Focus: 600.000 Moslems kämpften im Nazi-Islam-Pakt

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Wo dieser Begriff auftaucht, brennt es lichterloh (Foto: artefacti/shutterstock)

NEUES BUCH „FÜR PROPHET UND FÜHRER- DIE ISLAMISCHE WELT UND DAS DRITTE REICH“

Der Historiker David Motadel beleuchtet in seinem Buch „Für Prophet und Führer“ das enge Verhältnis der Nazis zum Islam.

Von Michael Stürzenberger

Im englischen Original ist das Werk bereits 2014 erschienen, liegt aber erst jetzt in der deutschen Übersetzung vor.

Der Focus nahm sich des Themas an, was für die Verbreitung dieser wichtigen Informationen gerade in der heutigen islamterrorgeschüttelten Zeit sehr bedeutsam ist.

Korrespondent Armin Fuhrer streicht wichtige Erkenntnisse aus dem Buch heraus, beispielsweise die bezeichnende Aussage von SS-Reichsführer Heinrich Himmler am 11. Januar 1944 zu moslemischen Offizieren aus Bosnien:

„Es war doch klar, was sollte denn die Muselmanen in Europa und der ganzen Welt von uns Deutschen trennen. Wir haben gemeinsame Ziele“, verkündete er bei dieser Gelegenheit. Schließlich habe doch Gott – „ihr sagt Allah, das ist doch dasselbe“ – den Führer geschickt, um Europa und die ganze Welt von den Juden zu befreien. Deutsche und Moslems hätten die gleiche Feinde: „Bolschewiken, England, Amerika, alle immer wieder getrieben vom Juden.“

Für Prophet und Führer

Der gemeinsame abgrundtiefe Hass auf Juden war das verbindende Element von Nazis und Moslems. Ebenso ihr kompromissloser Wille zur alleinigen Macht und konsequenten Ausschaltung aller Andersdenkenden / Andersgläubigen, dem Kampf als heilige Pflicht und der Bereitschaft, sein Leben in einer verschworenen Volks- und Religionsgemeinschaft für das gemeinsame Ziel einzusetzen, wobei die nicht Dazugehörigen als minderwertige Untermenschen diffamiert werden. Im Focus ist auch zu lesen, dass sich Himmler in der Einschätzung des Islams mit Hitler einig war:

Himmler sprach nur aus, was auch sein Chef Adolf Hitler dachte. Der verglich gerne das Christentum, das er ablehnte, mit dem Islam, dem er viel Positives abgewinnen konnte. Er war beispielsweise der Ansicht, dass Vorschriften, nach denen Menschen Waschungen vornähmen, bestimmte Getränke mieden, mit der Sonne aufstünden oder auf die Spitze von Minaretten stiegen, von intelligenten Menschen erdacht worden seien. Er begrüßte auch den „Aufruf zum mutigen Kampf“ im Islam.

Den Islam sah er als aggressiv und stellte ihm den „verweichlichten“ Katholizismus gegenüber. Und während im Paradies der „Muselmanen“ Wein in Strömen fließe, freuten sich die Christen doch nur darauf, ein „Halleluja“ singen zu dürfen. „Der Mohammedanismus könnte mich noch für den Himmel begeistern“, so Hitler. Hitler sei geradezu islamophil gewesen, glaubt der Historiker David Motadel.

Der Focus liefert die weitere wichtige Information, dass sich die Moslems aus Osteuropa in der Nazi-Armee durch besondere Brutalität „ausgezeichnet“ haben sollen:

Wehrmacht und SS waren ziemlich erfolgreich bei ihrem Bemühen, muslimische Soldaten zu gewinnen. Mitte 1943, so schätzt der Autor David Motadel, hätten in den Truppen etwa 300.000 Moslems gekämpft. Ein Jahr später waren es dann 600.000. Sie setzten sich vorwiegend aus Aserbaidschanern, Turkestanern, Kalmücken, Ukrainern, Georgiern und Armeniern zusammen, weniger aus Arabern. Die muslimischen Soldaten galten als effektive und brutale Kämpfer; nur die Araber wurden als illoyal und unzuverlässig angesehen.

Der spätere Hitler-Attentäter Oberst Claus von Stauffenberg soll der führende Kopf hinter der Moslem-Rekrutierung gewesen sein, was eine weitere der bisher noch nicht so geläufigen Erkenntnisse ist, die dieses Buch von David Motadel liefert. Nicht umsonst bezeichnet es der britische Historiker Ian Kershaw als „herausragend“. Trotzdem scheint es in der Bewertung des Nazi-Islam-Paktes einer politisch korrekten Linie zu folgen, denn in der Buchbeschreibung von Amazon steht:

David Motadel schildert die Geschichte der Millionen Muslime unter deutscher Herrschaft. Eindringlich zeigt er, wie der NS-Staat und andere Großmächte den Islam für politische Zwecke vereinnahmten.

