„Die Zukunft Europas“ – eine internationale Konferenz

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Die Zukunft Europas mit Gastrednern: Götz Kubitschek, Milo Yiannopoulos und Ungarns Außenminister Peter Szijjarto (Bild: Screenshot)

Die ungarische „Öffentliche Stiftung für mittel- und osteuropäische Geschichts- und Gesellschaftsstudien“ hat zu ihrer Konferenz „Die Zukunft Europas“ in Budapest neben dem Verleger Götz Kubitschek auch den britischen Blogger Milo Yiannopoulos eingeladen. Der Mainstream spuckt bereits Gift und Galle.

Von Juli 2017 bis Juni 2018 hat Ungarn zum fünften Mal den wechselnden Vorsitz der Visegrad-Gruppe inne. In dieser Funktion veranstaltet die „Öffentliche Stiftung für mittel- und osteuropäische Geschichts- und Gesellschaftsstudien“, die der ungarische Regierung nahe steht, vom 23. – 25. Januar 2018 die Konferenz „Die Zukunft Europas“ in Budapest.

In der bevorstehenden Konferenz sieht Ungarn laut Eigendarstellung eine herausragende kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltung, die eine außerordentliche Gelegenheit biete, das gesamte Spektrum politischer und kultureller Prozesse zu analysieren und die europäischen, identitätsstiftenden kulturellen Werte in den Mittelpunkt zu stellen. „Während unserer Konferenz werden führende Politiker, renommierte Professoren und bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ihre Ansichten miteinander und mit dem Publikum teilen“, so die Vorankündigung.

Als Hauptredner ist unter anderem Götz Kubitschek bei einer Gesprächsrunde über „Einwanderungsdruck in Europa“ und die „Bewahrung unserer Werte und des Christentums“ angekündigt. Kubitschek ist Mitbegründer der neurechten Denkfabrik „Institut für Staatspolitik“ und Chef des Antaios-Verlags. Neben Kubitschek finden sich Teilnhmer wie der französische Philosoph Pascal Bruckner und der britischen Blogger Milo Yiannopoulos. Auch Ungarns Außenminister Peter Szijjarto ist bei der Konferenz angekündigt.

Mainstreammedien wie der österreichische Standard werten die geplante „Europa Konferenz“ als „neue Grenzüberscheitung“. Denn: Es sei wohl das erste Mal, dass die Regierung eines EU-Landes einem „Rechts-außen-Ideologen wie Kubitschek“ eine Tribüne gebe. (SB)

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