Rainer Wendt: „Unsere Freiheit stirbt!“

Foto: Durch Inked Pixels/Shutterstock
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Freiheit stirbt langsam, aber in Sicherheit. In Berlin gibt es neuerdings Schutzzonen für Frauen, die sich belästigt, bedrängt oder sexuell angegriffen fühlen.

Von Rainer Wendt

Was bedeutet das in Zukunft? Männer begleiten ihre Partnerinnen, Ehefrauen oder Töchter also durch den unsicheren (den freien) Teil der Hauptstadt, liefern sie in der „Schutzzone“ ab, wo sie dann ungefährdet feiern können. Später holen sie sie dann wieder ab und bringen sie nach Hause.

So laufen sie nicht Gefahr, Opfer von sexuell gestörten radikalen Kriminellen zu werden. Und wer außerhalb der Schutzzonen ist, hat selbst schuld. „Frauen gehen nicht ohne männliche Begleitung und feiern von Männern getrennt“, das ist die Botschaft. „Meine Schutzzone ist mein Zuhause“, kommentieren manche Frauen schon jetzt und bleiben daheim.

Vorbei ist es mit ihrer Freiheit. So ist das eben im modernen Deutschland, man kann eben nicht alles haben. Wenn der radikale politische Islam zu Deutschland gehört, kann man nicht gleichzeitig Freizügigkeit, Gleichberechtigung und Respekt für Frauen haben. In den letzten Wochen habe ich einige Weihnachtsgottesdienste in der Adventszeit besucht, teilweise schöne Predigten gehört.

Bleibt die Frage, wie lange es noch braucht, bis die Vertreter der christlichen Kirchen „aus Rücksicht auf andere Glaubensrichtungen„ aus diesen Gottesdiensten „Liederabende zum Jahresende“ machen und aus christlichen Predigten „Vorträge über Toleranz“. Und in den „Event-Rooms“ (die wir früher Kirchen nannten) sitzen Männer und Frauen dann nicht mehr zusammen, Frauen und Mädchen sitzen dann hinter oder in einem Seitenschiff, abgeschottet, separat und bewacht. Natürliche nur zu ihrer eigenen Sicherheit, versteht sich.

Wandere aus, solange es noch geht!
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