Es ist noch nicht in den Mainstream vorgedrungen, dass der Islam durch und durch politisch ist. Die Nazis haben den Islam nicht „vereinnahmt“, sondern es trafen sich totalitäre Brüder im Geiste. Ich hatte diesen Nazi-Islam-Pakt in meinem PI-Artikel „Hakenkreuz und Halbmond“ am 5. Juni des vergangenen Jahres ausführlich dargestellt, was in Verbindung mit meiner Facebook-Ankündigung zu dem denkwürdigen Gerichtsverfahren führte, bei dem ich nach der skandalösen Verurteilung vom 18. August keine vier Monate später vom Landgericht München freigesprochen wurde. Seitdem ist es auch juristisch im Sinne der Meinungsfreiheit gedeckt, den Islam als faschistische Ideologie zu bezeichnen, was faktisch unbestreitbar ist.

Solange der Islam in der öffentlichen Diskussion aber weiter verharmlost wird, bekommt man das immer größer werdende Problem nicht in den Griff. Er ist schonungslos als das zu betrachten, was er seit 1400 Jahren ist: Eine intolerante, gewaltverherrlichende und tötungslegitimierende Ideologie, die konsequent nach der Weltherrschaft strebt.

Nachdem die islamische Welt seit der Niederlage 1683 vor Wien aber technologisch, wissenschaftlich und militärisch vom Westen weit abgehängt wurde, ist diese Bedrohung nicht mehr durch offensive kriegerische Aktionen sichtbar. Der Islam hat seine Taktik notgedrungen umgestellt und betreibt nun die schleichende Unterwanderung, den „Djihad within“, was von den meisten Menschen leider noch nicht richtig wahrgenommen wird.

Der Kommentarbereich des Focus-Artikels gibt einen guten Überblick, wie die Bevölkerung in gut Informierte und leider auch noch viele Ahnungslose geteilt ist. Hier eine Zusammenstellung der bereits erfreulich klar Denkenden, die durch ihre Kommentare auch eine sehr wichtige Aufklärungsarbeit betreiben:

Ich empfehle
24.12.2017 | Oliver Weber

zu diesem Thema das Buch „der islamische Faschismus“ von Hamed Abdel Samad. In München wurde kürzlich erst ein Islamkritiker verurteilt, weil er die Verbindung zwichen den Nationalsozialisten und führenden islamischen Gelehrten aus der arabischen Welt öffentlich thematisierte. Heinrich Himmler sagte einmal das der Islam der Weltanschauung des Nationalsozialismus sehr nahe ist und in der Tat, es gibt hier einige Überschneidungen, nicht zuletzt der Judenhass.

gemeinsame Sache
24.12.2017 | Johannes Krause

Daß die Nazis gemeinsame Sache mit den Moslems gemacht haben, ist bekannt. Wenn ich etwas in der Richtung im Kommentarbereich vom FOCUS schreiben wollte, ist es in der Regel nicht durch die Zensur gekommen. Was hat sich geändert? Übrigens endete die Voklsverhetzungsklage gegen Michael Stürzenberger, der die Freundschaft Hitlers zu den Moslems auf seinem Blog thematisierte, kürzlich mit einem Freispruch.

Und heute
24.12.2017 | Ulrich Mende

ist der demokratische Staat das gemeinsame Feindbild der Islamisten und Linksradikalen. Letztere verstehen nur leider nicht, dass sie dier ersten sein werden, die im angestrebten Kalifat keinen Platz haben werden… Frohe Weihnachten allen Focus-Mitarbeitern und-lesern!

Die Nazis
24.12.2017 | Emilie Walter

…waren LINKE. Dass das in diesem Forum ausgesprochen wird ist ein echter Fortschritt, so langsam wacht man auf. Auch die Parallele zur Islamlastigkeit der heutigen Linken spricht da Bände, ich kann mich meinen Mitkommentatoren nur anschliessen. Die Schlägerbanden der Antifa sind eine weitere Parallele zu den Methoden der Nazis. Es wiederholt sich. Trotzdem, Frohe Weihnacht, Emilie Walter

Auch Franko hat Moslems
24.12.2017 | carmen goya

für seinen Putsch gebraucht. Ohne die Marrokaner, die besonders grausam vorgingen und auch nicht vor der Verstümmelung von Frauen u.Kinder zurückschreckten, hätte er die Republik nicht besiegt.

