, befinden sich in einer prekären Lebenssituation. Dies ist jedoch unabhängig von der Herkunft oder der ethnischen Zugehörigkeit.

Wie viele Bezieher von Hartz IV und Krebskranke, die sich ebenfalls in einer prekären Lebenssituation befinden, ermorden ihre Ex-Partner?

Es gibt viele verlässliche Daten, die zeigen, dass Kriminalität eher von jungen Menschen begangen wird als von älteren Menschen. Zudem begehen Männer deutlich häufiger Straftaten als Frauen. Und im Zuge der Flüchtlingskrise sind nun mal überproportional viele junge Männer nach Europa gekommen.

Wo ist der Beleg, dass junge Männer aus Island und Ungarn genauso viele Morde begehen, wie junge Männer aus islamisch geprägten Ländern?

Wären junge Deutsche in einer vergleichbaren Situation, würden sie auch häufiger kriminell werden.

Über 1,5 Millionen Deutsche, viele von ihnen mit hohem Bildungsgrad, haben Deutschland im vergangenen Jahrzehnt verlassen, gibt es Zahlen, die belegen, dass diese Menschen ebenfalls häufiger kriminell geworden sind, als diejenigen, die hier geblieben sind ?

Alter und Geschlecht habe ich schon erwähnt. Dann der Wohnort: Diese Gruppe will im urbanen Raum leben. Und dort, in der Anonymität der Großstadt, gibt es generell weniger soziale Kontrolle als auf dem Land. Auch Bildung ist ein Faktor: Ohne findet man keine gute Arbeit, Perspektivlosigkeit ist die Folge. Der mutmaßliche Täter in Kandel ist nach bisherigem Kenntnisstand 15 Jahre alt. Es lässt sich kaum aufholen, dass ihm über Jahre nicht die Schuldbildung zuteil wurde, die in Deutschland üblich ist.

Nach bisherigem Kenntnisstand ist der mutmaßliche Täter, älter als 15 Jahre, wenn der „Experte“ Augen im Kopf hätte, hätte er das ebenfalls erkennen können. Außerdem werden auch in Deutschland nur die wenigsten zum Mörder, weil sie ihren Traumjob nicht bekommen.

Viele der Menschen haben nicht die Möglichkeit, gesichtswahrend zurückzukehren. Die Familien sind oft in große Vorleistung getreten, haben Geld zusammengebracht, um die Flucht zu ermöglichen. Die Flüchtlinge sollen dann die Familie zu Hause unterstützen. Wenn hier dann klar wird, dass man ohne Bildung keinen guten Job kriegt, wächst der Frust. Es gibt teilweise lediglich 500 Euro Rückkehrprämie für Menschen, die freiwillig zurückgehen. Eine Zwangsrückführung kann bis zu 14.000 Euro kosten. Aus kriminologischer Sicht wäre eine höhere Prämie sinnvoll, damit die Leute gesichtswahrend zurückkehren und sich dort etwas aufbauen können, da viele hier nur schlechte Perspektiven haben. Das mag politisch schwer durchsetzbar sein, wäre aber sinnvoll und würde im Endeffekt sicherlich eher Geld sparen.

Interessant. Die „Flucht“ ist also nichts anderes, als ein lukratives Geschäftsmodell, das der deutsche Steuerzahler finanzieren muss. Und dieser Experte fordert nun zusätzlich, dass diejenigen, die hier schon länger leben und arbeiten, den Dauerurlaubern die Heimreise bezahlen?

Perverser geht es wohl nicht!

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