Wenn ein „Depp“ gegen die AfD Stellung bezieht…

Foto: Imago
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Immer dann, wenn Floskeln wie „Stellung beziehen“ oder „klare Worte sprechen“ in einem Beitrag auftauchen, muss man aufpassen, stecken dahinter doch nur selten kluge Köpfe. In der aktuellen „FAZ“ kommt der Müll gleich im Doppelpack rüber:

Präsident Fischer bezieht Position gegen AfD. Peter Fischer spricht klare Worte: Der Präsident von Eintracht Frankfurt will nicht, dass Vereinsmitglieder die AfD wählen, wie er im Interview mit der Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z. sagt. Die Werte jener Partei vertrügen sich nicht mit der Satzung der Eintracht.

Eigentlich geht das dem Herrn Fischer überhaupt nichts an, welche Partei die Vereinsmitglieder von Eintracht Frankfurt wählen. Wir leben schließlich „noch“ nicht wieder im DDR-Sozialismus, oder Schlimmeres.

Auch die Begründung des Herrn Fischer ist unter aller Sau: „Der Sport muss auch ganz klar politisch sein und seine Stimme erheben gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist. Wir sind als Gegner der Antisemiten bekannt.“ Fischer verwies darauf, dass Eintracht-Mitglieder in der NS-Zeit als „Juddebubbe“ verunglimpft worden seien. Im Verein habe Rassismus keinen Platz.“

Nun gibt es bei der AfD genauso viele oder wenig Antisemiten, wie in allen anderen Parteien auch, aber das scheint Herrn Fischer nicht zu interessieren. Er gehört offensichtlich zur Merkel-Truppe, der wie viele andere unpolitische Promis auch, im Namen der Führerin losgeschickt wird, um Stimmung zu machen. Schließlich steht es um die Zukunft der Ewig-Kanzlerin nicht besonders gut.

Widerlich ist es, dass so ein „Depp“ in der FAZ auch noch ein Forum erhält. Gut ist dagegen die Antwort des MdB Uwe Schulz:

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

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