„Welt“ zum Kandel-Killer: „Armer, armer Täter“

Foto: Screenshot/Facebook
Abdul D., der afghanische "Flüchtling", der den bestialischen Mord von Kandel beging. Foto: Screenshot/Facebook

Immer dann, wenn Journalisten Experten zu Rate ziehen, um das Eindeutige zu vertuschen, sollte man höllisch aufpassen. Denn „richtige“ Experten reden kaum mit den Medien. Die Leute, die uns hier als Profis verkauft werden, haben genauso wenig Ahnung wie die Schreiber selber. Heute ist es die „Welt„, die mit so einer „Expertin“ aufwartet und als ob wir es geahnt hätten, geht es mal wieder darum, die Motive des armen, armen Täters zu erraten. Es geht, Ihr wisst es schon, um den Kandel-Killer, quatschen darf die  Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen, Theresia Höynck:

…Mit Blick auf die Bluttat von Kandel mit einem mutmaßlichen Täter afghanischer Herkunft ergänzte die Professorin für das Recht der Kindheit und der Jugend an der Universität Kassel: «In solchen Fällen wird gerne das Ehrenthema bemüht. Aber wir müssen aufpassen, wir wissen es nicht, wir können nicht in den Kopf des Jugendlichen schauen.» Möglicherweise habe er in seiner Heimat oder während der Flucht schlimme seelische Verletzungen erlitten.

Man weiß nicht, wie viele Menschen in ihrer Heimat seelische Verletzungen erlitten haben. Man weiß aber, dass nur die wenigsten davon ausziehen, um Unschuldige abzuschlachten. Hier geht es also nur wieder mal darum, eine Entschuldigung zu finden, damit die Bürger auch schön ruhig bleiben und zur Tagesordnung übergehen.

 

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