Der Kandel-Killer und die „fremdenfeindlichen“ Parolen

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Abdul D., der afghanische "Flüchtling", der den bestialischen Mord von Kandel beging. Foto: Screenshot/Facebook

Es läuft tatsächlich immer nach dem gleichen Muster ab. Ein Migrant bzw. Schein-Flüchtling bringt eine Deutsche, oder einen Deutschen um – die Bürger sind zurecht entsetzt, besorgt, wütend und verzweifelt – und dann kommt der Hammer. Dieses Mal in der „Welt“ geschwungen:

Nach der tödlichen Messerattacke auf eine 15-Jährige im rheinland-pfälzischen Kandel mahnt Bürgermeister Volker Poß (SPD) zur Ruhe. „Fremdenfeindliche Parolen in die Welt zu setzen ist im Moment der falsche Weg“, sagte der Kommunalpolitiker im Südwestrundfunk. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aus Afghanistan.

Der Bürgermeister reagierte damit auf vereinzelte E-Mails, die er bereits erhalten habe: „Da ist von Politikversagen die Rede. Da macht das Wort Abschiebung die Runde, und es werden Konsequenzen im Umgang mit Flüchtlingen eingefordert.“

Das weitere Vorgehen müsse aber in Ruhe überlegt werden. Im Vordergrund stünden im Moment das tiefe Mitgefühl und die große Anteilnahme, die der Familie des Opfers gelten würden.

Alles klar? Nach dem Motto: Haltet Eure Klappe, schluckt das gefällig, Merkel will es so und wer aufmüpfig wird, dem ziehen wir die Nazikeule über den Schädel. Kritik ist verboten, wenn „Fremde“ beteiligt sind. Auch wenn jede Menge Blut fließt.

Bis dann wieder irgendwo Blut fließt, Facebook die Kommentare sperrt und die Politik ihr dreckiges Ding durchziehen kann.

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