Dabei hat man wohl vergessen…
24.12.2017 | Wolfgang Steinhilber

den Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, zu erwähnen, der heute noch bei den „Palästinensern“ hoch verehrt wird – und der die „modernen“ Grundlagen zum Judenhass in der arabischen Welt schuf. Das von den deutschen Linken so geliebte Palitüchlein (Kufiya) wurde durch ihm den arabischen Bewohnern Palästinas oft gewaltsam „verordnet“. Er war bester Freund von A.Hitler und H.Himmler – und ihm wurde der Dienstgrad eines Oberführers der Waffen-SS verliehen…

Andere Frage
24.12.2017 | Horst Weber

Vergleicht man das Weltbild des Nationalsozialismus mit dem des Islam was das Bild von Frauen angeht,die Diskriminierung von Minderheiten wie Homosexuellen, der ganzen Welt ihre Anschauung aufzwingen zu wollen, den Antisemitismus ,Heldentod und Märtyrer, der Wunsch nach einem großen Reich,der Fanatismus,die Brutalität und Barbarei sollte man da nicht eine Gefahr sehen und darüber nachdenken dürfen. Auffällig vieles gleicht sich da. Ist es politisch „korrekt “ darauf hinzuweisen? Zu was es.damals geführt hat wissen wir ja. Kann man absolute Intoleranz noch Toleranz entgegenbringen oder muss man sie einfordern und durchsetzen?

Wer es immer noch nicht verstanden haben sollte…
24.12.2017 | Martin Volkert

…damals wie heute kam bzw. kommt der Faschismus von LINKS! Zitat Goebbels (1931): „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke.… Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“

Bezeichnend
24.12.2017 | Dieter Roeseler

auch das die Moslems sich bereitwillig haben anwerben lassen,oder? Sie wurden ja nicht gezwungen,so wie die Soldaten der Wehrmacht. Und der Autor sollte vorsichtig sein welche Illustrationen er in seinem Buch veröffentlicht.Nicht das er noch vor den Kadi muß wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Zeigens nationalsozialistischer Symbole.Siehe M.Stürzenberger…

Islam und Faschismus
24.12.2017 | Klaus Stein

Die ideologische Nähe zwischen Islam und Faschismus liegt schon im Ursprung der Gesinnung begründet. Der Prophet Mohammed war ein tyrannischer Völkermörder, der systematisch Juden und andere Nicht-Muslime hat abschlachten und versklaven lassen. Sein ur-islamischer Staat, der dem glücklicherweise gerade zerstörten sehr viel näher kam, als westliche Muslime zugeben, könnte Hitler als Vorlage für seine absolute Machtausübung im Drittes Reich gedient haben. Nach dem Motto „Ich mach mir die Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt“ haben beide Gewaltherrscher Edikte erlassen, die ihre Gesellschaft zu Mördern und Vergewaltigern haben werden lassen. Für nicht ganz unerhebliche Teilen der Muslime scheinen Scharia und das Heiraten von präpubertären Mädchen auch heute noch hohe Bedeutung zu geniessen.

Also doch?
24.12.2017 | Stefanie Tolop

Für genau diese Erkenntnis wurde vor Kurzem ein gewisser Michael Stürzenberger von einem Münchner Gericht wegen Volksverhetzung verurteilt.

Bin sehr erstaunt
24.12.2017 | Theo Graf

Bei heute war ich noch der Meinung, dass dies nur für Islamhasser ein Thema war und eine Lüge der Nazis und auch der AfD-Anhänger. Für die Zukunft Deutschlands wäre es schon sehr wichtig, dass sich die in Europa lebenden Moslems im Gesamten von jedem Hass auf Andersgläubigen befreien würden. Wie das zu verwirklichen ist, bleibt bei der heutigen Vorsicht bezüglich Religionsfreiheit, mir jedoch ein Rätsel.

Ja was ist
24.12.2017 | Hugo Thomas

denn das jetzt? Ist das Tabu aufgehoben, zu sagen, dass die Ideologien des Faschismus und des Islam wie eineiige Zwillinge sind? Stellt man jetzt fest, dass man nicht gleichzeitig antifaschistisch und islamfreundlich sein kann? Das ist zwar alles nicht neu, neu ist allerdings so ein Artikel in einem deutschen Medium. Die leichten Relativierungsversuche mit „den deutschen Experten“ und dem „Hass auf Juden“ müssen da wohl sein, schmälern die ausgesprochenen Wahrheiten aber nur ein wenig.

Widerspruch?
24.12.2017 |bernd Ferdinand

Wenn ich diesen Artikel lese und ihn inhaltlich für so gegeben halten soll, dann frage ich mich allen Ernstes, wie man heute die AfD in einen Kontext zu den Nazis stellen kann…

Die Aufklärungsarbeit hat schon Früchte getragen, muss aber im Jahr 2018 noch erheblich intensiviert werden, damit die Bevölkerung darüber informiert wird, mit welch immenser Bedrohung sie es zu tun hat. Die geistige Verbundenheit des Islams mit dem National-Sozialismus dürfte für viele bisher noch ahnungslose Bürger ein Augenöffner werden.

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