Linke fordern „Säuberung“ der Potsdamer Stadtbibliothek

(Hintergrundbild: Lutki; CC BY-SA 3.0; siehe Link)
Linke Stadtratspartei will Potsdamern vorschreiben, von welchem Verlag sie Bücher lesen dürfen (Hintergrundbild: LutkiCC BY-SA 3.0; siehe Link)

Potsdam – Die linkspolitische Stadtratsfraktion „DIE anNDERE“ fordert die Entfernung von Büchern angeblich „rechter und rechtspopulistischer Verlage“ aus der Potsdamer Stadtbibliothek.

Die linke Potsdamer Stadtfraktion „DIE aNDERE“ stellte einer Kleinen Anfrage, die Mitte Dezember beantwortet wurde. Mit der Anfrage, die nach Ansicht der linksdrehenden Stadtratsfraktion der „Kontrolle der Verwaltung“ dient, sollte geprüft werden, ob die Zielsetzungen des „Lokalen Aktionsplanes für Toleranz und Demokratie gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit für die Landeshauptstadt Potsdam“ auch beim Einkauf von Büchern für die Stadt- und Landesbibliothek (SLB) berücksichtigt werden.

Wer „rechts“ ist bestimmen wir!

Denn: „DIE anNDERE“ haben erfahren, dass im ausleihfähigen Bestand der SLB auch Bücher aus dem Kopp Verlag geführt werden, „die rechtsextremes Gedankengut verbreiten“. Die selbstherrliche Verortung der linken Meinungsdiktatoren wurden noch um die Anfrage erweitert, „Welche Publikationen aus rechten Verlagen (z.B. Verlag Antaios, Kopp Verlag, Kai Homilius Verlag)„ sich noch im frei ausleihbaren Bestand der Stadt- und Landesbibliothe befinden.

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Die Bibliotheksleitung zumindest scheint noch dem hohen Gut der frei zugänglichen Meinungsbildung verhaftet zu sein und verteidigt das Vorhalten der angemahnten Bücher durch die linken Meinungsdiktatoren. René Springer, Abgeordneter der AfD im Bundestag, zeigt sich ebenfalls alarmiert und warnt auf Facebook vor der Zensurwut der Linken. Bei jedem Demokraten und Freiheitsliebenden müssten die Alarmglocken schrillen, angesichts dieser Forderungen. Wer den Bürgern vorschreiben will, was sie zu lesen haben, wolle verhindern, dass diese sich eine eigene Meinung bilden, so die Überzeugung des AfD-Politikers.

Mainstream-Medien beklatschen Zensur

Der linke Zensurversuch indes wird irrsinniger Weise von Leuten, die der freien Meinungsäußerung von Berufswegen zutiefst verbunden sein sollten, tatkräftig unterstützt. So trommelt der Potsdamer Neue Nachrichten (PNN) Redakteur Henri Kramer offen für die linke Idee mit dem Argument, dass diese „rechtspopulistische“ Literatur auch im Internet zu bekommen sei und Bücher „solchen Inhalts“ nicht vom Steuerzahler finanziert werden müssen.

Diesem Ansinnen entgegnet der AfD-Politiker Springer mit der Feststellung, dass jene, die sich bei jeder Gelegenheit für ein „tolerantes und weltoffenes Potsdam“ aussprechen, hier sofort eine Bücher-Zensur befürworten. „Als nächstes kommt dann die Forderung, die Bücher öffentlich zu verbrennen?!“; so die Frage des AfD-Politiker.

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Linkspolitische Erziehung

Nicht nur in Potsdam sind die linken Zensoren tatkräftig am Werk. Bereits Ende September sorgte sich die bayerische Grünen Politikerin Katharina Schulze, die keine Probleme damit hat, mit der vom Verfassungsschutz beobachtete Antifa NT zu demonstrieren, um das geistige Wohl von Bibliotheksnutzern (jouwatch berichtete). Sie habe gehört, dass Bücher und Medien des Kopp-Verlags in öffentlichen Büchereien ausliegen würden und wollte in einer Anfrage an die Bayerische Staatsregierung wissen, wo genau das der Fall sei.

Die Intention der bayerischen Grünen und ihrer linken Potsdamer Stadtrats-Genossen erinnert in ihrer dann praktischen Ausführung  an 1933. Auch damals ging es nach  der Bücherverbrennung nicht mehr darum, dem Leser die von ihm gewünschte Literatur zur Verfügung zu stellen, sondern die Volksbüchereien dazu anzuhalten, dafür Sorge zu tragen, die Benutzerschaft im Sinne der linken Ideologie, des Nationalsozialismus, zu erziehen. (SB)

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