Spieglein, Spieglein: War Jesus Moslem?

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FAuf der Jagd nach dem finalen Tiefstand der Auflage wirft der Spiegel einen drehbaren Weihnachtstitel auf den Markt mit den Schlagzeilen „Jesus, der Muslim“ und „Jesus, Gottes Sohn“. Geht’s noch?

Von Volker Kleinophorst

Jesus war also ein Moslem hat der Spiegel herausgefunden. Nun gut, lassen wir mal außer Acht, das es für Jesus ja keinen historischen Nachweis gibt genauso wenig wie für die extrem steile These, er sei Gottes Sohn gewesen.

Was Jesus dennoch ganz sicher nicht war: Ein Moslem. Denn Mohammed lebte 700 Jahre später, der Koran entstand also deutlich nach dem Christentum. Er mag ja posthum integriert worden sein, wie unter anderem auch im Hinduismus. Das heißt aber nicht, dass Jesus diesen Religionen in irgendeiner Weise angehört hat.

Jesus war übrigens auch kein Christ, er war Jude. Denn das sich auf ihn berufene Christentum entstand ja erst nach seinem Tod. Alles klar?

Was hat denn nun den Spiegel geritten. Na der hat den Autoren Dietmar Piper, der mal ein Buch über das Christentum geschrieben hat, zu einem interreligiösen Treffen in Abu Dhabi geschickt. Mir reicht es an der Stelle eigentlich schon. Natürlich entdeckt er die tollen Seiten des Islam, findet es sei „gerade in der Weihnachtszeit ein schöner Gedanke“, dass Jesus und Maria auch in den Koran hineingeschrieben wurden. Da ist von Brüderkirchen die Rede, die ja dann wohl auf den brüderlichen Satz „Und willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein“ zurückgehen. Ich kann da nur den Kopf schütteln.

Alexander Wallasch auf Tichys Einblick: „Der islamische Religionsgelehrte Thani Almuhairi ist für den Spiegeltitel verantwortlich. Im Gespräch erklärt er nämlich: „Jesus war Muslim.“ In seinem Sinne in der Übersetzung „sich Gott unterwerfen.“ Eine Interpretation, die der Spiegel dankbar aufnimmt, für seine Titelthese. Ach herrje.

Allerdings. Was denkt man sich dabei? Was soll dieses dauernde „So toll ist der Islam und noch toller war er schon immer“ – Geschwalle zwischen Papst Franziskus und seinem alter Ego Til Schweiger.

Ein Forist auf Tichys Einblick erklärt es:

Die islamische Aneignung westlicher/europäischer Errungenschaften aus Wissenschaft, Technik, Kultur usw. als „EIGENE Errungenschaften“ ist nicht neu. Sie ist Bestandteil der „Operation Dschahiliyya“ (wobei Dschahiliyya „Unwissenheit“ bedeutet). Sie ist eine Strategie wie die Taqiyya = Lügen und bewusstes Täuschen, insbesondere der Kuffar, der Anders- oder Ungläubigen.
Ziel: Das Vergessen und Vernichten der kulturellen Erinnerung. Auf diese Weise wurden sogar die Herkunftsspuren und Einflüsse des Islams verwischt. Credo: Alles, was VOR dem Islam war, ist wertlos. Darin reiht sich die heutige Umdichtung von Europas Geschichte, Zivilisation, der westlichen Kultur & ihrer Errungenschaften zu islamischen Leistungen ein.
Man erinnere sich nur an die Fabel, türkische Gastarbeiter hätten DE nach dem Krieg wiederaufgebaut, obwohl bei deren Ankunft 1962 das rasante bundesdeutsche ‚Wirtschaftswunder‘ der 50er Jahre schon fast vorbei war. Oder an die unrühmliche Behauptung Özoguz‘, eine deutsche Kultur sei nicht zu identifizieren. Lesen Sie diesen erhellenden und sehr interessanten Artikel: „Operation Dschahiliyya – Weihnachten und Islam“ auf philosophia-perennis.com.

Der Islam will die Auslöschung des Gedächtnisses der europäischen Völker, das ihr GRÖßTER HISTORISCHER SCHATZ ist.

Erstaunlich: jahrelang hat der Spiegel vor dem Islam gewarnt, jetzt unterwirft er sich.

Na, vielleicht doch nicht so erstaunlich.  

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