Magdeburger „Meile der Intoleranz“

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Die vermeintlich Toleranten feiern sich (Bild: Screenshot)

Magdeburg – Zum zehnten Mal finden sich am 20. Januar Vereine und Vertreter der vielgeschundenen „Toleranz und Weltoffenheit“  zur „Meile der Demokratie“ in Magdeburg zusammen.

Laut dem Verein „Miteinander e.V.“, der seit Jahren Projekte gegen Rechtsextremismus organisiert, treten bei dieser Zusammenkunft mehr als hundert Vereine, Parteien und Initiativen für mehr Vielfalt, gegen Hass, Rassismus und Diskriminierung ein. Das „Winterfest der Toleranz und Weltoffenheit“ wird dieses Jahr jedoch massiv gestört. Denn: Die AfD hat zum zehnjährigen Jubiläum ihre Beteiligung an der Toleranz-Meile angemeldet.

Linkspolitisches Agieren

Daraufhin zeigten der Verein „Miteinander e.V.“ und der Landesverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, wie ernst es ihnen mit der viel geschundenen Toleranz tatsächlich ist und sagten jeweils ihre Teilnahme ab. Man wolle „nicht in einer Reihe mit einer Partei stehen…, die demokratie- und menschenfeindliche Positionen vertritt, die Hass und Rassismus verbreitet und die unsere deutsche Geschichte nach völkisch nationalistischem Muster bewerten will“, heißt es in einer Erklärung des Wohlfahrtsverbandes.

Die Absage wirke wie „Wasser auf die Mühlen der AfD, deren Reaktion fällt erwartungsgemäß aus“, meint die MZ in einem Beitrag.

Staatlich subventionierte Meinungsmache durch linke Vereine

AfD-Landeschef André Poggenburg erklärte, der Paritätische Wohlfahrtsverband ziehe es vor, „eine demokratisch gewählte Partei und zugleich ihre Wähler auszugrenzen.

Bezüglich des Vereins „Miteinander e. V.“, der vorgibt, „Demokratie als Wirk- und Gestaltungsprinzip zu fördern“, stellt Poggenburg fest, dass unter diesem Deckmantel staatlich subventionierte, linke Verein kontinuierlich Meinungsmache gegen die AfD betreiben. „Der Verein Miteinander e. V. entlarvt sich immer wieder selbst als zutiefst undemokratisch. Dass dieser Verein auch noch damit wirbt, die Demokratie stärken zu wollen, hat einen faden Beigeschmack, wenn er eine demokratisch gewählte liberal- und nationalkonservative Partei, die zudem mit knapp 25 Prozent der Wählerstimmen als zweitstärkste Fraktion in den Landtag gewählt wurde, auf diese Art und Weise diffamiert. Die AfD steht wie keine andere Partei für mehr gelebte Demokratie und die Stärkung unserer Bürgerrechte. Wir sind ganz klar gegen jede Form von Hass, Gewalt und Extremismus – gleichgültig von welcher Seite sie kommt und damit haben wir ein weiteres positives Alleinstellungsmerkmal“, so Poggenburg in einer Stellungnahme.

AfD trennt die Spreu vom Weizen

Zum linkspolitischen Verein „Miteinander e. V.“ und dem Landesverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes gesellt sich nun auch noch der ebenfalls weit im linkspolitischen Gefilde stehende „Flüchtlingsrat“ zu jenen, die ihre Teilnahme verweigern.

„Diese Organisationen machen damit ein unerhörtes Demokratiedefizit deutlich und haben den Sinn und Anspruch echter Demokratie kläglich verfehlt“, so die AfD-Sachsen-Anhalt und stellt fest, dass die Teilnahme der AfD die anderen Teilnehmer der „Meile der Demokratie“ scheinbar effektiv auf die Probe stelle und ich damit ganz klar die Spreu vom Weizen trenne. (SB)

 

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